Gestern Abend wurde bekannt gegeben, dass die NGO „Ärzte ohne Grenzen“ ihre Tätigkeit im Mittelmeer einstellt. Sie war eine der 8 dort aktiven Nichtregierungsorganisationen. Der Grund für diese Entscheidung war das Verbot für fremde Schiffe, sich ohne Erlaubnis in libysche Hoheitsgewässer zu begeben.
Wie „Ärzte ohne Grenzen“ angab, führten die Enthüllungen über die Zusammenarbeit zwischen NGOs und der Schleppermafia der letzten Tage dazu, dass die Spendeneinkünfte „drastisch gesunken“ sind und dadurch für die Organisation eine „gute Ausführung ihrer Tätigkeit gefährdet“ wurde.
Anders als die meisten nahe der Küste Libyens aktiven NGOs sind „Ärzte ohne Grenzen“ nicht rein ideologisch motiviert: Ihre Spender, sowie die libyschen Behörden, haben ihnen in Erinnerung gerufen, dass die NGOs im Mittelmeer keineswegs „humanitäre“ Interessen verfolgen. „Ärzte ohne Grenzen“ hat daraus die richtigen Konsequenzen gezogen und Defend Europe gratuliert ihnen zu dieser Entscheidung. (Quelle: Defend Europe)
#1 von Plumpaquatsch am 12/08/2017 - 19:37
Ich hatte mich schon gewundert weil die Aquarius seit Dienstag nur noch in West-Ost und umgekehrter Richtung nordwestlich von Tripolis parallel zur Küste schipperte.
Und zwar immer recht weit vor der 12 Meilen Zone.
Das ist die Erklärung.
Auch die beiden Eimer von Seefuchs und Sea-Watch sind weg.
Die Phoenix und das Bötchen von Openarms sind auch nicht mehr per AIS zu sehen.
Allerdings die C Star auch nicht mehr seit ihrem Defekt.
#2 von Heimchen am Herd am 12/08/2017 - 19:43
„Ärzte ohne Grenzen“ gibt auf“
Echt? Ich kann das gar nicht glauben! In der Presse steht davon aber nichts!
#3 von rüdiger burbott am 12/08/2017 - 19:43
Danke !
#4 von Ketzerlehrling am 12/08/2017 - 19:57
Gibt es noch Menschen mit Verstand?
#5 von Heimchen am Herd am 12/08/2017 - 19:59
Auf der Seite von „Ärzte ohne Grenzen“ steht auch nichts!
https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/
#6 von Heimchen am Herd am 12/08/2017 - 20:42
Ah…jetzt habe ich etwas gefunden:
Mittelmeer
Ärzte ohne Grenzen stoppt Rettungseinsätze
Stand: 12.08.2017 19:15 Uhr
Ärzte ohne Grenzen fährt vorerst keine Such- und Rettungseinsätze im Mittelmeer mehr. Grund ist die Entscheidung der libyschen Küstenwache, eine eigene Rettungszone einzurichten – offenbar verbunden mit einer Drohung gegen internationale Hilfsorganisationen.
Ärzte ohne Grenzen setzt die Such- und Rettungseinsätze im Mittelmeer vorerst aus. Die Hilfsorganisation teilte mit, die zentrale Seenotrettungsleitstelle in Rom (MRCC) habe vor Sicherheitsrisiken in Verbindung mit Drohungen der libyschen Küstenwache gewarnt, die sich gegen die Schiffe humanitärer Organisationen in internationalen Gewässern vor der Küste des Bürgerkriegslands richteten.
Die Organisation bezog sich auf Berichte, denen zufolge libysche Behörden eine eigene Such- und Rettungszone (SAR-Zone) einrichten wollen, die für NGOs Zugang in die internationalen Gewässer beschränken würde. „Wenn sich diese Ankündigungen bestätigen und die Anweisungen in die Tat umgesetzt werden, kann das aus unserer Sicht zwei gravierende Folgen haben – es wird mehr Tote im Mittelmeer geben und mehr Menschen, die in Libyen gefangen sind“, hieß es in der Mitteilung.
http://www.tagesschau.de/ausland/aerzte-ohne-grenzen-rettungseinsaetze-mittelmeer-101.html
Man beachte, sie setzen die Rettungseinsätze VORERST ein! 😉
#7 von Heimchen am Herd am 12/08/2017 - 20:44
Vorerst AUS, natürlich! Die schaffen mich!
#8 von Heimchen am Herd am 12/08/2017 - 20:51
Die Kommentare dazu sind klasse!
Am 12. August 2017 um 19:18 von RGHD
Ärzte ohne Grenzen
Es wurde auch Zeit, dass diesen Herrschaften endlich einmal Grenzen aufgezeigt werden. Mehr ist dazu nicht zu sagen.
Am 12. August 2017 um 19:43 von sprachloser
Ich denke nicht das es
Aufgabe von Ärzten ist Flüchtlinge oder auch Wirtschaftsflüchtlinge von Afrika nach Europa zu bringen. Es ist falsch Menschen zu transportieren und den Staaten dann zu sagen, hier sind einige tausend Menschen einer anderen Kultur und Sprache und nun kümmert ihr euch mal.
Weiterlesen hier: http://meta.tagesschau.de/id/126084/aerzte-ohne-grenzen-setzt-rettungseinsaetze-im-mittelmeer-aus
#9 von Cheshire Cat am 12/08/2017 - 21:28
„Der Grund für diese Entscheidung war das Verbot für fremde Schiffe, sich ohne Erlaubnis in libysche Hoheitsgewässer zu begeben.“
Libyscher Knast ist eben keine schöne Perspektive.
Kein Vergleich mit der
Förderin der Kriminalitätdeutschen Justiz, die sogar Massenmord äußerst milde bestraft (wenn überhaupt).http://www.focus.de/politik/deutschland/13-fluechtlinge-starben-landgericht-traunstein-verurteilt-schleuser-zu_id_7460073.html
13 Flüchtlinge starben: Milde Haftstrafen für Schlepper-Bande
#10 von Cheshire Cat am 12/08/2017 - 21:39
„Der Grund für diese Entscheidung war das Verbot für fremde Schiffe, sich ohne Erlaubnis in libysche Hoheitsgewässer zu begeben.“
Ganz anders wird Asylmafia im Buntland behandelt:
http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Horst-Seehofer-eroeffnet-Allgaeuer-Festwoche-id42383176.html
Vollhorst will also unbedingt mit Kalifaten NRW und Bürlün gleichziehen.
Offensichtlich ist Merkelismus ansteckende Krankheit.