Steuer auf verspätetes Ableben!

Von Burkhard Müller-Ullrich

Zwei große Knalltüten-Institute, das DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) und das WSI (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut), machen gerade Radau mit der Vermutung, daß „die Reichen“ dadurch, daß sie, solange sie nicht sterben, weiter sparen, noch reicher werden als bisher gedacht, geschätzt, vermutet. Wir haben es also mit einer Vermögens-Endmoräne zu tun, die der Gletscher der Ungerechtigkeit vor sich her schiebt.

Wenn heute jemand das Wort Gerechtigkeit in den Mund nimmt, dann meint er meistens: Ich will etwas von dem Geld, das die anderen haben. Wer die anderen sind und wie ihr Geldhaben zustande kam, ist relativ belanglos; irgendwo ist immer was zu holen. Zum Beispiel auf dem Wege der Besteuerung. Von George Bernard Shaw stammt der Aphorismus: „Eine Regierung, die Peter beraubt, um Paul zu bezahlen, kann sich auf Pauls Unterstützung immer verlassen.“ In diesem Sinne: ran an die Erben! Mehr auf der Achse …

  1. #1 von Cheshire Cat am 08/07/2017 - 14:46

    „… machen gerade Radau mit der Vermutung, daß „die Reichen“ dadurch, daß sie, solange sie nicht sterben, weiter sparen, noch reicher werden als bisher gedacht, geschätzt, vermutet.“

    Das ist keine Vermutung, sondern FAKT,
    den man in jedem Vermögenverteilungsbericht nachlesen kann.

    Es werden Supergewinne mittels zunehmender Ausbeutung der Arbeitnehmer / Masseneinwanderung gemacht.
    Schlimmer noch: diese Supergewinne werden weniger in Produktion / Infrastruktur / Forschung / Innovation investiert (Rendite zu niedrig), sondern immer mehr in Finanzspekulationen (Hoffnung auf hohe Rendite), was zu Blasenbildung und schweren Krisen führt.
    Die Gier hat vollständig den Verstand ersetzt.

    „Wenn heute jemand das Wort Gerechtigkeit in den Mund nimmt, dann meint er meistens: Ich will etwas von dem Geld, das die anderen haben.“

    Eher meint er: „Ich will mein Geld zurück.“
    Geld, das bei der Ausbeutung der Arbeitnehmer, überhöhten Mieten / Immobilienpreisen, Asylindustrie usw. geraubt wurde (möglich durch organisierte Masseneinwanderung – aktuelles Hauptmittel der Gewinnmaximierung).

    Wird dieser Raub weiter gehen, werden wir „Raub das Geraubte!“ wieder erleben wie exakt vor 100 Jahren (1917, Russland).
    WER AUS DER GESCHICHTE NICHT LERNEN WILL, WIRD SIE WIEDERHOLEN MÜSSEN
    (was leider regelmäßig passiert).

  2. #2 von Cheshire Cat am 08/07/2017 - 14:58

    „Von George Bernard Shaw stammt der Aphorismus: „Eine Regierung, die Peter beraubt, um Paul zu bezahlen, kann sich auf Pauls Unterstützung immer verlassen.“ In diesem Sinne: ran an die Erben!“

    Wenn die Regierung tatsächlich Paul bezahlen würde, dann könnte man das noch irgendwie verstehen.

    Im Buntland werden aber Peter und Paul beraubt, um Ali zu bezahlen.

  3. #3 von Seltenschreiber am 08/07/2017 - 15:51

    „Wenn heute jemand das Wort Gerechtigkeit in den Mund nimmt, …“

    Jetzt grade auf der Anit-G20 Demo rufen die Idioten:

    What do you want? Climate Justice!
    When do you want it? Now!

  4. #4 von Heimchen am Herd am 08/07/2017 - 17:36

    Wie gut, dass unser jüngster Sohn Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Erbrecht ist! 😉

    An unser Geld kommen die nicht ran! Das wäre ja noch schöner!

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