Nutzt Ver.di-Leitung Stasi-Methoden gegen AfD-Mitglieder?

Die Gewerkschaft Ver.di bedient sich übelster Methoden in der Verfolgung politisch Andersdenkender. AfD-Mitglieder innerhalb der Gewerkschaft sollen beobachtet, isoliert und geoutet werden. Scharfe Kritik an diesen Methoden kommt von der Co-Vorsitzenden der AfD, Beatrix von Storch.

Bedient sich die »Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft« (Ver.di) bei der Verfolgung von AfD-Mitgliedern innerhalb der Gewerkschaft Nazi-Methoden? Dieser Verdacht mag aufkommen, wenn man sich das Original der von Ver.di am gestrigen Tag veröffentlichten »Handlungshilfe« anschaut.

Da steht gleich im ersten Punkt: »Die Personen beobachten!«
AfD-Mitglieder innerhalb der Gewerkschaft sollen bespitzelt, beschnüffelt und ausspioniert werden. Die Privatsphäre soll gen Null reduziert werden. Mehr auf freie Welt …

  1. #1 von Gudrun Eussner am 24/03/2017 - 18:24

    Handlungshilfe
    Checkliste zum Erkennen möglicher Folgen eines Vorgehens
    https://pi-news.net/wp/uploads/2017/03/FB_Handlungshilfe_gg_AfD_2KA-.pdf

    Einer hat bei Ver.di angerufen und die Antwort erhalten, das wäre ein Fake. So kann man’s auch regeln. Wird man ertappt, dann distanziert man sich, und zwar so, daß gleich auf den Gegner die Last fällt; denn wer, wenn nicht die AfD hätte ein solches Fake erstellt, wenn’s Fake wäre?

    ich schäme mich, jemals ÖTV-Vertrauensfrau gewesen zu sein. Ich wünsche diesen Denunzianten, daß sie auf dem Misthaufen der Geeschichte landen.

  2. #2 von Gudrun Eussner am 24/03/2017 - 18:43

    Und hier sieht man, wie es in Frankreich aussieht. Da werden die Gewerkschaften größtenteils vom Staat und von den Unternehmen finanziert. Sie erkaufen sich den sozialen Frieden:

    Aber was sollte um jeden Preis vertuscht werden? Um anzufangen: der unglaubliche Reichtum der französischen Gewerkschaften. Während sie nicht mehr als acht Prozent an Mitgliedern unter den Beschäftigten zählen (Frankreich ist eines der europäischen Länder, in denen der Anteil an gewerkschaftlich organisierten am schwächsten ist), erhalten sie von der Allgemeinheit an die vier Milliarden Euro. Die Mitgliedsbeiträge machen einen lächerlichen Anteil der Finanzmittel der Gewerkschaften aus: drei bis vier Prozent ihres Haushalts. Mehr als 90 Prozent ihres Vermögens kommen von den Arbeitgebern (Staat, Unternehmen), und den „Bonbons“, die ihnen angeboten werden.

    Das ist der Preis für den sozialen Frieden. Auf gut Deutsch, man schmiert die Gewerkschaften in der Hoffnung, daß sie sich während sozialer Konflikte erkenntlich zeigen. Denn wenn die Gewerkschaften die Macht haben, Streiks loszubrechen, sind auch sie es, die ihnen ein Ende zu machen wissen.

    Der Preis des „sozialen Friedens“ ist von nun an bekannt: er erreicht jedes Jahr vier Milliarden Euro. Das ist eine gepfefferte Rechnung.

    Frankreich. 4 Milliarden Euro / Jahr für die Gewerkschaften. 10. Juli 2012
    http://eussner.blogspot.fr/2012/07/frankreich-warum-daraus-nichts-wird-4.html

  3. #3 von kongomüller am 25/03/2017 - 01:12

    @ gudrun: jegliche ähnlichkeiten mit der italienischen mafia und ihren schutzgelderpressungen weisen die französischen gewerkschaften mit entschiedenheit zurück, wie ich vermute.

  4. #4 von Gudrun Eussner am 25/03/2017 - 12:03

    #3 kongomüller, klar, und der Parti Socialiste erst! Der hat mit der Mafia gar nichts zu tun, der ist die Mafia. Heute lese ich im Figaro über das Spitzelsystem des Staates, perfektioniert von François Hollande, und es fallen einem die Augen ausm Kopp.

    Die absolute Kontrolle über die Justiz, über Gerichte und Polizei, zur Nutzung für politische Zwecke, zum Ausschalten der Gegner, sowohl der Opposition als auch der Konkurrenten in der eigenen Partei, des Manuel Valls beispielsweise, Perfektes Meldesystem durch loyale, ihm verpflichtete Beamte, von unten nach oben, und Befehlsübermittlung von oben nach unten.

    Die Gerichte, die jetzt justitiable Vergehen des François Fillon hochkochen, fiktive Beschäftigung seiner Ehefrau, drei von einem Freund geschenkte Luxusanzüge, werden angewiesen aus dem „Château“, dem Elysée-Palast. Gezielte Indiskretionen aus Ermittlungsakten werden an willfährige Medien gegeben, Le Monde, Canard enchainé, um den Kandidaten der Républicains zu vernichten.

    Die linken Kandidaten Arnaud Montebourg und Benoît Hamon kommunizieren nur noch über das kodierte Programm Telegram.

    Man kann sicher sein, daß diese Machenschaften für den Fall, daß Emmanuel Macron Präsident wird, lückenlos weitergehen; denn dieser Kandidat ist ein Zögling des François Hollande, der nur deshalb nicht wieder kandidiert, weil das aussichtslos gewesen wäre, und seine Hintermänner, Jacques Attali, Pierre Berger, Alain Minc etc. nicht gern Geld zum Fenster rauswerfen. Sie haben nämlich nicht so viel wie George Soros, der Hillary Clinton Milliarden Dollar hinterher wirft.

  5. #5 von Gudrun Eussner am 25/03/2017 - 12:09

    Und hier liest man,daß das alles nicht stimmt, daß François Fillon unter Halluzinationen leide, wenn er von einem „Scharzen Kabinett“ spricht..

    «Cabinet noir» à l’Élysée : Hollande dénonce un manque de «dignité» de Fillon
    http://www.lefigaro.fr/elections/presidentielles/2017/03/24/35003-20170324ARTFIG00002-cabinet-noir-a-l-elysee-l-auteur-du-livre-dement-les-propos-de-fillon.php

    Leider französisch, Nichtfrösche haben Pech. 😉