ARD-Chef kriegt kalte Füße

In Teilen der Bevölkerung ist das Misstrauen gegenüber Medien groß – das hat auch die ARD immer wieder zu spüren bekommen. Ein häufiger Vorwurf lautet, dass der öffentlich-rechtliche Sender zu einseitig informiere. ARD-aktuell-Chefredakteur Kai Gniffke zieht daraus nun Konsequenzen.
In Bezug auf Pegida räumt Gniffke ein, dass man den ARD-Berichten anfangs gelegentlich angemerkt habe, dass Journalisten Pegida kritisch sehen. „Aber daraus haben wir gelernt“, sagte der 56-Jährige dem Medienmagazin „journalist“. Und weiter: „Das Herz eines Journalisten darf nie übers Hirn bestimmen, sonst wird das Denken beeinträchtigt“, gibt der 56-Jährige gegenüber dem Medienmagazin zu.
Für anstehende politische Großereignisse verspricht Gniffke eine sachlich-nüchterne Berichterstattung, wie etwa beim G-20-Gipfel in Hamburg, zu dem auch US-Präsident Donald Trump erwartet wird: „Wir haben nicht zu fragen oder gar zu beantworten, ob uns populistische Bewegungen oder demokratisch gewählte Präsidenten gefallen oder nicht“, so Gniffke. weiter bei Focus

  1. #1 von Heimchen am Herd am 06/07/2017 - 15:12

    „Ein häufiger Vorwurf lautet, dass der öffentlich-rechtliche Sender zu einseitig informiere. ARD-aktuell-Chefredakteur Kai Gniffke zieht daraus nun Konsequenzen.“

    Ich glaube diesem Lügner nicht ein Wort!

  2. #2 von Heimchen am Herd am 06/07/2017 - 15:17

  3. #4 von emmanuelprecht am 07/07/2017 - 19:49

    Heimchen. Glaub ihm mal. Er sagt zu einseitig. Da geht noch was. Die Konsequenz: Völlig einseitig!
    Der Sieg scheint sicher. Unser Min(im)ister „Heiko der Veredelte“ kämpft für den mediealen Endsieg.