Das Boot ist voll

Lernen auf die harte Tour: Gutmenschenjugend nahm Illegale ins Boot, bis sie selber in Seenot gerieten. Was für eine Metapher:

Das Rettungsschiff einer privaten deutschen Hilfsorganisation ist auf dem Mittelmeer in Seenot geraten. „Wir sind komplett manövrierunfähig, weil so viele Personen an Bord sind“, sagte Pauline Schmidt, Sprecherin der Organisation Jugend Rettet. „Zusätzlich zieht schlechtes Wetter auf, und circa 400 Personen, die meisten Frauen und Kinder, befinden sich ohne Rettungswesten auf Booten in der Nähe.“

Die „Iuventa“ habe offiziell das Notsignal „Mayday“ an die zentrale Seenotrettungsleitstelle MRCC für das Mittelmeer in Rom gesendet. „Wenn keine Hilfe kommt, werden wir Leute verlieren“, sagte Kai Kaltegärtner, Kapitän des Schiffes.

Bericht bei SPIEGEL

  1. #1 von Kommentarspender am 17/04/2017 - 19:23

    Was ist faul an der Sache?

    Auf PI-News wurde vom User #Hydrochlorid im Kommentar #114 (17. Apr 2017 13:28) die Mißstände gut analysiert. Der Artikel wo er dieses Kommentar veröffentlichte war dieser:
    https://www.pi-news.net/2017/04/abschied-von-der-trump-illusion/

    >>“Von der Position der Sea-Eye nach Tripolis sind es 77 km, nach Lampedusa sind es 253 km.
    Die direkte Strecke zum Festland-Ufer sind 46 km.

    Wenn es tatsächlich um eine “Rettung” gehen würde, dann würde man den küzestmöglichen Weg nehmen. Nicht den längsten Weg.

    Wie aus dem Post eindeutig hervorgeht, hat die Schiffsbesatzung “Flüchtlinge” an Board genommen. Also eindeutig keine Seenotrettung entsprechend dem Seerecht durchgeführt.

    Sich selbst in Seenot zu bringen, ist kein Fall einer Notlage im Sinne des Seerechts.

    Das internationale Seerecht beinhaltet nicht das Recht, zu einem Wunschland gebracht zu werden. Die Ausschiffung hat immer im nächsten Hafen zu erfolgen. Im Falle der libyschen Küste wäre das Tripolis.

    Das internationale Seerecht verpflichtet auch den Ausschiffungshafen zur Aufnahme der Geretteten.

    Da jeder Schiffs-Kapitän dies weiß, kann man hier nur von vorsätzlicher Schleuserei sprechen.“<<

    In diesem Artikel geht es um die Luventa. Sie ist aber auch nur 20 Seemeilen von der lybischen Küste entfernt. Der Sachverhalt ist aber vermutlich der selbe wie bei der Sea-Eye. Statt dass man sie zurückbringt schifft man sie hunderte Kilometer übers Mittelmeer nach Europa.

  2. #2 von Heimchen am Herd am 17/04/2017 - 19:38

    Und genau davor hatte uns Muammar al-Gaddafi gewarnt, er wollte diese Völkerwanderung
    verhindern! Aber nein, Amerika und Co. mussten ihn liquidieren und den Arabischen Frühling
    einführen!

    „Nach der Einmischung der USA in Libyen, die 2011 zum Sturz des damaligen Staatschefs Muammar Gaddafi geführt hatte, herrscht im Land Chaos. Ein wesentliches Problem des modernen Libyens ist beispielsweise der Menschenhandel, wie die britische Zeitung The Independent unter Berufung auf die Internationale Organisation für Migration (IOM) berichtet.“ (…)

    (…)Libyens Staatschef Muammar al-Gaddafi wurde am 20. Oktober 2011 von Rebellen ermordet, die von der Nato Unterstützung erhielten. Der damals im Land entstandene Bürgerkrieg wird praktisch bis heute geführt. Das Land befindet sich in einer schwierigen politischen und wirtschaftlichen Krise.

    https://de.sputniknews.com/panorama/20170416315359579-libyen-sklavenhandel-offen/

    Als nächstes ist Assad dran! Im blüht das gleiche Schicksal wie Gaggafi!
    Es ist zum Kotzen! Warum stoppt niemand diesen Wahnsinn?

  3. #3 von Heimchen am Herd am 17/04/2017 - 20:03

    Gaddafis Libyen war Afrikas reichste Demokratie

    Im Gegensatz zu dem allgemeinen Glauben, war Libyen nicht „Gaddafis Militärdiktatur“, wie die westlichen Medien sagten, sondern in Wirklichkeit einer der demokratischsten Staaten der Welt.
    1977 erklärte das Volk von Libyen zur Jamahiriya oder „Regierung der Volksmassen durch sie selbst und für sich selbst“. Die Jamahiriya war eine höhere Form direkter Demokratie mit „dem Volk als Präsidenten“. Traditionelle Institutionen der Regierung wurden aufgelöst und abgeschafft und die Macht gehörte direkt dem Volk durch verschiedene Komitees und Kongresse.

    Der Nationalstaat Libyen wurde in mehrere kleinere Kommunen aufgeteilt, die im wesentlichen „mini-autonome Staaten“ innerhalb des Staates waren. Diese autonomen Staaten hatten die Kontrolle über ihre Distrikte und konnten eine Reihe von Entscheidungen treffen, wie etwa die Öleinnahmen und die Budgets verteilt werden sollten. Innerhalb dieser miniautonomen Staaten waren die drei wichtigsten Körperschaften libyscher Demokratie die örtlichen Komitees, die Volkskongresse und die exekutiven Revolutions-Räte.

    Weiterlesen hier: http://die-wahrheit-ueber-muammar-al-gaddafi.blogspot.de/2013/02/gaddafis-libyen-war-afrikas-reichste.html

    Libyen war dem Westen einfach zu reich und zu mächtig, deshalb wurde es zerstört!
    Was für eine widerliche Politik! Pfui Teufel! Und es hört nicht auf!

  4. #4 von Cheshire Cat am 17/04/2017 - 20:48

  5. #5 von Cheshire Cat am 17/04/2017 - 20:49

  6. #6 von Gudrun Eussner am 17/04/2017 - 22:16


    Record breaking number of migrants invade Europe over Easter weekend
    http://pamelageller.com/2017/04/record-breaking-number-migrants-invade-europe-easter-weekend.html/

  7. #7 von Emmanuel Precht am 18/04/2017 - 07:53

    Mal nebenbei als Nautiker (Kapitän auf seegehenden Schiffen) geschrieben: Ein Manöver ist bei einem Schiff das Umsteuern der Maschine von „Vorwärts“ auf „Rückwärts“. Die „Sprecherin“ spricht scheinbar über Dinge die sie nicht versteht bei einer Organisation die nicht überblickt was sie tut.

    Wohlan…

  8. #8 von kongomüller am 18/04/2017 - 08:06

    „privaten deutschen Hilfsorganisation“? kriminelle schlepperbande, sonst nichts!
    der betreffenden hilfsorganisation gehört die gemeinnützigkeit entzogen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s