Rauswurf von Ermittlern: Trump macht den Maas

Von Dirk Maxeiner.

US-Präsident Donald Trump hat FBI-Chef James Comey entlassen. Der Fall erinnert an die Entlassung des Generalbundesanwalts Harald Range vor zwei Jahren durch Justizminister Heiko Maas. In beiden Fällen geht es um die Behinderung von Ermittlungen durch politische Weisungen. Nur dass so etwas in USA nicht akzeptiert wird, bei uns schon. Mehr auf der Achse …

  1. #1 von DFens am 12/05/2017 - 12:04

    Den Vergleich kann ich nicht nachvollziehen. Maas betrieb glasklar eine Intervention in Bezug auf politische Gesinnungen, die ihm nicht genehm sind. Seine entsprechenden Überwachungspläne wären durch das Gutachten offenbar geworden. Da schlug er zu.

    Und Trump? Geht es wirklich um Trump? Wer zieht hier die Fäden? Wer agiert in welcher Weise und mit welchem Ziel? Welche Rolle spielt Comey tatsächlich? Immerhin hat Comey auch das Vertrauen mehrerer hoher Mitglieder des Geheimdienstes und des Kongresses verloren. Alles noch zu undurchsichtig. Insbesondere die Rolle Comeys. Elf Tage vor der US-Wahl war er der Held, der ankündigte, seine Behörde werde im Zuge der Ermittlungen gegen Clinton weitere E-Mails sichten. Was kann es nun mit den Russland-Ermittlungen, die er führt, auf sich haben? Nur Vorwürfe im Zusammenhang mit dem US-Wahlkampf? Gibt es vielleicht eine Lösung, die so simpel wie delikat ist? Gewissermaßen eine Lösung, die atemlos macht?

    Meines Wissens hat Trump 2013 die Miss-Universe-Wettbewerb nach Moskau gebracht. In dem Zusammenhang ist von einer…sagen wir mal…Naturfilmproduktion in einem Moskauer Luxushotel die Rede. Also was ist denn nun? Hat Moskau einen Streifen gedreht? Gibt es einen Hechelwestern?

  2. #2 von Heimchen am Herd am 12/05/2017 - 13:41

    „Kleine Empfehlung an Herrn Maas, seine Partei und die Bundesregierung: Halten Sie in Sachen Trump-Bashing jetzt den Ball besser flach.“

    Genauso sehe ich es auch!

  3. #3 von Cheshire Cat am 12/05/2017 - 14:37

  4. #4 von Ruth am 14/05/2017 - 12:00

    Es gibt keine Ermittlungen gegen Trump. Dies wurde vom FBI Chef inder Senatsanhörung mehrmals bestätigt. Erst danach hat Trump ihn gefeuert. Erwähnung fand dies ja auch in dem Entlassungsbrief.
    Bei YouTube kann man die Anhörungen im Senat einsehen.
    Es ist wiedermal reinste Antitrump Propaganda.

  5. #5 von Gudrun Eussner am 14/05/2017 - 21:15

    Als ich das las, wunderte ich mich, daß dieser zwielichtige 2,03-Mann noch im Amt war, dachte, er wäre längst verabschiedet worden.


    FBI und NSA untersuchen Donald Trumps Rußland-Kontakte. 21. März 2017
    http://eussner.blogspot.fr/2017/03/fbi-und-nsa-untersuchen-donald-trumps.html

  6. #6 von Gudrun Eussner am 14/05/2017 - 21:34

    While I greatly appreciate you informing me, on three separate occasions, that I am not under investigation, …

    Read: Trump’s bizarre letter telling FBI Director James Comey he’s fired
    https://www.vox.com/policy-and-politics/2017/5/9/15601218/trump-james-comey-fired-letter

    Weil der oben zitierte Satz die Medien in der deutschen Provinz bei der Propaganda gegen Donald Trump störte, haben einige von ihnen ihn einfach durch „[…]“ ersetzt, obgleich der Text in Englisch drüber stand. Ostwestfälischen Bauern traut man halt nicht zu, daß sie außer Plattdeutsch noch andere Sprachen können.