Londoner Hochhausbrand: Dämmung als Brandbeschleuniger?

Von Dirk Maxeiner

Seit der Nacht steht im Westen der britischen Hauptstadt ein Wohnhaus mit 20 Stockwerken in Flammen. Mehrere Menschen kamen ums Leben. Die Brandursache steht noch nicht fest, der Brand ist aber nach dem jetzigen Stand der Erkenntnisse im zweiten Stock ausgebrochen. Zur schnellen Ausbreitung der Flammen könnte aber womöglich noch ein anderer Umstand beigetragen haben: Das Haus war frisch renoviert und erhielt nach bisherigen Angaben eine neue Fassadendämmung: „The large scale works at the block included the installation of insulated exterior cladding, new double glazed windows and a new communal heating system“. Selbstverständlich muss man den Bericht der Feuerwehr abwarten. Die Bilder vom Brand erinnern aber auf fatale Weise an ähnliche Brände in Frankreich und Dubai. Auf diesen Bildern aus London sieht es so aus, als ob sich offenbar ganze Fassadenteile entzündeten. Auch in Deutschland gab es vor einem Jahr in Duisburg bereits Tote in Zusammenhang mit einem derartigen Fassadenbrand. Fachleuten und Feuerwehren ist das Problem seit langem bekannt. Die Achse des Guten berichtete im Juni 2016 hier. Mehr auf der Achse …

Ist London das Ende des Dämmwahns?

  1. #1 von Cheshire Cat am 15/06/2017 - 14:24

    Das besagte Haus gehört der Stadt und dort wohnten hauptsächlich die Neubürger aus Dschungel / Wüste. Man kann vorstellen, wie es dort aussah.

    Es ist überhaupt nicht verwunderlich, dass es brannte. In Deutschland gibt es ja auch ständig Brände in Asylheimen, die von Bewohnern (aus Dschungel / Wüste) verursacht werden.

    Ansonsten:
    in einer Stadt, wo der Bürgermeister ein Orientale ist, braucht man sich über nichts wundern. Von mangelnder Kontrolle und Vernachlässigung des Brandschutzes / der Feuerwehr bis Korruption ist alles möglich (das besagte Haus wurde letztes Jahr renoviert(!)).
    Wie im Orient eben.

  2. #2 von Heimchen am Herd am 15/06/2017 - 19:10

    Einwände gegen Wärmedämmung – detailliert geprüft

    Autor: Dr. Rüdiger Paschotta

    Eine verstärkte Wärmedämmung von Gebäuden – sowohl bei Neubauten als auch bei der energetischen Sanierung – ist eine wichtige Maßnahme, um den Energieverbrauch und die klimaschädlichen CO2-Emissionen zu vermindern, die durch die Beheizung entstehen.

    Allerdings gibt es dagegen viele Vorbehalte, die zum Teil durch Fernsehsendungen und Presseartikel sehr verstärkt werden. Gelegentlich ist vom “Wahnsinn Wärmedämmung” die Rede, ebenfalls von “Schwindel” und gar “Verbrechen” der “Dämmstoff-Mafia”. Von den militanten Kritikern wird der Eindruck erweckt, dass wir uns “zu Tode dämmen”, unsere Häuser “kaputt dämmen”, damit Schimmelprobleme ins Haus holen und unsere Gesundheit gefährden.

    https://www.energie-lexikon.info/einwaende_gegen_waermedaemmung.html

    Ich glaube Dr. Rüdiger Paschotta nicht!

  3. #3 von Heimchen am Herd am 15/06/2017 - 19:14

    Als ich von dem Brand hörte, habe ich mir gleich gedacht, dass es sich um Bereicherer
    gehandelt haben muss, die in der guten Stube ein kleines Lagerfeuer gemacht haben!
    Das ist alles schon vorgekommen!

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