Die Hochburgen der AfD in NRW

Bei der Landtagswahl hat die AfD in zwei Essener Stadtteilen die CDU hinter sich gelassen und ist mit über 20 Prozent der Zweitstimmen zweitstärkste Partei geworden.
In Karnap, dem Stadtteil des zur AfD gewechselten früheren SPD-Lokalpolitikers Guido Reil, holten die Rechtspopulisten am Sonntag bei 5499 Wahlberechtigten 20,3 Prozent der Zweitstimmen, die CDU kam auf 17,9 Prozent. In Vogelheim mit 3741 Wahlberechtigten waren es 22,1 Prozent für die AfD, die CDU blieb bei 17 Prozent. Insgesamt erreichte die AfD in Essen 9,8 Prozent und liegt damit deutlich über dem Landesergebnis von 7,4 Prozent. gefunden bei FOCUS

Ergänzung: Ein deutlich überdurchschnittliches Ergebnis erzielte auch Markus Pretzell mit 11% in seinem Wahlbezirk Recklinghausen II.

Ebenfalls zum Thema: „Was tun?“ fragt Tanja Krienen im Preussischen Anzeiger

  1. #1 von Seltenschreiber am 16/05/2017 - 09:20

    „Wenn also die völlig unzulängliche “Große Koalition” oder sonstiger Stilllstand […]“

    Eine große Koalition bedeutet keinen Stillstand. Seit dem wir eine große Koalition haben, hat es extreme Veränderungen gegeben.

    „CDU und FDP“

    Ja. Aber nicht nur die, sondern auch bei den sogenannten linken Parteien. Die AfD ist die Partei für Tierschutz, Anit-Imperialismus, Trennung von Kirche & Staat, Volksentscheide, Gleichheit vor dem Gesetz, Meinungsfreiheit und vieles mehr, was mal inhaltliche Vorderungen von Linken waren. Ich verstehe nicht, warum so viele die AfD bei CDU/FDP einordnen. Die bundesweite AfD, ist die bunteste Partei, die es in Deutschland gibt.

    „Sie muss das Kontakttabu brechen, koste es, was es wolle.“

    Ja. Das Kontakttabu zu brechen bedeutet aber die politische Korrektheit zu brechen. Dies kann nur gelingen, wenn man sich nicht an die Spielregeln hält, die der Gegner einem vorschreibt.

  2. #2 von Heimchen am Herd am 16/05/2017 - 11:30

    „Ebenfalls zum Thema: „Was tun?“ fragt Tanja Krienen im Preussischen Anzeiger“

    Ich denke mal, sie ist nicht die Richtige dafür, die AfD objektiv zu beurteilen!

    SOEST – Die Partei AfD ist noch kein halbes Jahr alt, der Soester Kreisvorstand noch nicht einmal eine Woche, da kracht es schon gewaltig im Gebälk. Die vergangenen Freitag zur Vize-Sprecherin des Kreis-Verbands gewählte Tanja Krienen fordert ihren Chef, Sprecher Dr. Wilfried Jacobi, zum Rücktritt auf.

    Sie wirft ihm und der Partei Alternative für Deutschland (AfD) vor, „deutlich am rechten Rand“ nach Wählerstimmen zu fischen, und sagt: „Die Partei wird von christlichen Fundamentalisten und Sektengängern dominiert, für die schon eine arbeitende Frau etwas ist, das es nicht geben sollte.“

    https://www.soester-anzeiger.de/lokales/soest/soest-erster-streit-soester-2973929.html

    Ich selbst bin mit ihr schon vor Jahren auf PI aneinandergeraten, und zwar nicht zu knapp!
    Sie ist eine äußerst unangenehme Person! Gut, dass sie nicht mehr in der AfD ist, solche
    Leute wie sie gehören nicht in die AfD!

  3. #3 von Heimchen am Herd am 16/05/2017 - 12:22

    Kreis Soest – Im Interview spricht der AfD-Kandidat Wilfried Jacobi über den (politischen) Klimawandel, aktuelle politische Herausforderungen und die massiven Proteste, die sich gegen seine Partei richten.

    https://www.soester-anzeiger.de/lokales/kreis-soest/wilfried-jacobi-afd-interview-landtagswahl-wahlkreis-soest-8259066.html

    Der Mann hat sehr vernünftige Ansichten, gut, dass er in der AfD ist und Tanja Krienen nicht!

    Mein finaler Artikel zur AfD –

    Die Alternative für Deutschland – der größte Bluff der Parteiengeschichte
    Als am 14. April 2013 in Berlin die Parteigründung öffentlich zelebriert wurde, stellte schon dies eine mediale Showeinlage dar, denn die Partei wurde bereits im kleinen, aber dafür um so weniger nachvollziehbaren Kreis, am 6. Februar 2013 gegründet. Es war der Beginn einer Kaderpartei, bei der die öffentliche Kommunizierung interner Vorgänge nie über Losungen und Sprüche hinausgehen sollte, es sei, eruptive Vorgänge innerhalb einiger Landes, Bezirks oder Kreisverbände durchbrachen das nach außen bunt und fröhlich wirkende, auch darin einer Sekte gleichende Kartell. Ein Programm war auch sogleich gefunden, eines, das kaum den Namen verdient und dessen Herkunft bis heute im Dunkeln liegt. Eine gestanzte Folie für alles und nichts, hauptsächlich aber Phrasen über den Euro, die im Folgenden verwaschen und beliebig erschienen. Dazu später mehr.

    https://de-de.facebook.com/tanja.krienen.7/posts/515416018527287

    Was für eine Nestbeschmutzerin! Pfui Teufel!

  4. #4 von Cheshire Cat am 16/05/2017 - 15:11

  5. #5 von Heimchen am Herd am 16/05/2017 - 16:35

    Guido Reil und Stefan Keuter auf der Wahlparty in Düsseldorf

    “Kann uns bitte jemand aufklären, was Guido Reil auf Platz 26 der AfD-Landesliste verloren hat?” Diese Frage zur abgelaufenen NRW-Landtagswahl stellten sich viele PI-Leser angesichts der Tatsache, dass das frühere SPD-Mitglied Reil das beste Ergebnis aller AfD-Direktkandidaten in Essen (in Vogelheim und Karnap holte er mehr als 20 Prozent) erzielen konnte. Doch die enttäuschten “Reil-Fans” dürfen sich jetzt freuen. Der 47-Jährige kündigte bei der Wahlparty seiner Partei am Sonntag in Düsseldorf an (siehe Video oben), unmittelbar in den Bundestagswahlkampf zu ziehen: „Ich nehme mir jetzt vier Monate unbezahlten Sonderurlaub und dann werde ich Wahlkampf machen in allen 16 Bundesländern. Und natürlich in meiner Heimat, in Essen, und da das Direktmandat anstreben. Ich will da, wo ich wohne, antreten für die Bundestagswahl und ich bin mir sehr sicher, es wird da noch ein besseres Ergebnis werden als die 20 Prozent, die wir jetzt hatten.“ PI meint: Solche Männer braucht das Land!

    https://www.pi-news.net/2017/05/essen-guido-reil-kandidiert-fuer-den-bundestag/

    Ich bin auch der Meinung, solche Männer braucht das Land!

  6. #6 von Heimchen am Herd am 16/05/2017 - 17:44

    Interview mit Alice Weidel am 15 Mai 2017 zum Wahlergebnis in NRW

    Ich finde sie sehr gut!

  7. #7 von quotenschreiber am 16/05/2017 - 19:40

    Ich sag mal ganz diplomatisch: Reil ist mir lieber als Gauland und Höcke. Aber ich kann diesen Gewerkschaftsmief nicht ab 😉

  8. #8 von Heimchen am Herd am 16/05/2017 - 20:49

    Ich mag die Gewerkschaften auch nicht, zumal sie sich um Dinge kümmern, die sie
    überhaupt nichts angehen! Siehe Kampf gegen Rechts und denunzieren von Leuten, die
    nicht auf Linie sind!

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