Ein deutscher Fernsehabend

Man weiß nach diesem denkwürdigen TV-Abend nicht, wo man einsteigen soll. Bei Norbert Blüm, der in zwei Minuten jedes antisemitsche Klischee bediente, bei einem „Faktencheck“, der an wesentlichen Stellen „Fake News“ war, bei einem selbstgerechten Jörg Schönenborn, der mit jedem Satz den „Lügenpresse“-Brüllern Munition lieferte, oder bei den diversen Beipackzetteln, mit denen der WDR seine Filmautoren nicht nur beim Publikum, sondern in der ganzen Branche unmöglich machte. Klar ist nur: Was sich da Mittwochabend im Ersten abspielte, war irgendwas zwischen Farce und Schmierentheater. Wer wissen wollte, wie es um die Antisemitismusbekämpfung in Deutschland bestellt ist (und starke Nerven hat), der konnte sich über 165 Minuten einer fatalen Dosis Antisemitismusdebatte aussetzen. Jeder einzelne Abschnitt dieses schauerlichen Spektakels verdient es, separat betrachtet und gewürdigt zu werden: weiter bei Salonkommunisten

  1. #1 von Cheshire Cat am 22/06/2017 - 17:54

  2. #2 von Cheshire Cat am 22/06/2017 - 18:00

    Von wegen „Fake-News“

    Urteil im Fall „Lisa“
    (Wie immer ist die Strafe für ein Goldstück lächerlich).

    http://m.spiegel.de/panorama/justiz/a-1153111.html

    In dem Verfahren wurde der Angeklagte Ismet S. des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern schuldig gesprochen, wie Gerichtssprecherin Lisa Jani sagte. Das Amtsgericht Berlin verurteilte ihn demnach zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten Haft sowie zu einer Geldstrafe von 3000 Euro.

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