Der tapfer ignorierte Krieg in Europa

Ja, es stimmt: Die britische Boulevardpresse gab sich in der Berichterstattung kurz nach den Anschlägen auf ein Pop-Konzert in Manchester und in London wenige Tage später alle Mühe, den Opfern, darunter zumeist Kinder und Jugendliche, ein Gesicht zu verleihen. Doch im Tempo der globalen Nachrichten reicht so etwas nur für einen Wimpernschlag der Wahrnehmung.

Wie schnell die in Europa mittlerweile allgegenwärtige Terrorgefahr verdrängt wird, machte die ARD-Journalistin Julie Kurz nach dem Manchester-Anschlag deutlich. Am 24. Mai postete sie via Twitter ein Bild von sich in Gesellschaft des ARD-Teams des Londoner Studios, wie man nach getaner Arbeit im Pub zusammensaß. Das an sich hätte wohl kaum Anlass zu Kritik gegeben. Doch der dazugehörige Kommentar „Es war ein schreckliches Ereignis. Ein Dank an das Studio-London-Team für den Einsatz. Das Leben geht weiter #impub“ brachte viele Nutzer der Kurznachrichtenplattform auf die Palme. Binnen weniger Tage sammelten sich unter dem Tweet über 300 zumeist empörte Kommentare angesichts so viel journalistischer Kaltschnäuzigkeit. Mal wieder ein Terroranschlag, mal wieder eine zweitstellige Zahl von Zivilisten, die den Tod fanden. Kein großes Ding, oder? Kein Grund auf den Pub-Besuch nach getaner Arbeit zu verzichten. – Das mag zutreffen. Nur sollte man sich die Frage stellen, ob man das dann auch für jeden sichtbar in einem sozialen Netzwerk posten muss? Es gibt nämlich in Deutschland und Europa auch genug Menschen, die angesichts der in immer kürzeren Abständen stattfindenden islam(ist)ischen Terroranschläge nicht so cool mit dieser Bedrohung umgehen können oder wollen. Mehr bei the European …

  1. #1 von Cheshire Cat am 08/06/2017 - 11:45

  2. #2 von Gudrun Eussner am 08/06/2017 - 13:36

    Cheshire Cat, woher hast Du nur immer diese treffenden Poster?

    Und was den islamischen Terror angeht: Von dem Tag, an dem die Regierungen der westlichen Welt anerkennen, daß der Terror aus der islamischen Lehre entspringt, wird nichts mehr so verwaltet werden können wie jetzt, sondern dann kommt alles auf den Tisch, und dann gibt es Krieg gegen den Islam und seine Unterstützer und Finanzierer, Saudi-Arabien, Katar, Iran, Türkei u.a. Dann ist Schluß damit, Saudi-Arabien und den Iran aufeinander zu hetzen, auf daß die Rüstungsindustrie der westlichen Welt blühe.

    Bislang fördern unsere Regierungen mit ihrer Zusammenarbeit mit den Terrorstaaten den Krieg gegen ihre eigene Bevölkerung, von der sie Schaden abzuwenden hätten.

  3. #3 von Heimchen am Herd am 08/06/2017 - 14:18

    „Es war ein schreckliches Ereignis. Ein Dank an das Studio-London-Team für den Einsatz. Das Leben geht weiter #impub“ brachte viele Nutzer der Kurznachrichtenplattform auf die Palme.“

    Diese Unverfrorenheit der Journalisten, bringt mich auch auf die Palme und lässt sie in meinen
    Augen noch tiefer sinken! Diese Medienhuren spiegeln sehr gut den Zeitgeist wider!

    The Show must go on!

  4. #4 von Gudrun Eussner am 08/06/2017 - 15:49

    Hat nicht aber schon Hanns-Joachim Friedrichs den berühmten Spruch getan: „Ein Journalist macht sich nicht gemein mit einer Sache, auch nicht mit einer guten!“?

    Mit der terroristischen also auch nicht, und schon sitzt man im Pub und dankt seinen Kollegen.

  5. #5 von Cheshire Cat am 08/06/2017 - 21:44

    @#2 von Gudrun Eussner am 08/06/2017 – 13:36
    „Cheshire Cat, woher hast Du nur immer diese treffenden Poster?“

    Aus Wunderland (Internet :-))))))))))))

    PS Wir vermissen Berichte über Macaron und seiner Mama.

  6. #6 von Gudrun Eussner am 08/06/2017 - 22:44

    #6 Cheshire Cat,
    das interessiert so wenige meiner Leser, daß sich die Recherche- und Schreibarbeit nicht lohnt. Nur so viel:zum Thema Weltherrscher George Soros, und welche Rolle dabei einzelnen Politikern, u.a. Emmanuel Macron (EM) zugedacht ist:

    BHO ist der Außenminister des Weltherrschers George Soros. AM ist zuständige Ministerin für Europafragen. EM ist zuständig für Verteidigung bzw. die Ausweitung der Weltherrschaft der Globalisten. Ich habe heute im Figaro gelesen, daß Jean-Yves Le Drians Einsatz als Außenminister eine “Beförderung” war, nämlich aufs Altenteil. An der Rüstungsindustrie ziehen ab sofort andere. Welche Rolle da Dassault und Lagardère noch spielen, bleibt abzuwarten.

    Wie heißt es doch? America First!

    Es wird die Neo-Con Regierung mit EM als Geschäftsführer, die Neo-Cons heißen hier Néo-réac, weil con = Arschloch. Treffend! Aber Begriffsvernebelung war schon immer hohe Politik. Ich würde einen Artikel schreiben, aber es interessiert kaum einen deutschen Leser. Das wußte Dov schon im August 2005. Siehe meinen Blogeintrag

    Warum hier kaum noch was veröffentlicht wird
    http://eussner.blogspot.fr/2017/06/warum-hier-kaum-noch-was-veroffentlicht.html

    En marche ! entwickelt sich zur Einheitspartei, einen einzigen Artikel habe ich mal gelesen über die Rolle des Ausrufezeichens. Das zeigt einen Befehl: Marschiert! Setzt euch in Bewegung! Das ist keine Partei, sondern die Herden werden zusammengetrieben und ans Laufen für EM gebracht. Der Weg in die Diktatur ist vorgezeichnet. Da sie aber reich ausgestattet ist mit Konsumgütern und nicht so dürftig wie im Realsozialismus, werden die Menschen das prima finden, Bürger kann man sie bald nicht mehr nennen.

    Jean-Pierre Raffarin und Alain Juppé, beide Les Républicains, schmollen in Bordeaux beim üppigen Déjeuner, daß EM “undankbar” ist. Er hat nämlich allen Großkopfeten der Républicains, die sich fürs Handreichen eingesetzt haben, eine Abfuhr erteilt. Keiner aus deren Kreisen wurde als Kandidat für REM eingesetzt, sondern sie sehen sich starken REM-Kandidaten gegenüber, darunter jede Menge Neulinge, die er schön manipulieren kann.

    Die bürgerliche Rechte wird soeben vollständig zerstört, aber das bringt sie nicht dazu, in Verhandlungen mit dem FN einzutreten, “faire barrage” ist weiterhin angesagt, und sie schaffen sich damit selbst ab. Das Wahlsystem bringt es mit sich, daß der FN, obgleich er mindestens ein Drittel der Wähler auf sich vereint, wenn überhaupt, dann in der Region PACA einen Kandidaten oder zwei durchbringt.

    Das ist die Demokratie in Frankreich.

  7. #7 von Gudrun Eussner am 08/06/2017 - 22:50

    Einige der von Emmanuel Macron eingesetzten Kandidaten seiner Einheitspartei REM, darunter einige, deren Programm den Gesetzen der Republik widerspricht:

    ALPES MARITIMES , Khaled BEN ABDERAHMANE
    AUBE 2, Djamila HADDAD
    BOUCHES DU RHONE , Haouaria HADJ-CHIKH
    CHER 2, Nadia ESSAYAN
    COTE D’OR 3, Fadila KHATTABI
    DROME 4, Latifa CHAY
    GIRONDE 3, Marik FETOUH
    GIRONDE 4, Aziz SKALLI BOUAZIZA
    ILLE ET VILAINE 1, Mustapha LAABID
    OISE 5, Fatima MASSAU
    PARIS 16, Mounir MAHJOUBI
    PUY DE DOME 2, Mohand HAMOUMOU
    VAR 1, Mourad BOUDJELLAL
    YVELINES 8, Khadija MOUDNIB
    SEINE SAINT-DENIS 5, Malika MAALEM
    SAINT-DENIS 7,Halima MENNOUDJ
    SEINE SAINT-DENIS 10,Billel OUADAH
    Et ci-dessous…Des candidats avec des propositions sympathiques ….

    Bist Du nun zufrieden, Cheshire Cat? 🙂

  8. #8 von Cheshire Cat am 09/06/2017 - 00:09

    @#7 von Gudrun Eussner am 08/06/2017 – 22:50

    Aber was macht Macaronen-Mutti als First Lady Mama?

    Warum trägt die Mumie z.B. Mini-Rock?
    Ist sie noch perverse oder schon dement?

  9. #9 von Gudrun Eussner am 09/06/2017 - 18:43

    #8 Cheshire Cat
    Bist Du zufrieden mit meiner Antwort?

    Frankreich im Taumel der Macronmania
    http://eussner.blogspot.fr/2017/06/frankreich-im-taumel-der-macronmania.html