Am Tag der Pressefreiheit: Lösch-Groteske nach Maas

Von Joachim Nikolaus Steinhöfel

Wenn Justizminister Maas Recht hat, hat er Recht. Am „Tag der Pressefreiheit“ postet er auf seiner Facebook-Seite dies:

Kritischer Journalismus ist unverzichtbar für jedes freie Land. Das gilt auch und gerade am heutigen „Tag der Pressefreiheit“. Ohne Meinungsfreiheit gibt es keine Demokratie. Parolen wie „Lügenpresse“ oder „alternative Fakten“ machen die Gefahren für die Pressefreiheit deutlich. Die #Pressefreiheit ist keine Selbstverständlichkeit, sie muss erkämpft, verteidigt und geschützt werden – in Deutschland und weltweit. In immer mehr Ländern fassen die Mächtigen politische Kritik als persönliche Beleidigung auf und unterdrücken Meinungsfreiheit – auch mit dem Strafrecht. Unsere Solidarität gilt allen unabhängigen Journalistinnen und Journalisten, die daran gehindert werden, ihre Arbeit zu machen. Wir fordern insbesondere die Freilassung von Reportern, die wie Deniz Yücel zurzeit in Haft sitzen! #freedeniz“…“#TagDerPressefreiheit“. Mehr auf der Achse …

  1. #1 von Cheshire Cat am 07/05/2017 - 16:18

    Bemerkenswert auch ein internes Papier aus dem Staatsrundfunk unter dem Motto „Ist dein Kollege ein Rassist?“ Die Gebrauchsanleitung für den kleinen öffentlich-rechtlichen Denunzianten zur Überführung bislang eher okkulter rassistischer Einstellungen im Kreise der Mitarbeiter liest sich wie folgt: Es beginne mit Fragen wie: „Hast Du auch Angst, deine Frau abends noch U-Bahn fahren zu lassen?“, dann werde das Gespräch auf „erfundene“ oder verallgemeinerte Einzelfälle gelenkt, und, pardauz!, schon sei der Kollege bei der „fremdenfeindlichen Propaganda“ angelangt und ein Fall für die Personalabteilung, wenn nicht für den Volksgerichtshof. Rassistische Äußerungen sind ein Kündigungsgrund! (hier)

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/504-4-mai-2017

  2. #2 von Cheshire Cat am 07/05/2017 - 16:18

  3. #3 von Heimchen am Herd am 07/05/2017 - 16:20

    Ich halte den Maas für noch gefährlicher, als Angela Merkel! Wird höchste Zeit, dass solche
    Menschen aus ihren Ämtern gejagt werden, damit sie keinen Schaden mehr anrichten können!

  4. #4 von Ein Widerlicher aus Sachsen am 08/05/2017 - 10:10

    Als gelernter DDR- Bürger weiß man, das z.B. die Freiheit die Freiheit der Andersdenkenden ist. So, dass wurde zwar in der DDR propagiert, aber allein der Staat und seine Vasallen haben sich nicht daran gehalten. Das Schlimme ist, dass ich so etwas heute wieder erleben muss.
    Da ist zum Beispiel die derzeitige „Aufräumaktion“ bei der Bundeswehr. Einfach nur lächerlich, Wehrmachtshelme und anderes einzusammeln. Die Flinten- Uschi hat ihr Hausfrauen-Gen entdeckt und macht sauber. Dass die Ausrüstung der BW katastrophal zu sein scheint, ist nicht mehr wichtig.