Papst Benedikt wird 90!

Unvergessen: Papst Benedikt 2006 in Deutschland

Heute wird der „Papa emeritus“, Benedikt XVI. 90 Jahre alt. Außer Pius XII. wurde in den letzten 100 Jahren vermutlich keinem anderen Papst so viel ungerechte Einschätzung zuteil, wie diesem Papst. Wenn man Pius XII. als den letzten wahren Römer auf dem Stuhl Petri bezeichnet, so muss man wohl Papst Benedikt XVI. als den letzten echten Abendländer* in diesem Amt bezeichnen. In ihm kulminiert noch einmal die ganze Größe jener geistigen Heimat, die derzeit in Windeseile zu zerfallen droht. weiter bei Philosophia Perennis

Zum 90. Geburtstag des emeritierten Papst Benedikt beklagt Fürstin Gloria eine „enorme Undankbarkeit“ gegenüber Ratzinger. Den amtierenden Papst Franziskus kritisiert sie als „absoluten PR-Mann“. Ein interessantes Interview in der WELT

  1. #1 von Heta am 16/04/2017 - 14:45

    Außer Pius XII. wurde in den letzten 100 Jahren vermutlich keinem anderen Papst so viel ungerechte Einschätzung zuteil, wie diesem Papst.

    Ach nee, schreibt ausgerechnet David Berger! Berger, der selbst wesentlich dazu beigetragen hat, dass Benedikt „ungerecht“ eingeschätzt wurde! Berger sollte sich vielmehr dafür schämen, dass er dem Papst bei jeder passenden Gelegenheit unterstellt hat, „homosexuell veranlagt“ zu sein. Zum Beispiel in einem ellenlangen Interview mit dem Schwulenmagazin „Fresh“, Berger wörtlich: „Wenn man sich mit Theologen privat unterhält, dann sagen fast alle: Natürlich ist Ratzinger homosexuell veranlagt. Was er bei sich hasst, projiziert er auf andere und bekämpft es.“

    Und das in diesem unappetitlichen Ambiente! Aufmacher auf Seite 1: „Ist Ratzinger homosexuell veranlagt?“, Fortsetzung auf Seite 7, auf Seite 22 fragt einer, der in der „Gay Sauna“ war: „Ich hatte meine Badeschlappen vergessen und bin fast auf so einer Spermaladung ausgerutscht, kann man sich dabei anstecken?“ Widerlich!

    Wo hat Ratzinger, nebenbei, Homosexualität „bekämpft“?

  2. #2 von Cheshire Cat am 16/04/2017 - 15:03

    Verglichen mit dem fussleckenden Nachfolger, der Europa und Christentum verraten hat,
    ist Benedikt XVI ein Heiliger.


  3. #3 von Cheshire Cat am 16/04/2017 - 15:28

    http://www.epochtimes.de/politik/welt/papst-waescht-am-gruendonnerstag-frueheren-mafiosi-die-fuesse-a2095143.html
    Papst wäscht am Gründonnerstag früheren Mafiosi die Füße
    Im vergangenen Jahr wusch Franziskus zwölf Asylbewerbern die Füße.

    Demnächst: „Papst“ leckt islamischen Terroristen den Hintern.

  4. #4 von Heimchen am Herd am 17/04/2017 - 13:46

    Papst Benedikt ist äußerst konservativ, spirituell und hoch intelligent! Er wollte nicht
    mitmachen bei der Islamisierung des Christentums, deshalb musste er gehen!
    Sein Nachfolger ist das genaue Gegenteil, er wird den Auftrag erfüllen!

    Ich wünsche Papst Benedikt alles Gute und Gottes Segen!

  5. #5 von Heimchen am Herd am 17/04/2017 - 13:48

    GLORIA VON THURN UND TAXIS
    „Bei Benedikt wurde das Haar in der Suppe gesucht“

    Zum 90. Geburtstag des emeritierten Papst Benedikt beklagt Fürstin Gloria eine „enorme Undankbarkeit“ gegenüber Ratzinger. Den amtierenden Papst Franziskus kritisiert sie als „absoluten PR-Mann“.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article163715431/Bei-Benedikt-wurde-das-Haar-in-der-Suppe-gesucht.html

  6. #6 von Heimchen am Herd am 17/04/2017 - 13:54

    Warum haben die meisten deutschen Bischöfe 2011 die Begrüßung von Papst Benedikt in Berlin verweigert und ihm nicht die Hand gegeben?

    Nicht-Begrüssung von Papst Benedikt in Berlin 2011

    Was stimmte schon damals nicht mehr? Was war los?

    Die Begrüssung beziehungsweise Nichtbegrüssung von Papst Benedikt XVI in Berlin zeigt eine Zerrissenheit der Katholischen Kirche in Deutschland und macht nachdenklich. Das wirft die weiterführende Frage auf, wie es um die katholische Kirche weltweit steht?
    Das ist eine Respektlosigkeit ohnegleichen der Deutschen Bischöfe und Kardinäle gegenüber von Papst Benedikt XVI!

    Die Hand von Papst Benedikt XVI griff viele Male ins Leere.

    Interessant wäre zu wissen, welche Kardinäle und Bischöfe Papst Benedikt XVI nicht begrüsst haben.

    Das würde wichtige Rückschlüsse zulassen.

    Es drängt sich der Eindruck auf, dass die Katholische Kirche in Deutschland bereits tief in sich gespalten ist.

  7. #7 von Heimchen am Herd am 17/04/2017 - 14:28

    Die Taube flatterte zurück
    von Matthias Matussek

    Die Welt reagierte schockiert, und den deutschen Medien war ein Feindbild abhanden gekommen. Wie kommt der Heilige Vater dazu, das Amt niederzulegen, wo man ihn doch längst als „unbelehrbar“ und „starrköpfig“, vor allem aber „machtbewußt“ (Hans Küng) karikiert hat? Benedikt XVI. sprach im Konsistorium von der Kraft, die es braucht, das „Schifflein Petri zu steuern“, eine Kraft, die in den „vergangenen Monaten derart abgenommen hat, daß ich mein Unvermögen erkennen muß, den mir anvertrauten Dienst gut auszuführen“.

    Auf seine ganz eigene Art hatte der 85jährige Joseph Ratzinger am 28. Februar 2013, einem Montagmorgen, seinen Rücktritt bekanntgegeben, ein Novum in der Geschichte des Papsttums (mit einer winzigen Ausnahme irgendwann im Mittelalter). Er tat es in lateinischer Sprache, während einer Massenheiligsprechung von 800 Märtyrern und zwei Ordensgründerinnen, da wandte er sich an seine „lieben Mitbrüder“ und bat um Verständnis, „daß meine Kräfte infolge des vorgerückten Alters nicht mehr geeignet sind, um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben“.

    Weiterlesen hier: https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2017/die-taube-flatterte-zurueck/

    Sehr schön beschrieben von Matthias Matussek!