Ermittlung gegen Schiffschleuser

Die ersten Crew-Mitglieder sind bereits bei anderen Hilfsorganisationen unterwegs. Und im August soll es vor der libyschen Küste so richtig losgehen für den gemeinnützigen Verein „Mission Lifeline“ aus Dresden, der Flüchtlinge im Mittelmeer aus Seenot bergen will. Mit 190.000 Euro waren am Montag rund 80 Prozent der angepeilten Spendensumme von knapp 240.000 Euro zusammen, mit der ein Rettungsschiff gekauft werden soll. Mitten in die heiße Vorbereitungsphase platzte jetzt die Nachricht, dass gegen den Dresdner Verein ermittelt wird. Der Vorwurf: „Versuch des Einschleusens von Ausländern“. Ein Sprecher der Bundespolizei im sächsischen Pirna bestätigte dem Tagesspiegel, dass die zuständige Dienststelle einen entsprechenden Ermittlungsauftrag der Staatsanwaltschaft Dresden erhalten habe. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden, Lorenz Haase sagte, es sei eine Strafanzeige gegen zwei namentlich Beschuldigte eingegangen. Seine Behörde sei gezwungen, den „Sachverhalt aufzuklären“, erläuterte Haase. weiter bei Tagesspiegel

  1. #1 von Heimchen am Herd am 28/06/2017 - 15:47

    „Der Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden, Lorenz Haase sagte, es sei eine Strafanzeige gegen zwei namentlich Beschuldigte eingegangen. Seine Behörde sei gezwungen, den „Sachverhalt aufzuklären“, erläuterte Haase.“

    Ach Gott, die Behörde wurde „gezwungen“, den Sachverhalt aufzuklären! Das heißt also,
    sie würden es sonst nicht tun, wenn man sie nicht „zwingen“ würde?! Beide Augen zu,
    ist ja für eine gute Sache, gell? Ist denen doch egal, wie wir hier unter den Massen von
    „Flüchtlingen“ zusammenbrechen! Hauptsache sie fühlen sich gut, egal auf wessen Kosten
    auch immer!

  2. #2 von Cheshire Cat am 28/06/2017 - 19:27