Eitel und ein bisschen dumm

Rohde trägt zwei Smartphones mit sich herum und postet „im Akkord“ („Freitag“). Kommentiert die Zeitläufte, teilt Artikel, Videos, Kommentare. „Es ist einfach meine Art, um meine Enttäuschung loszuwerden“, bekennt er. „Um mich zu vergewissern, dass es immer noch Leute gibt, die ähnlich denken wie ich.“ Immer noch? Ach, total vergessen! Außer Rohde und einer Handvoll Mitstreiter im Geiste gibt es hierzulande ja keinen, der es riskieren würde, über Trump oder die AfD Kritisches zu verbreiten. Alle Gazetten, sämtliche Sender und Portale überbieten sich bekanntlich in Lobhudeleien. Und die Schauspieler? Lassen sich höchstens mit vorgehaltener Knarre dazu bewegen, Flagge gegen „Rassismus und Ausgrenzung“ zu zeigen. Ducken sich feige weg, wenn es gilt, dem Rechtspopulismus die Stirn zu bieten. Siehe auch hier und hier. Nur unser Armin nicht. Er findet das Verlangen von Robert De Niro, dem Trump höchstpersönlich das Maul zu polieren, „durchaus nachvollziehbar“. Würde sich von seinem amerikanischen Kollegen aber „einen Satz wünschen, der produktiver ist“. Vielleicht was mit in die Eier treten? „Ich bin kein Che Guevara“, räumt er bescheiden ein, „ich kann kein Maschinengewehr schultern“. Artikel bei Achse des Guten

  1. #1 von Klaus Pohl am 12/04/2017 - 08:42

    So sind sie,meinen die Welt zu erklären , nur weil sei ein bisschen Schauspielern.

  2. #2 von Sophist X am 12/04/2017 - 14:39

    …Sloterdijk ein „vollkommen überschätzter Typ, schreiben Sie das, ein Schwätzer, ein eitler Wichtigtuer“ ist.

    Und zwar ganz im Gegensatz zu ihm. Wundervoll. Die beste Pointe seiner ganzen Karriere, und er merkt es nicht einmal.

  3. #3 von Heimchen am Herd am 12/04/2017 - 17:18

    „Eitel und ein bisschen dumm“

    Ein bisschen dumm ist reichlich untertrieben! Der Rohde hat gewaltig einen an der Waffel!