Als der SPIEGEL noch „Klimaleugner“ war

Ein Beitrag vor 10 Jahren:

  1. #1 von Heimchen am Herd am 10/06/2017 - 21:44

    Auf jeden Fall wird es immer trockener! Ich habe all die Jahre noch nie so viel gießen
    müssen in meinem Garten und es sind auch schon einige Pflanzen vertrocknet!

    Wer oder was daran schuld ist, weiß ich nicht, aber das Klima hat sich verändert das ist Fakt!
    Auch ist die Sonne viel aggressiver geworden, dass spürt man!

  2. #2 von Cheshire Cat am 11/06/2017 - 14:40

    Als der Gletscher noch „prächtig“ war

  3. #4 von Cheshire Cat am 11/06/2017 - 23:58

    @#3 von Seltenschreiber am 11/06/2017 – 22:27

    Die Seite kenne ich.
    Dort wird behauptet, dass der heutige Rückgang der Gletscher eine natürliche Schwankung sei.
    Der Autor darf seine Meinung selbstverständlich haben,
    wie auch diejenigen, die behaupten, dass die Gletscherschmelze die Folge der Klimaerwärmung ist.

    Vernünftige Vorgehensweise in dieser Situation:
    Wenn das Haus zu brennen beginnt (warum auch immer), soll man vorsichtshalber kein Öl (in unserem Fall CO2 / Metan-Ausstoß mit Treibhauseffekt) ins Feuer gießen.

  4. #5 von Seltenschreiber am 12/06/2017 - 07:00

    @Cheshire Cat
    In meiner Jugend hatte ich das mit dem „vorsichtshalber“ auch geglaubt. Ich war sogar bei Greenpeace. Das größte Thema war damals das Waldsterben. Politiker, Medien und Lehrer haben mit Weltuntergangsphantasien die Kinder vergiftet. Die Förster, die es besser wußten, hatten geschwiegen. Der Wald ist damals nicht gestorben, außerdem es gibt auch keine Hungerkatastrophe wegen der kaputten Umwelt, man kann sogar noch Fisch essen und die unausweichliche weltweite atomare Verstrahlung ist auch ausgeblieben.

    Nachdem die damals vorhergesagten Katastrophen alle ausgeblieben sind, hätte man sagen könnten, dass Greenpeace die Welt gerettet hätte. Aber es gab keine Siegesparaden und keine Heldendenkmäler. Genauso wenig gab es eine kritische Aufarbeitung. Stattdessen hat man einfach eine neue Katastrophe erfunden, den Klimawandel.

    Ist es vielleicht diesmal anders, ist diesmal nicht alles erstunken und erlogen? Dazu muss man sich nur ansehen welche Maßnahmen ergriffen werden. Es wird nicht rational diskutiert, welche Maßnahmen tatsächlich helfen würden. Stattdessen wird versucht die Energiepolitik an eine Weltregierung abzutreten. Und wer die Energie kontrolliert, der hat die Macht. Die Reichen sind gekauft, denn Solardächer und Emissionshandel sind nichts weiter als eine gewaltige Umverteilung von unten nach oben.

    Die kleinen Leute, die ich kenne, die vorgeben an die Klimakatastrophe zu glauben, fahren zum Spaß Auto und nehmen Billigflieger in den Urlaub. Ich dagegen, der nicht dran glaubt, fahre Bahn und mache in Deutschland Urlaub.

  5. #6 von Cheshire Cat am 13/06/2017 - 00:08

    @#5 von Seltenschreiber am 12/06/2017 – 07:00

    „In meiner Jugend hatte ich das mit dem „vorsichtshalber“ auch geglaubt. Ich war sogar bei Greenpeace. Das größte Thema war damals das Waldsterben. Politiker, Medien und Lehrer haben mit Weltuntergangsphantasien die Kinder vergiftet. Die Förster, die es besser wußten, hatten geschwiegen. Der Wald ist damals nicht gestorben, außerdem es gibt auch keine Hungerkatastrophe wegen der kaputten Umwelt, man kann sogar noch Fisch essen und die unausweichliche weltweite atomare Verstrahlung ist auch ausgeblieben.“

    Der Wald stirbt weiter. Das sieht man z.B. klar in den Alpen unweit von dezimierten Gletschern. Nur redet heute darüber keiner.
    Fisch ist für Normalverdiener unbezahlbar geworden und verschwindet deshalb langsam aus Discountern.
    Um „weltweite atomare Verstrahlung“ ging es nur in Verbindung mit Atomkrieg – das es soweit nicht gekommen ist, ist ein glücklicher Zufall.

    Also, die Prognosen von Greenpeace waren im Großen und Ganzen richtig.
    Dass sie nicht exakt erfüllt wurden, ist bei langfristigen Prognosen normal.

    „Nachdem die damals vorhergesagten Katastrophen alle ausgeblieben sind, …“

    Wenn das sogar tatsächlich so wäre, beweist das nichts.
    Die vorhergesagten Katastrophen können einfach etwas später kommen.

    Außerdem haben die neuen Katastrophen mit den alten Vorhersagen nichts zu tun.
    Jede Bedrohung muss unabhängig und möglichst objektiv betrachtet werden.

    „Stattdessen hat man einfach eine neue Katastrophe erfunden, den Klimawandel.“

    Klimawandel wurde nicht erfunden, sondern ist OBJEKTIV (die Durchschnittstemperatur steigt). Gestritten wird über Ursachen / den Anteil der Menschen daran.

    „Dazu muss man sich nur ansehen welche Maßnahmen ergriffen werden.“

    Über Maßnahmen kann und soll man streiten.
    Dass viele Klimawandel in eigenen Interessen missbrauchen / damit verdienen wollen, ist zwar traurig, aber üblich und hat mit Klimawandel selbst überhaupt nichts zu tun.

    Die kleinen Leute, die ich kenne, die vorgeben an die Klimakatastrophe zu glauben, fahren zum Spaß Auto und nehmen Billigflieger in den Urlaub. Ich dagegen, der nicht dran glaubt, fahre Bahn und mache in Deutschland Urlaub.

    Wie gesagt, Klimawandel ist objektiv und unabhängig davon, was die Menschen darüber denken.
    Entscheidend sind die realen klimarelevanten Handlungen.
    Ob sie ausreichen, um den Durchschnittstemperatur-Anstieg zu bremsen und Massenaussterben (wie in der Erdgeschichte schon geschehen) zu verhindern, ist eine andere (noch ungeklärte) Frage.
    Versuchen muss man aber auf jeden Fall, wenn man überleben will.