Myanmar am Pranger

Gierig stürzen sich die Redaktionen auf einen Konflikt, in dem sie Muslime als Opfer darstellen können. Dabei lässt sich die willkommene Botschaft unters Volk bringen, dass nicht nur der Islam, sondern sogar der friedvolle Buddhismus religiösen Fanatismus hervorbringe. Unter völliger Missachtung von Ursache und Wirkung wird der Eindruck erweckt, hier jage ein Regime Andersgläubige aus dem Land, um den eigenen religiösen Absolutheitsanspruch durchzusetzen. Dabei dürfen sich die Journalisten sicher sein, dass ihr Publikum nicht die Zeit findet, sich in historische Fakten einzuarbeiten. Die von den Engländern aus dem muslimischen Bangladesch in ihre damalige Kolonie Birma hereingeholten Zwangsarbeiter, zu denen sich später muslimische Seenomaden gesellten, sorgen nämlich seit Jahrzehnten für Unruhe. Sie haben sich zunehmend radikalisiert und werden inzwischen von ultrakonservativ-sunnitisch geprägten Ländern wie Saudi-Arabien und Pakistan unterstützt, die mit dem „IS“ paktieren. Bezeichnenderweise nennen Deutschlands Journalisten die „Rohingya“ trotz zahlreicher Hinweise auf eine Zusammenarbeit mit radikal-islamischen Gruppen jedoch bewundernd Rebellen, ganz wie wir es aus den Bürgerkriegen im Mittleren Osten kennen. Die Demokratie-Ikone Myanmars, Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, bezichtigen sie hingegen der Kollaboration mit einem Unrechtsregime. Schon wird die Aberkennung des Nobelpreises gefordert. Wer sich dem Islam entgegenstellt, macht sich zur „Persona non grata“. Zum Artikel bei Liberale Warte

  1. #1 von Heimchen am Herd am 13/09/2017 - 14:28

    „Bezeichnenderweise nennen Deutschlands Journalisten die „Rohingya“ trotz zahlreicher Hinweise auf eine Zusammenarbeit mit radikal-islamischen Gruppen jedoch bewundernd Rebellen, ganz wie wir es aus den Bürgerkriegen im Mittleren Osten kennen.“

    Ich verabscheue diese „Journalisten“ zutiefst!
    Was sind das nur für widerliche Charakterschweine!

  2. #2 von Cheshire Cat am 13/09/2017 - 15:22

    „Dabei dürfen sich die Journalisten sicher sein, dass ihr Publikum nicht die Zeit findet, sich in historische Fakten einzuarbeiten“

    Die Glaubwürdigkeit der Mainstream-Medien ist völlig dahin.
    Inzwischen geht das meiste Publikum davon aus, dass die Journalisten lügen und das Gegenteil wahr ist (zumal man über die Friedfertigkeit des Islam Bescheid weiß).

    Das war in der Endphase der DDR auch so.
    Man hat den DDR-Medien sogar dann nicht geglaubt, als sie Wahrheit sagten (z.B. Kapitalismus-Kritik).

  3. #3 von Cheshire Cat am 13/09/2017 - 15:27

    „… der friedvolle Buddhismus religiösen Fanatismus hervorbringe.“

    Schlimm, ganz schlimm…

  4. #4 von Sophist X am 13/09/2017 - 15:48

    Die Moslems in Myanmar sind genauso Vorhut und Kanonenfutter der Ummah wie die angeblichen Palästinenser in Nahost, die Uiguren in China oder Merkels Gäste bei uns. Ebenso wie in Nahost sind die birmanischen Moslems im moslemischen Nachbarland Bangladesch nicht willkommen, sondern werden im Gegenteil brutal verfolgt, wofür die Weltpresse selbstverständlich keine Silbe der Kritik übrig hat (eine weitere Parallele zu Nahost). Somit bleibt nur, sich in Birma zu integrieren, was ihnen der Koran verbietet, oder ihre moslemische Barbarei im Land der Ungläubigen zu verbreiten.
    Im Zweifel sollte Aung San Suu Kyi diesen unsäglichen Preis zurückgeben, der sich von einem Nobelpreis für Terrorismus (Arafat) zu einem PR-Gag für die Reichen und Hässlichen entwickelt hat (Obama/Gore). Es ist ihre Pflicht, nicht wie z.B. Merkel tatenlos zuzusehen, wie moslemische Horden ihr Volk terrorisieren. Eine Rückgabe an die Heuchler in Stockholm würde sie auch moralisch vom Weltbrandstifer Obama absetzen.