Dunja Rajter erntet „Kopfschütteln“

Zu Gefellers Gesprächspartnern gehörte auch die Schauspielerin und Sängerin Dunja Rajter, die sich das Rote Sofa mit Künstler-Manager Bernd Reisig teilte. Rajter kam mit ihrem Mann Michael Eichler zur Veranstaltung unserer Zeitung und erstaunte so manchen Gast mit ihren Aussagen. Die Frau, die vor fast genau fünf Jahrzehnten an der Seite von Mario Adorf, Pierre Brice und Lex Barker „Winnetou“ drehte, sagte: „Flucht ist ein schreckliches Leid, ich musste zum Glück nie flüchten.“ Sie kam damals auf Einladung des Frankfurter Konzertveranstalter-Duos Fritz Rau und Horst Lippmann in die Mainmetropole, um eine Langspielplatte aufzunehmen.

So weit, so wenig überraschend, doch dann gab sie die Bedenkenträgerin: „Die Integration des Islams in unser Land ist sehr schwer, weil der Islam nicht tolerant gegenüber anderen Religionen ist“, sagte die Sängerin. „Viele haben sich integriert. So sieht es zumindest aus, aber Zuhause in den eigenen vier Wänden ist noch alles so, wie der Mohammed es will.“

Das Publikum schüttelte verständnislos den Kopf über so wenig Toleranz. Als die Sängerin dann zur Untermauerung ihrer kruden Thesen Verse aus dem Koran zitierten wollte, griff Moderator Gefeller ein. Er wies darauf hin, dass es sicher Unterschiede zwischen dem Islam und Islamisten gebe – und nahm der Dame so galant den Wind aus den Segeln.

Bericht im Kreisblatt

  1. #1 von Sophist X am 31/03/2017 - 14:16

    >Er wies darauf hin, dass es sicher Unterschiede zwischen dem Islam und Islamisten gebe –
    >und nahm der Dame so galant den Wind aus den Segeln.

    Mir würden dazu ein paar andere Attribute als galant einfallen, eher etwas wie konformistisch, minderbemittelt, hilflos oder auch panisch.

  2. #2 von Heimchen am Herd am 31/03/2017 - 16:07

    Der Artikel ist vom 25.11.15 aber ich denke mal, Dunja Rajter fühlt sich in ihren Aussagen
    bestätigt! Inzwischen ist es noch viel schlimmer geworden! Nur die Bessermenschen, die
    dürften immer noch nicht wahrhaben wollen, was Sache ist!

  3. #3 von Cheshire Cat am 31/03/2017 - 22:22

  4. #4 von Emmanuel Precht am 01/04/2017 - 09:12

    Die Hexenverfolgung war auch das Werk von sogenannten Christianisten.
    Wohlan…