Schon wieder Frieden

Islamabad
Todesstrafe nach Streit über den Islam

Taimoor Raza hält sich für unschuldig. Der 30-jährige Pakistaner hatte sich vor einem Jahr auf Facebook mit einem anderen Nutzer über den Islam gestritten. Raza könnte diesen Streit mit seinem Leben büßen.

Taimoor Raza hält sich für unschuldig. Der 30-jährige Pakistaner hatte sich vor einem Jahr auf Facebook mit einem anderen Nutzer über den Islam gestritten. Doch während normalerweise solche Facebook-Auseinandersetzungen allenfalls mit kindischen Beleidigungen oder Blockierungen enden, könnte Raza diesen Streit mit seinem Leben büßen. Ein Gericht im ostpakistanischen Bahawalpur verurteilte den Mann Mitte Juni wegen Gotteslästerung zum Tod am Galgen. Es ist das erste Mal, dass in Pakistan jemanden wegen blasphemischer Äußerungen im Internet zum Tode verurteilt wurde. Mehr im Weserkurier …

  1. #1 von Cheshire Cat am 21/06/2017 - 15:44

  2. #2 von dentix07 am 24/06/2017 - 21:11

    Todesstrafen wegen „blasphemischer “ Äußerungen werden in D (noch?) nicht ausgesprochen, aber wir kommen dem – Maas sei Dank – immer näher!
    Und wer weiß, vor ein paar Jahren hätte auch niemand erwartet das in der Türkei die Todesstrafe wieder eingeführt wird. Und das Grundgesetz läßt sich – mit der erforderlichen Mehrheit, die bei GroKo recht unproblematisch sein dürfte – ändern!
    Ein Fall ala Jürgen Bartsch (wer erinnert sich noch?), medial möglichst schauderhaft aufbereitet (das schreit nach BLÖD) und die Politik könnte erklären sie folge bei der Wiedereinführung ja nur Volkes Willen!
    Wie lautete der Bond Titel noch: Sag niemals nie!
    Oder, wie es Toyota so schön formulierte: Nichts ist unmöglich!