Tod im Kommunisten-KZ

Der erst kürzlich nach 17-monatiger Haft in Nordkorea heimgekehrte US-Student Otto Warmbier ist tot. Das teilten seine Eltern Fred und Cindy Warmbier mit. „Es ist unsere traurige Pflicht mitzuteilen, dass unser Sohn, Otto Warmbier, seine Reise nach Hause beendet hat“, hieß es in der Erklärung der Familie.
Der 22-Jährige hatte nach Darstellung von Ärzten schwere Hirnschäden erlitten und war im Wachkoma liegend in die USA zurückgebracht worden. Der Hintergrund der Verletzungen ist unklar. Nordkorea behauptet, Warmbier sei in Haft an einer schweren Nahrungsmittelvergiftung erkrankt. Die US-Seite bezweifelt diese Darstellung.
Die Eltern weisen die Schuld am Tod ihres Sohnes direkt Pjöngjang zu. In der Mitteilung heißt es: „Leider ließen die furchtbaren, qualvollen Misshandlungen unseres Sohnes durch die Nordkoreaner keinen anderen Ausgang zu als den traurigen, der sich heute ereignet hat.“ weiter bei FOCUS

  1. #1 von Cheshire Cat am 20/06/2017 - 23:04

    Es hat als Farce begonnen und endete als Tragödie.

    Um das zu vermeiden, soll man sich überall anständig verhalten und lokale Sitten und Bräuche beachten, insbesondere in den Ländern, die Selbstachtung haben (unabhängig davon wie man zum jeweiligen Regime steht).
    Sonst bekommt man Ärger.
    So erhält man in Singapur für Wand-Schmierereien Prügel-Strafe, in Thailand für Majestätsbeleidigung – einen langjährigen Gefängnisaufenthalt, und in den USA kann man erschossen werden, wenn man in einer Garage ein Paar Bier stehlen will.

    Ich glaube, es ist immer noch besser, wenn man klare Regeln hat, die angehalten werden, als der Zustand der zunehmenden Gesetzlosigkeit wie in der Bunten Republik, wo jeder Dahergelaufene im Prinzip alles machen kann ohne ernsthafte Konsequenzen zu befürchten.

    Ansonsten ist von der Reise in die anti-demokratischen Länder abzuraten (schon um sie nicht zu finanzieren).