JF-Kommentar zur AfD

Dabei geht es nicht um die übliche „Rechts-Mitte-Links“-Gesäßgeographie und auch nicht um eine Schubladensortierung nach dem Muster „extremistisch“, „Fundamentalopposition“ oder „systemkonform“. Es geht um eine grundsätzliche Entscheidung: Will man aus einem gehegten Winkel heraus eine wie auch immer geartete reine Lehre vertreten, oder hat man das Selbstbewußtsein, nach dem Vorbild der FPÖ als Alternative zum abgewirtschafteten etablierten Parteienkartell zu einer Kraft heranwachsen zu wollen, die 30, 40 oder gar 50 Prozent und mehr der Bürger erreichen und damit den Anspruch auf politische Führung und Gestaltung erheben kann. Wer diesen Anspruch als Alternative ernst nimmt, der darf sich eben nicht in den Krähwinkeleien politischer Romantik verzetteln und über dem eigenen Bauchgefühl vergessen, was das Gros der Staatsbürger bewegt. Zielpublikum einer Partei mit Gestaltungsanspruch dürfen nicht die vielleicht vier bis fünf Prozent der Wähler sein, die die Auffassungen eines Björn Höcke teilen könnten.    zum Artikel

  1. #1 von Heimchen am Herd am 17/02/2017 - 17:00

    Ist diese Äußerung von Höcke der wahre Grund für sein Ausschlussverfahren?

    „Wir müssen immer bedenken:
    Mit Bernd Lucke sind nicht alle die gegangen, die ihren Frieden mit der Rolle eines Juniorpartners in einer zukünftigen Koalition mit einer Altpartei gemacht haben. Manche von ihnen, manche von diesen Luckisten, sind geblieben. Das sind die, die keine innere Haltung besitzen, die Establishment sind und Establishment bleiben wollen oder so schnell wie möglich zum Establishment gehören wollen.

    Und, liebe Freunde, nicht wenige von diesen Typen drängen jetzt gerade in diesen Wochen und Monaten als Bundestagskandidaten auf die Listen oder als Direktkandidaten in den Wahlkreisen entsprechend nach vorne. Und nicht wenige werden – das muss man leider annehmen – ganz schnell vom parlamentarischen Glanz und Glamour der Hauptstadt fasziniert werden.
    Und nicht wenige werden sich ganz schnell sehr wohl fühlen bei den Frei-Fressen- und Frei-Saufen-Veranstaltungen der Lobbyisten.“

    – Björn Höcke in seiner Dresdner Rede

    ********************************************************************
    Ja, ich denke auch, das ist der wahre Grund!

    Wieder andere denken, Björn Lucke wäre ein V-Mann, das glaube ich nicht!

  2. #2 von Heimchen am Herd am 17/02/2017 - 17:01

    Pardon: Björn Höcke meinte ich natürlich! 😉

  3. #3 von Cheshire Cat am 17/02/2017 - 17:24

    Höcke soll in AfD bleiben – er hat ca. 50% Mitglieder hinter sich und auch viele Protest-Wähler.
    Seine öffentlichen Reden sollen aber künftig vom Vorstand genehmigt werden.

    Der Vorstand kann hinter den verschlossenen Türen streiten, rügen usw., muss aber in der Öffentlichkeit an einem Strang ziehen und zu jedem AfD-Mitglied loyal sein, auch wenn er Höcke heißt.
    Das sind die Grundlagen der Politik.
    Wer das nicht kapiert hat, hat in der Politik nichts verloren.

  4. #4 von tacheles am 17/02/2017 - 20:21

    Ich glaube das die überwiegende Mehrheit der DEUTSCHEN und der ÖSTERREICHER es endgültig Leid ist für über 70 Jahre, mithin lange vor der Geburt der Meisten, zurückliegende Ereignisse ununterbrochenin SIPPENHAFT genommen zu werden!
    Ich habe nichts mit den Verbrechen der NAZIS zu tun.
    Und mein Vater war kein KZ KOMMANDANT wie der Vater vom CHULLTZ!
    Sondern kam Ende 1943 als 17 Jähriger Matrose zu Kriegsmarine.
    Kam als solcher in US Kriegsgefangenenschaft und brauchte glücklicherweise als Nachschubfahrer bis dahin keinen einzigen Schuss abgeben.
    HÖCKE hat recht!
    Kein einziger Staat suhlt sich in den Verbrechen der längst verblichenen Generationen.
    Weder JAPAN, noch BELGIEN, GB, FRANKREICH, NORWEGEN, SCHWEDEN, DÄNEMARK, ITALIEN, POLEN, HOLLAND, SPANIEN, PORTUGAL, PERSIEN, ÄGYPTEN, GRIECHENLAND, MAZEDONIEN, MONGOLEI, USA, MEXICO, TÜRKEI, KOREA, MARROKKO, LYBIEN, RUSLAND ODER CHINA.
    Welche allesamt Kolonkial- und Eroberungskriege hinter sich haben.
    Um nur einige zu nennen

  5. #5 von tacheles am 17/02/2017 - 20:28

    Schwangere Frauen sollten nicht an exponierter Position „im Feuer“ stehen.
    Die Evolution hat Frauen nicht zu Kriegern gemacht.
    Selbst ISRAEL schickt seine Soldatinnen nicht in den Schützengraben.
    PETRY scheint dem Druck, der ja erst ganz am Anfang steht, nicht gewachsen zu sein?
    „Band of Brothers!“ ist das Gebot der Stunde.
    Die SAantifans und die wieder ins Amt gekommenen SEDDRSTASI Verbrecher beruhigt man nicht durch Entgegenkommen und Zugeständnisse!
    HÖCKE zeigt klare Kante!
    Und DAS ist auch gut so!

  6. #6 von Jürg Rückert am 17/02/2017 - 23:05

    Was die Junge Freiheit nicht veröffentlichen wollte (zum Richtungsstreit in der AfD, 15.02.17):

    Die eigentliche Frage ist klar und unzweideutig:
    Soll es das Volk der Deutschen in 50 Jahren noch geben (das ist die Politik Höckes) oder soll über einen im Ergebnis offenen Prozess einfach so in die Zukunft marschiert werden?
    Letzteres sehe ich als „zündelndes Kokettieren“ mit einem Islamistan durch die Petry-Fraktion an. Die Abwicklung des Landes mit Disziplin und Vernunft sanft gestalten? Ha, ha!
    Den Untergang in seinem Lauf hält auch ein Höcke gewiss nicht mehr auf. Auch die Etrusker wussten um ihr Ende.
    Ich war noch nie so frei in meinem Leben wie jetzt: Mich bindet nichts mehr. Ich fühle mich aller Treueschwüre entledigt.

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