Im Nahen Osten und Afrika Pogromstimmung gegen Christen

Von Wolfram Weimer

Es sind besonders brutale Anschläge auf die christliche Minderheit in Ägypten: Bewusst am Palmsonntag wurden in Alexandria und Tanta mindestens 44 Menschen getötet – nur weil sie Christen waren. Doch das Massaker ist Teil einer systematischen Verfolgung von Christen im gesamten arabischen Raum. Menschenrechtsgruppen zählen für das vergangene Jahr 7100 ermordete Christen und 2406 attackierte Kirchen.

Christen flüchten – einem Exodus gleich – massenhaft aus dem Nahen Osten. Das Hilfswerk „Open Doors“ warnt, die „Verfolgung im Stil ethnischer Säuberung greife auch auf Afrika über“, die systematischen Massaker des IS würden Schule machen. Das amerikanische Außenministerium spricht von einem „Genozid“. Auch der EU-Sondergesandte Jan Figel erklärt: „Ich denke, dass es sehr wichtig ist, diese Ereignisse auch als Genozid zu bezeichnen. Denn daraus leitet sich in internationalem Recht auch die Verpflichtung ab, zu handeln. Den Stimm- und Schutzlosen muss eine Stimme gegeben werden. Wir sollten das ‚Genozid-Jahrhundert‘ beenden.“ Mehr auf der Achse …

  1. #1 von Heimchen am Herd am 14/04/2017 - 16:48

    „Menschenrechtsgruppen zählen für das vergangene Jahr 7100 ermordete Christen und 2406 attackierte Kirchen.“

    Und unsere verräterischen Kirchenfürsten stellen sich auf die Seite der Christenmörder und
    verlangen von uns Nächstenliebe für unsere Peiniger! Das ist nicht normal, das ist KRANK!

    Jagd diese Verräter alle zum Teufel, verdammt noch einmal!
    Keine Moslems mehr aufnehmen in unserem Land, nur noch Christen!

  2. #2 von Heimchen am Herd am 14/04/2017 - 17:20

    Ägypten
    :
    Christen als „bevorzugte Beute“
    Nach dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mursi setzten ägyptische Christen ihre Hoffnung auf seinen Nachfolger. Doch ihre Situation hat sich nicht verbessert.

    „Unser Herz blutet“, sagt am Montag der koptisch-orthodoxe Bischof in Deutschland, Anba Damian. Am Tag zuvor sind 44 Menschen bei zwei Anschlägen in Kirchen in Ägypten ums Leben gekommen. Eine der Bomben, die nahe der St. Markus Kathedrale in Alexandria explodierte, galt offenbar dem Papst der koptischen Kirche, Tawadros II., der allerdings unverletzt blieb. Zu den Anschlägen bekannte sich die Terrororganisation Islamischer Staat.

    Dass Christen in Ägypten Opfer gewalttätiger Übergriffe werden, ist keine Seltenheit. Erst im Februar mussten Hunderte Christen aus ihren Häusern auf der Sinai-Halbinsel fliehen, weil sie Angst vor Übergriffen von IS-Kämpfern hatten. Zuvor waren in der Region sieben Christen innerhalb von vier Wochen getötet worden. Im Dezember vergangenen Jahres starben 30 Menschen bei einem Anschlag auf die Markus-Kathedrale in Kairo.
    Im Mai 2016 wurden die Häuser von Christen im Nildelta geplündert und angezündet. Zwischen 2013 und Juli 2016 gab es laut Kirchenoberhaupt Tawadros 37 religiös motivierte Attacken gegen Kopten in Ägypten. Ulrich Delius, Direktor der Gesellschaft für bedrohte Völker, ist allerdings überzeugt, dass diese Zahlen nur einen Teil der Realität wiedergeben. Gerade in den kleinen Dörfern in Mittel- und Oberägypten gebe es viele kleine Übergriffe, die niemand zähle. Die koptische Kirche gebe eher niedrige Zahlen an, weil sie es sich mit den staatlichen Stellen nicht verscherzen wolle.

    Mit dem Anschlag vom Sonntag setzten die IS-Kämpfer um, was sie bereits im Februar auf einem Video angekündigt hatten: Es werde weitere Anschläge geben, hieß es darin. Christen seien ihre „bevorzugte Beute“. Im Internet zirkulieren Todeslisten von Christen. „Haut ab oder ihr werdet sterben“, heißt es in Drohpamphleten von Islamisten.

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-04/aegypten-kopten-christen-is-terroranschlag

    „Merkel behauptete vor ihrer letzten Ägyptenreise, die Christen hätten dort eine sehr gute Situation für die Ausübung ihrer Religion. Gerade für ein muslimisch geprägtes Land sei das beispielhaft.“

    In welcher Welt lebt diese Irre??

  3. #3 von Heimchen am Herd am 14/04/2017 - 17:27

  4. #4 von Heinz Ketchup am 14/04/2017 - 19:52

    #3 von Heimchen am Herd am 14/04/2017 – 17:27

    „Israel das einzige Land im Nahen Osten, wo jeder seine Religion frei ausüben kann.“

    Aber nur, wenn nicht gerade wieder ein Messer schwingender Palästinenser etwas dagegen hat! 😦

    Britin stirbt nach Messerangriff in Jerusalem

    Während der Feierlichkeiten zum Karfreitag in Jerusalem hat ein Palästinenser eine Britin mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Die 25-jährige Studentin starb kurz darauf, wie die Polizei mitteilte. Der mutmaßliche Angreifer sei festgenommen worden.

    http://www.tagesschau.de/ausland/jerusalem-messerattacke-109.html

  5. #5 von Heinz Ketchup am 14/04/2017 - 20:21

    Nachtrag zu #4 von Heinz Ketchup am 14/04/2017 – 19:52

    In der Tagesschau wurde soeben gemeldet (und wie sollte er auch sonst sein?): :mrgreen:

    „Der Messerstecher war psychisch gestört“

  6. #6 von Heimchen am Herd am 14/04/2017 - 20:42

    #5 von Heinz Ketchup

    „In der Tagesschau wurde soeben gemeldet (und wie sollte er auch sonst sein?): :mrgreen:

    „Der Messerstecher war psychisch gestört“

    Das steht aber auch in der Jüdischen Allgemeinen:

    Touristin in Straßenbahn erstochen
    Terror: Ein wahrscheinlich psychisch gestörter Palästinenser tötet junge Britin

    Eine junge britische Touristin ist am Freitagmittag in der Jerusalemer Straßenbahn mit einem Messer attackiert und dabei tödlich verletzt worden. Bei dem Täter handelt es sich um einen 57-jährigen Palästinenser aus Ostjerusalem, der nach ersten Angaben wahrscheinlich psychisch gestört ist.

    Dennoch bezeichneten die Behörden den Anschlag als Terror. Während Fahrgäste und Sicherheitsrkäfte in dem Abteil des Light Rails den Täter festhielten, zogen andere die Notbremse. Dadurch wurden zwei weitere Passagiere, darunter eine schwangere Frau, leicht verletzt. Andere Passagiere mussten wegen eines Schocks behandelt werden.

    Weiterlesen hier:http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/28292