Was? Trump hält eine gute Rede?

Von Rainer Bonhorst

In Washington ist etwas merkwürdiges passiert. Donald Trump, weithin als Clown im Weißen Haus und als kurzatmiger Twitterking bekannt, hat im Kongress eine ziemlich gute Rede gehalten. Natürlich hatte er als Anfänger mit dem Teleprompter noch nicht die lässige Kompetenz des genialen Vorlesers Barack Obama. Aber es war eine beachtliche Vorstellung.

Über eine Stunde lang sagte Trump Sachen, die er im Prinzip schon immer gesagt hat, aber zusammenhängender, konzeptioneller und stellenweise bewegender als selbst seine Freunde es erwartet haben. Das war nicht der kurzatmige Twitter-Schnösel, den seine Gegner so schätzen.

Van Jones, ein linker, schwarzer CNN-Journalist, also das Gegenteil eines Trump-Anhängers, sagte staunend: „Heute ist der Gewinner der Wahlen zum Präsidenten geworden.“ Dabei bezog er sich auf eine Episode, in der Trump die Witwe des im Jemen gefallenen Soldaten Ryan Owen, die er auf die Galerie eingeladen hatte, persönlich ansprach. In präsidialen Worten versicherte er Corinna Owen, dass der Name ihrer Mannes für alle Zeiten „als Held in das amerikanische Gedächtnis eingebrannt“ bleiben werde. Da blieben zwar viele, aber nicht alle Augen trocken, die der Witwe schon gar nicht: Mehr auf der Achse …

  1. #1 von Heimchen am Herd am 03/03/2017 - 12:00

    Rainer Bonhorst gibt sich zwar Mühe, einigermaßen objektiv über Donald Trump zu schreiben,
    aber er kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass er kein Freund von Donald Trump ist!

    Auf solche „Freunde“ kann man sehr gut verzichten!

  2. #2 von Heimchen am Herd am 03/03/2017 - 12:27

    „Zur Beruhigung könnte beitragen, dass sich in Amerika eine liberale und sehr weibliche Anti-Trump-Bewegung formiert, die sich in ein Gegenstück zur rechten „Tea Party“ auswachsen könnte.“

    Hä? Rainer Bonhorst meint doch nicht etwa diese Idioten?

    Stupid Butt-Hurt Millennials

    Paul Joseph Watson wieder in Bestform! 🙂

  3. #3 von Heimchen am Herd am 03/03/2017 - 12:41

    Linke, liberale Weiber sind eine Beleidigung für alle normalen Frauen!
    Als konservative Frau kann man sich nur schämen, für diese bekloppten Weiber!

    Und diese linken Weiber sollen Trump gefährlich werden? Dass ich nicht lache, Herr Bonhorst!

  4. #4 von Heimchen am Herd am 03/03/2017 - 13:06

  5. #5 von Cheshire Cat am 03/03/2017 - 14:49

  6. #6 von Heimchen am Herd am 03/03/2017 - 15:33

    Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am 14. März US-Präsident Donald Trump in Washington besuchen.

    Das berichtet Reuters unter Berufung auf US-Regierungskreise. „Wir dementieren das nicht“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert auf Anfrage.

    http://www.focus.de/politik/deutschland/am-14-maerz-merkel-besucht-trump-in-washington_id_6735907.html

    Ich bin mal gespannt, ob Merkel von Trump eingeladen wurde oder ob sie sich selbst
    eingeladen hat! Zutrauen würde ich ihr das!