Ein Linker entdeckt die Lügenpresse

Süddeutsche Zeitung: Niederträchtiger Journalismus

In einem „Portrait“ über Sahra Wagenknecht liefert die Journalistin Constanze von Bullion ein Beispiel für niederträchtigen Journalismus. Um Sahra Wagenknecht in die Nähe der AfD zu rücken, ist ihr jedes Mittel recht. Sie schreibt: „Trump? Will halt Autobahnen bauen, das sei ja nicht verkehrt, wenn es Jobs schaffe, sagt Wagenknecht zum Beispiel, wenn sie gefragt wird, warum sie den neuen US Präsidenten lobt.“ Man versteht: Hitler hat ja auch Autobahnen gebaut und Wagenknecht, das will Bullion den Lesern suggerieren, benutzt dasselbe Argumentationsmuster, das unverbesserliche Nazis nach dem Kriege benutzten.

In Wahrheit hatte Sahra Wagenknecht im Deutschen Bundestag in Bezug auf Trump erklärt: „Denn immerhin hat der Mann begriffen, dass staatliche Industriepolitik besser ist als billige Dienstleistungsjobs, und dass gegen Krise und marode Infrastruktur nicht Kürzungspolitik hilft, sondern ein großangelegtes öffentliches Investitionsprogramm.“ Von Autobahnen war nicht die Rede.

Um die Nähe Wagenknechts zur AfD zu belegen, muss auch ihr Ehemann herhalten: „Sie heiratete den Ex-Parteichef Oskar Lafontaine, einen ehemaligen Jesuitenschüler, der mal erzählte, ein nationalsozialistischer Lehrer habe ihn geprägt.“ Abgesehen davon, dass Oskar Lafontaine kein Jesuitenschüler war, lautet das Originalzitat eines Buches, auf das sich die SZ-Schreiberin bezieht: „Er (gemeint ist Lafontaines Physiklehrer, der wie viele andere Lehrer Mitglied der NSDAP gewesen war) war in den neun Schuljahren eine prägende Figur für mich. Er war mitverantwortlich für meine Entscheidung, Physik zu studieren. Ohne seinen Einfluss hätte ich auch Sprachen oder Jura machen können.“

Eine nationalsozialistische Algebra oder eine nationalsozialistische Einstein-Formel existieren nur in der kranken Phantasie der Constanze von Bullion. Die Journalistin, die als Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung in Berlin mit großem Eifer die Linke in der LINKEN bekämpft, liefert hier ein besonderes Beispiel für einen niederträchtigen Journalismus, der jeden Anstand vermissen lässt.

Martin Sommer, Pressesprecher Fraktion DIE LINKE im Landtag des Saarlandes

Quelle: Facebook

  1. #1 von Sophist X am 02/03/2017 - 09:09

    Ist eben unschön, wenn man plötzlich die gleiche ScheiBe serviert bekommt, die man sonst anderen serviert.

  2. #2 von kongomüller am 02/03/2017 - 09:16

    schule gegen provokantes beten:

    http://www.focus.de/politik/deutschland/muslim-eklat-in-wuppertal-gymnasium-geht-strikt-gegen-provozierndes-beten-vor-regierung-mischt-sich-ein_id_6726287.html

    „…fordert das Direktorat, dass die Lehrer „die Namen der Betroffenen feststellen“ und „die Fälle der Schulleitung melden“ sollen.

    So steht es in dem Brief vom 16. Februar, der in den Sozialen Medien veröffentlicht worden sein soll, wie „Der Westen“ berichtet. Bei Facebook wurde das Schreiben zahlreich geteilt, außerdem gab es massive Vorwürfe gegen die Schule.“

    wer die schule zu dem richtigen schritt beglückwünschen will:

    http://www.ggjr.de/Homepage/

  3. #3 von Heimchen am Herd am 02/03/2017 - 11:15

    Auch das ist von Constanze von Bullion:

    Da fällt mir nur zu ein…Zickenkrieg!

  4. #4 von Heimchen am Herd am 02/03/2017 - 11:22

    Dieses widerliche Weib wirft Wagenknecht vor, kein Mitgefühl für Ausgegrenzte zu
    haben und sie selbst will, dass Frauen sich von ihren Kindern zu früh wie möglich
    losreißen! Pfui Teufel, was für eine herzlose Frau!

  5. #5 von Cheshire Cat am 02/03/2017 - 14:10

  6. #6 von Cheshire Cat am 02/03/2017 - 17:31

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