„In Kreuzberg darf ich mich nicht mehr blicken lassen“

Dass Ceylan sich tatsächlich auf der Bühne gegen Erdogan gestellt hatte, konnte der Komiker offenbar selbst kaum fassen:„Ich hab’s gesagt! Ich hab’s gesagt! Wenn ich jetzt erschossen werde, dann in Berlin. In Kreuzberg darf ich mich heute aber nicht mehr blicken lassen“, sagte er zu einem offenbar am Bühnenrand stehenden Freund. Bericht bei FOCUS

  1. #1 von Sophist X am 31/08/2017 - 14:21

    Man hört die Apologeten bei der Merkelpresse ja immer mal wieder, dass Erdogan nicht alle Türken repräsentiert und unsere Türken total westlich sind und all der dumme Shit. Ergogan bedient aber den Abschaum, und der ist bei weitem zahlreich genug, um Abweichler zu verfolgen und zur Not auch mal ganz traditionell abzustechen.
    Und dass die türkischen Gemeinschaften in Deutschland die aktuellen Verfolgungen in der Türkei in klein abbilden, ist bei der verbreiteten torknationalistischen Stimmung nur natürlich.

  2. #2 von Jutta am 31/08/2017 - 14:46

    Das Schlimmste, das Heuchlerischste hat er ja thematisiert, Respekt:
    …hier alle Vorteile geniessen und für dort unten Diktatur gewählt haben.
    Verlogener gehts nicht mehr.
    Im übrigen bin ich dafür, dass man sie vor die Wahl stellt, wo sie wählwen wollen: entweder hier in Deutschland oder für die Türkei.
    Beides geht nicht.

  3. #3 von Cheshire Cat am 31/08/2017 - 15:34

    ICH MÖCHTE KEINE FREMDEN KONFLIKTE HIER HABEN.
    Wir haben genug Mist von unseren eigenen Politikern.

    Diejenigen, die türkische Politik machen wollen, sollen in die Türkei zurückkehren und dort einander an die Gurgel gehen.
    Patrioten sollen in ihrer Heimat leben, wie es sich bei Patrioten gehört.


    Sie machen den Wolfsgruß – das Zeichen der rechtsextremen „Grauen Wölfe“: Anhänger der türkischen „Partei der Nationalistischen Bewegung“ (MHP) am Sonntag in Hamburg.

  4. #4 von Cheshire Cat am 31/08/2017 - 15:36

    APROPOS BERLIN

    https://www.morgenpost.de/berlin/article211746095/Michael-Mueller-koennte-auf-Antisemiten-Liste-landen.html
    Michael Müller könnte auf Antisemiten-Liste landen
    Jährlich listet das Simon-Wiesenthal-Zentrum die schlimmsten antisemitischen Fälle auf. 2017 könnte dort Berlins Senatschef auftauchen.

    Das Simon-Wiesenthal-Zentrum (SWZ) erwägt einem Bericht der „Jerusalem Post“ zufolge, Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) auf eine Liste mit den weltweit zehn schlimmsten Fällen von Antisemitismus zu setzen.

  5. #5 von Heimchen am Herd am 31/08/2017 - 17:44

    „Dass Ceylan sich tatsächlich auf der Bühne gegen Erdogan gestellt hatte, konnte der Komiker offenbar selbst kaum fassen:„Ich hab’s gesagt! Ich hab’s gesagt! “

    Dass Merkel sich offen gegen Erdogan stellt, darauf können wir warten, bis wir schwarz werden!