Im Folterkeller des Nobelpreisträgers

Jahrelang sei Material zu diesem Fall gesammelt worden. Palästinenser und israelische Araber seien mit einer beispiellosen Grausamkeit von PA-Mitarbeitern systematisch und über lange Zeiträume hinweg wegen des Verdachts der Unterstützung des Staates Israel entführt, geschlagen und gefoltert worden. Das Urteil gibt einen Einblick in die dunkle Welt des Sadismus und beruht auf den Zeugnissen von Palästinensern über die Folter der Palästinensischen Behörde in den Jahren 1990-2002. Einige Gefangene wurden an den Beinen gehängt oder an ein Fahrzeug gebunden, dass sie durch die Strassen schleppte. Andere Gefangene wurden gezwungen, in wassergetränkten Betten und nassen Decken zu schlafen. Manche wurden in Salzwasser gesteckt, um dann stundenlang in der glühenden Sonne zu stehen. Dazwischen stehen Berichte über sexuellen Missbrauch, das Einführen zerbrochener Glasflaschen in den Anus, von Schuhen und anderen Gegenständen die ihnen in den Mund geschoben wurden, dem Einbrennen von Zigaretten auf den Genitalien, Nägel ziehen und Knochen brechen… kaum vorstellbare Grausamkeiten. Die Behörden befahlen auch Ärzten, gesunde Zähne herauszuziehen, anstatt ungesunde zu behandeln, so das Jerusalemer Gericht. Die Zeitung „Makor Rishon“ schrieb dazu: Was da den Menschen angetan worden ist, hätte den Inquisitoren in Spanien zur Ehre gereicht.

Bericht bei Audiatur über einen ungewöhnlichen Prozess in Israel

  1. #1 von Cheshire Cat am 30/08/2017 - 15:45

    „Die Zeitung „Makor Rishon“ schrieb dazu: Was da den Menschen angetan worden ist, hätte den Inquisitoren in Spanien zur Ehre gereicht.“

    Man muss die Inquisitoren in Schutz nehmen.
    Ihr Vorgehen war streng geregelt. Es gab so etwas wie Rechte der Verdächtigen / Angeklagten. Und die Inquisition ging nicht immer grausam vor (siehe z.B. der Fall Galileo Galilei).
    Wenn es zur „peinliche Befragung“ kam, dann ging es auch sehr geordnet.

    Kein Vergleich mit völlig willkürlicher Brutalität des „Edlen Wilden“.

  2. #2 von Heimchen am Herd am 30/08/2017 - 18:13

    „Folter in palästinensischen Gefängnissen wurde bisher fast ausschliesslich von kritischen palästinensischen Journalisten wie Khaled Abu Toameh thematisiert. Das Thema wurde aber fast nie von Medien in Europa oder in den USA aufgegriffen oder von den bekannten Menschenrechtsorganisationen angeprangert.“

    Die Medien in Europa oder den USA sind alle links! Die Menschenrechtsorganisationen
    sind immer auf Seiten der Moslems! Und die Palis haben sowieso Narrenfreiheit!