Hamburg: Ein Polizei-Praktiker ringt um Fassung

Von Peter Bereit.

Nach Hamburg stehen wir, wie könnte es diesmal anders sein, wieder vor einem Rätsel. Wie gewohnt geben sich wirkliche und selbsternannte Sicherheitsexperten in den Medien die Klinke in die Hand, um herauszufinden, wo die Ursachen für das Desaster zu suchen sind. Man könnte verzweifeln, gäbe es da nicht schwergewichtige Politiker wie Peter Altmaier, der es unnachahmlich versteht, aus jeder noch so negativen Bilanz, einen positiven Trend zu stricken, der einzig und allein dem Wirken seiner Partei und dem Kanzleramt zu verdanken ist. Doch Quatsch beiseite.

Ziehen wir eine nüchterne Bilanz der Ereignisse. Da standen geschätzte 1500 gewalttätige Kriminelle, ich erspare mir die Beschreibung einer angeblich linken Verortung, einer gewaltigen Übermacht von Polizeikräften gegenüber und schafften es dennoch, ganze Straßenzüge zu demolieren und die Bewohner in Angst und Schrecken zu versetzen. Das war keine Randale aus einem berechtigten politischen Unmut heraus, das war ein terroristischer Angriff gegen ein ganzes System. Mehr auf der Achse …

  1. #1 von Heimchen am Herd am 13/07/2017 - 19:46

    „Das war keine Randale aus einem berechtigten politischen Unmut heraus, das war ein terroristischer Angriff gegen ein ganzes System.“

    Das sehen die LinksGrünen natürlich ganz anders. Sie schieben den schwarzen Peter der
    Polizei zu! Das ist ja wohl der Gipfel der Frechheit!

  2. #2 von Cheshire Cat am 13/07/2017 - 23:08

    „Doch immer mehr Bürger wenden sich mental ab von diesem Staat, der nicht mehr ist, als ein zahnloser und aufgeweichter Papiertiger. Ein Staat, der es nicht vermag, seine Bürger vor randalierenden Horden aus ganz Europa zu schützen, nicht vor kriminellen In- und Ausländern, kriminellen Migranten und erklärtermaßen auch nicht in der Lage ist, die Sicherheit der Grenzen zu garantieren.“

    Spätestens seit Herbst 2015 (Grenzöffnung) ist BRD kein Staat mehr (sogar kein „failed state“), sondern nur noch eine einzige BUNTE IRRENANSTALT, wo die Anstaltsleitung am verrücktesten ist.

    Die Folgen sind aber nicht mehr lustig:

    Verletzte Polizisten am Rande der G20-Krawalle in Hamburg

  3. #3 von Cheshire Cat am 13/07/2017 - 23:19

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/605-11-juli-2017

    Polens Innenminister Mariusz Blaszczak hat auf die Gewalt in Hamburg mit Entsetzen reagiert: Solche Vorgänge seien in Polen nicht denkbar. „Hamburg gehört offenbar zum Europa der zweiten Geschwindigkeit“, sagte Blaszczak im Fernsehen in ironischer Anspielung auf die Debatte, wonach sich die alten EU-Mitglieder schneller entwickelten als die neuen.