Pakistan gibt den Super-Maas

In Deutschland soll nach dem Willen von Justizminister Maas Islamkritik bei Facebook bis zu 50 Millionen Euro Bußgeld kosten. Pakistan ist schon einen Schritt weiter. Wegen Beleidigung des Islam wurde dort ein Bürger wegen eines islamkritischen Beitrages jetzt sogar zum Tode bestraft. Heise berichtet:

In Pakistan ist am Wochenende ein 30-jähriger Mann zum Tode verurteilt worden, weil er auf Facebook den Propheten Mohammed beleidigt haben soll. Das ist die bislang härteste Strafe für Blasphemie in dem größtenteils muslimischen Land, berichtet der Guardian. Die nun verhängte Todesstrafe sei Teil eines seit längerem andauernden stärkeren Vorgehens gegen Einträge auf sozialen Medien, ergänzt das Blatt. Der pakistanischen Zeitung Dawn zufolge wurde der Verurteilte nicht nur unter einem Anti-Blasphemie-Gesetz, sondern auch unter einem Anti-Terror-Gesetz angeklagt, das die Anstachelung zum Hass bestraft.

Der Angehörige der schiitischen Minderheit in Pakistan war auf Facebook mit einem – verdeckt schreibenden – Mitarbeiter der Anti-Terror-Behörde in einen Streit über religiöse Fragen geraten, erläutern die Zeitungen. Dabei habe er sich abwertend über prominente sunnitische Religionsführer sowie Mohammed und dessen Ehefrauen geäußert. Dafür gab es nun die härteste Strafe, die in dem Land bislang für ein „Cybercrime“ verhängt wurde, schreibt Dawn.

Wie sich doch die Vergehen und Urteilsbegründungen schon ähneln. Nur im Strafmaß hinkt Maas noch hinterher.

  1. #1 von Mister Musel am 18/06/2017 - 11:42

    Die haben ja nicht mehr alle…⛔

  2. #2 von Cheshire Cat am 18/06/2017 - 14:02

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