„Wählen gegen Rechts“ kommt teuer zu stehen

Es geht nur um fünf Euro im Monat, aber Emmanuel Macron kostet diese kleine Summe viel Ansehen: Der französische Präsident hat angekündigt, die Wohnungshilfe für die ärmsten Bürgerinnen und Bürger um fünf Euro pro Monat zu kürzen. Zugleich will er die Vermögensteuer für besonders Wohlhabende streichen und die Unternehmensteuern sollen innerhalb von fünf Jahren von 33 auf 25 Prozent fallen. „Monsieur CAC 40“ – also der Herr der französischen Börse, titelten einige französische Zeitungen daraufhin. weiter bei ZEIT

  1. #1 von Heimchen am Herd am 27/07/2017 - 20:15

    „Laut einer aktuellen Umfrage haben nur noch 54 Prozent der Franzosen eine positive Meinung über ihren jungen Präsidenten.

    So eine geringe Zustimmung zum Regierungsstart hatte zuletzt der Konservative Jacques Chirac 1995. Selbst sein Vorgänger François Hollande, der von allen ungeliebt nach der ersten Amtszeit aufhören musste, war zum selben Zeitpunkt noch angesehener. Dabei fand die aktuelle Umfrage statt, bevor Macron ankündigte, das Wohnungsgeld zu kürzen. “

    Tja, hätten die Franzosen mal lieber Marine Le Pen gewählt!

  2. #2 von Cheshire Cat am 27/07/2017 - 22:17

  3. #3 von Cheshire Cat am 27/07/2017 - 22:18

  4. #4 von Cheshire Cat am 27/07/2017 - 22:19

  5. #5 von Cheshire Cat am 27/07/2017 - 22:46

    „Der französische Präsident hat angekündigt, die Wohnungshilfe für die ärmsten Bürgerinnen und Bürger um fünf Euro pro Monat zu kürzen.“

    Aber Macron bringt auch Opfer.
    Er spart z.B. auf Essen und Kleider für seine Mutter Frau:

    (die abgemagerte Gestalt im Waisenkleid ganz links)

  6. #6 von Sophist X am 28/07/2017 - 08:42

    Er ist zwar ein A*-Kriecher vor dem Mohammedanern, aber kein Sozialist. Gut für ihn, gut für Frankreich.
    Eine Vermögenssteuer ist ohnehin Humbug, da der Lebensstandard nur vom realen Einkommen abhängt. Einem Rembrandt auf dem Dachboden kann ich nicht essen. 5 Euro weniger Hilfe für die „Ärmsten“? Ich glaube nicht, dass es in den Gesetzen eine Abstufung von ‚etwas arm‘, ‚mehr arm‘, und ‚am ärmsten‘ gibt und selektiv bei den Ärmsten gekürzt wird. Eher glaube ich, dass hier ein Schurnalist Emotionsklavier spielt um die Leser zu bescheißen.
    Und wenn die Unternehmenssteuer sinkt, können die Franzosen ja machen, was sie am besten können: Streiken, damit sie vom höheren Gewinn etwas abbekommen.

  7. #7 von Ein Widerlicher aus Sachsen am 28/07/2017 - 16:24

    Und wieder hatte das „Pack“ am Kneipentisch recht, als es über Macron diskutierte und meinte, die Franzosen werden sich zuerst wundern und dann wir Deutschen. Wartet ab, die Katze ist noch nicht aus dem Sack raus. Wird aber heftig. Der Franzose will deutsches Geld. Wetten?

  8. #8 von Ein Widerlicher aus Sachsen am 28/07/2017 - 16:28

    #5: Die schrullige Alte auf der linken Seite könnte glatt in einer Bulemie- Verfilmung mitspielen und als Zigaretten- Schachtel- Werbung dienen. Am Schärfsten finde ich aber IT´s Frau rechts daneben.

  9. #9 von Cheshire Cat am 28/07/2017 - 17:49

    @#8 von Ein Widerlicher aus Sachsen am 28/07/2017 – 16:28

    Die zwei links auf dem Foto stehen für zwei Extreme – frühes Mittelalter und postmoderne Dekadenz – die man lieber meiden soll.

    Man soll weder Pest noch Cholera haben, sondern gesund bleiben (wie die 3. von links).

  10. #10 von Cheshire Cat am 28/07/2017 - 18:04

    @#6 von Sophist X am 28/07/2017 – 08:42

    „Eine Vermögenssteuer ist ohnehin Humbug, da der Lebensstandard nur vom realen Einkommen abhängt. Einem Rembrandt auf dem Dachboden kann ich nicht essen.“

    Vermögen kann man anlegen und von Renditen leben
    oder einfach nach und nach verkaufen (irgendwann auch Rembrandt) und davon leben,
    was viele Erben auch tun.

    Manche ruinieren dabei die ganzen Firmen mit Tausenden Arbeitern (siehe z.B. die „Quelle-Erbin).
    Schmarotzer gibt es eben nicht nur unter Hartz4-Empfängern.

    „5 Euro weniger Hilfe für die „Ärmsten“? Ich glaube nicht, dass es in den Gesetzen eine Abstufung von ‚etwas arm‘, ‚mehr arm‘, und ‚am ärmsten‘ gibt und selektiv bei den Ärmsten gekürzt wird. Eher glaube ich, dass hier ein Schurnalist Emotionsklavier spielt um die Leser zu bescheißen.“

    Wohnungshilfe bekommt nur jemand, der offiziell arm ist (Einkommen / Vermögen unter bestimmter Schwelle).
    Das hat mit Emotionen nichts zu tun, sondern wird gesetzlich definiert.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s