Schulz und seine schwachsinnige E-Auto-Quote

Von Henryk M. Broder

Martin Schulz fordert eine E-Auto-Quote. Das dürfte noch schwieriger werden als der Bau des neuen Berliner Flughafens. Ebenso gut könnte man uns vorschreiben, wie viel Haferflocken wir essen dürfen.

Bevor die Sache im Grundwasser versickert, will ich auf den Vorschlag von Martin Schulz zurückkommen, eine Quotenregelung für Elektroautos einzuführen. Der Kanzlerkandidat der SPD sagte wörtlich: „Wir sollten festlegen, wie viele Fahrzeuge wir anstreben, neu zuzulassen, die Elektrofahrzeuge sind. Und da muss der Staat eine Quote festlegen, bezogen zum Beispiel auf die Einwohnerzahl könnte das gehen und vielleicht auch regional unterschiedlich, dann wäre es ein Anreiz vor allen Dingen für die Hersteller zu sagen, wer an diesem Markt am schnellsten teilnimmt, der wird möglicherweise auch der Marktführer sein.“ Mehr in der WELT …

  1. #1 von Cheshire Cat am 21/08/2017 - 14:41

    DAS REZEPT VON CHULZ:
    Ein Desaster von Merkel nehmen und versprechen, dass er es noch schlimmer machen wird.
    Das tut er systematisch: von Flüchtlingen bis E-Auto.
    So blöd muss man erstmal sein.

  2. #2 von Cheshire Cat am 21/08/2017 - 15:08

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/637-19-august-2017

    Gegen die aktuelle Linke findet man inzwischen sogar bei den linken Klassikern Trost.

  3. #3 von Sophist X am 21/08/2017 - 15:18

    „Wir sollten festlegen, wie viele Fahrzeuge wir anstreben, neu zuzulassen, die Elektrofahrzeuge sind. Und da muss der Staat eine Quote festlegen, bezogen zum Beispiel auf die Einwohnerzahl könnte das gehen und vielleicht auch regional unterschiedlich, dann wäre es ein Anreiz vor allen Dingen für die Hersteller zu sagen, wer an diesem Markt am schnellsten teilnimmt, der wird möglicherweise auch der Marktführer sein.“

    Diese Sätze belegen, dass Gottkanzler Schulz lange, lange über diesem Thema gebrütet hat und jedes Detail durchdachte, am Ende aber wegen kompletter Inkompetenz nur gequirlte Kacke herauskam, aber dafür in geschliffenem Merkeldeutsch.

    „bezogen zum Beispiel auf die Einwohnerzahl“

    Super, ich würde aber besser finden, wenn es „zum Beispiel“ auf die Zahl der SPD-Mitglieder bezogen würde, oder vielleicht auf die Zahl alkoholkranker Kanzlerkandidaten.

    P.S. Broder ist einer der letzten in diesem Irrenhaus, der noch passende Adjektive verwendet.

    http://praxistipps.chip.de/zu-peinlich-zu-fragen-warum-sagen-immer-alle-chulz-zu-martin-schulz_91829

  4. #4 von Seltenschreiber am 21/08/2017 - 16:30

    http://www.zerohedge.com/news/2017-08-18/inconvenient-fact-morgan-stanley-says-electric-cars-create-more-co2-they-save

    In den USA gibt es das schon in einigen Bundesstaaten. Die Autobauer sind verpflichtet einen bestimmten Anteil an Elektroautos zu verkaufen. Ersatzweise können sie sich auch freikaufen, indem sie Herstellern von Elektroautos Geld geben. Tesla, die Lieblieblingsmarke der grünen Poser, verdient viel Geld damit. Daher sind die Verluste von Tesla nicht ganz so hoch ausgefallen, wie erwartet.

    Außerdem hat Morgan Stanley ausgerechnet, dass Elektroautos mehr CO2 produzieren, als sie einsparen.

  5. #5 von Sophist X am 21/08/2017 - 17:02

    >#4 von Seltenschreiber am 21/08/2017 – 16:30
    >Außerdem hat Morgan Stanley ausgerechnet, dass Elektroautos mehr CO2 produzieren, als sie >einsparen.

    Solange Windräder, Solarzellen und Batterien nicht auf den Bäumen wachsen, ist das Elektroauto energetisch immer 100% Selbstbeschi$$.

  6. #6 von tyrannosaurus am 22/08/2017 - 13:10

    Die angestrebte E-Mobilität ist eine Totgeburt!
    Tauglich nur für Kurzstreckenfahrten bei vorhandener privater Auflademöglichkeit!
    Es sind weder genug der speziellen zur Herstellung nötigen Materialien noch genug Kapazitäten zur Stromerzeugung vorhanden.
    Die komplette Energiebilanz von der Erzeugung des E-Mobils bis zur Entsorgung der Akkus ist katastrophal.
    Der Nutzwert in Bezug auf Mittel-Langstrecken, Lkw Transportkapazitäten ist unzureichend bis marginal.
    Das Risiko des (auf der Autobahn verbotenen) Liegenbleibens ist immer vorhanden und lebensgefährlich je nach Verkehrssituation.
    Anhängerbetrieb und Warentransport sind kaum möglich.
    Im Winter mit Heizung, bei Betrieb einer Klimaanlage und im Stau minimiert sich die Reichweite
    Das Aufladesystem ist nur sehr marginal vorhanden und in diverse Systeme zersplittert.
    Ausreichende Stromversorgung könnte nur durch AKWs und konventionelle Kraftwerke sichergestellt werden.
    Die Verlegung der erforderlichen Stromnetze mit hoher Ampere Kapazität kostetet hunderte von Milliarden.
    Eine Verlängerung der Batteriekapazität ist nicht in Sicht.
    Das Wohnungsnahe Aufladen von Millionen E Kfz in Städten ist flächendeckend unmöglich.
    In Stoßzeiten besteht die Gefahr des Netzkollapses.
    Wie soll die Kraftstoffsteuer ersetzt werden?
    Die extremlangen Wartezeiten an den Stromtankstellen und das zeitaufwendige Tanken kosten Volksvermögen und Lebenszeit.
    Der Preis ist für viele Autokäufer zu hoch.
    etcetera pp.

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