Kritiker medikamentös ruhigstellen?

Einige Betablocker sollen Xenophobie abbauen und Toleranz gegenüber Fremden fördern. Kaum zu glauben, aber Ergebnis einer hochwissenschaftlichen Untersuchung von Forschern des Zentrums für Neuroethik der Universität Oxford. Normalerweise werden die Medikamente bei Herzerkrankungen verschrieben. Bekamen die Probanden Betablocker mit dem Wirkstoff Propranolol verringerten sich gleichzeitig ihre rassistischen Vorurteile. Allerdings war der Studienaufbau mit nur 36 Herzpatienten als Probanden eher begrenzt aussagefähig. Dennoch soll weiter geforscht werden. weiter bei Heilpraxis

  1. #1 von Asatru am 10/05/2017 - 09:02

    Sollte man mal irgendwas gegen Sexismus und Elefantitis am Sack finden, dann kann man da ja mal ´ne flüchtige Probe veranstalten…

  2. #2 von Dr. T am 10/05/2017 - 09:36

    Es ist seit langem bekannt, daß Propranolol emotionale Erinnerungen abschwächt (siehe Link). Von daher begehen die Autoren dieses neuen Artikels wahrscheinlich einen Interpretationsfehler: Nicht auf Vorurteilen basierender, unterschwelliger Rassismus wird abgebaut. Sondern die Fähigkeit, auf früheren Erfahrungen basierend zu einer korrekten Bewertung der Menschen zu gelangen, wird unterdrückt.

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3692719/

  3. #3 von Heimchen am Herd am 10/05/2017 - 10:02

    Da fällt mir sofort Dr. Mengele ein:

    05.08.1964

    „NUR GOTT UND DR. MENGELE WISSEN ES“

    Als Ruth Iliav*, 41, in Berichten vom Auschwitz-Prozeß in Frankfurt den Namen Josef Mengele hörte, erlitt sie einen Nervenzusammenbruch. Die aus Mährisch-Ostrau stammende, heute bei Tel Aviv lebende Jüdin war dem Mediziner aus Bayern auf ihrem Weg durch die Konzentrationslager Theresienstadt, Auschwitz, Ravensbrück und Buchenwald begegnet, einem Weg, auf dem sie ihre Eltern, Geschwister und ihr neugeborenes Kind verlor. Unter dem Schock der Erinnerung schrieb Ruth Iliav ihre Erlebnisse mit Dr. Mengele auf dreieinhalb Seiten Briefpapier.

    Weiterlesen hier: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46174854.html

    Es ist wieder soweit, Dr. Mengele lässt grüßen!

  4. #4 von Sophist X am 10/05/2017 - 10:42

    Tolle Neuigkeiten. Vielleicht finden die ja nächste Woche einen Wirkstoff gegen islamischen Fanatismus.

  5. #5 von Cheshire Cat am 10/05/2017 - 14:32

    Wenn Medien nicht mehr wirken, dann braucht man ja Pillen.

  6. #6 von waschbaerforever am 11/05/2017 - 07:04

    Zudem richtig lustig find ich, das laut den „Forschern“ alle Mitglieder der Placebo-Gruppe „fremdenfeindliche und rassistische Züge aufwiesen“. Die Lösung ist ganz einfach. Sie waren alle „weiß“.