Die Gnadenerweise des Präsidenten

Von Peter Grimm

Frank-Walter Steinmeier ist nun endlich Bundespräsident. Da das Ergebnis feststand, glich die Wahl auch eher der bürgerlichen Variante einer Krönungsmesse. Unser Präsident war, wie bei Monarchen, die den Thron besteigen, üblich, als Personalie alternativlos. Das scheinen die politischen Verantwortungsträger über Parteigrenzen hinweg ebenso gut zu finden, wie etliche Medienvertreter. „Der Anti-Trump“ waren einige Kommentare in der deutschen Presse überschrieben. „Er ist all das nicht, was Donald Trump ist“, schrieb beispielsweise Focus-Online und die „Rheinische Post“ kommentierte im Gleichklang „Steinmeier ist der Anti-Trump. Er twittert nicht, er erklärt lieber ausführlich und abgewogen.“

Nun, mit Donald Trump, den Steinmeier als Außenminister bekanntlich noch einen „Hassprediger“ nannte, hat unser neues Staatsoberhaupt wirklich wenig gemein. Die präsidiale Machtfülle des US-Präsidenten unterscheidet sich doch erheblich von der Bedeutung des Hausherrn im Schloss Bellevue. Auch die Legitimation ist eine andere. Den einen durften die Bürger wählen, den anderen haben sich Koalitionspolitiker im Hinterzimmer ausgekungelt. Mehr auf der Achse …

  1. #1 von Gudrun Eussner am 14/02/2017 - 17:49

    „Er ist all das nicht, was Donald Trump ist“, schrieb beispielsweise Focus-Online und die „Rheinische Post“ kommentierte im Gleichklang „Steinmeier ist der Anti-Trump. Er twittert nicht, er erklärt lieber ausführlich und abgewogen.“

    Ja, leider. Schlimmer ist aber, daß Angela Merkel, die was ihre Position angeht, dem US-Präsidenten vergleichbar ist, erst recht „all das nicht [ist], was Donald Trump ist.“ Sie ist nicht einmal „Anti-Trump“, sie ist nur ’ne Raute.

  2. #2 von Gudrun Eussner am 14/02/2017 - 18:17

    Meine Güte, laßt doch den Gernegroß Frank-Walter, von den Lippischen Schützen! Lest lieber dies hier, von der DPA:

    Trump in den Fängen des Weltjudentums. Von Ulrich Sahm.
    http://www.achgut.com/artikel/trump_in_den_faengen_des_weltjudentums

    Trump trifft NetanjahuBrandherd Naher Osten: Trumps diplomatische Feuertaufe
    http://www.focus.de/politik/ausland/trump-trifft-netanjahu-brandherd-naher-osten-trumps-diplomatische-feuertaufe_id_6641802.html

    — Israels Premierminister und politischer Unruheherd im Nahen Osten
    — Trump, von einflussreichen jüdischen Parteispendern mit auf den Thron gehoben
    — Mit David Friedman installierte er einen Israel-Botschafter, der bisher Konkursanwalt war und politisch unbeschlagen ist. Der Sohn eines Rabbis
    — Mit Jared Kushner hat auch Trumps Berater und Schwiegersohn ein Wörtchen mitzureden – Spross einer strenggläubigen jüdischen Familie.
    — Erst am Donnerstagabend saß Trump noch mit einem im Weißen Haus zu Tische, der vor ein paar Jahren noch dem Iran eine Atombombe schicken wollte: Sheldon Adelson, schwerreicher Kasinounternehmer, der den Republikaner-Wahlkampf mit insgesamt 65 Millionen Dollar (rund 61 Millionen Euro) speiste. Adelson hält Palästina für eine Erfindung, die ausschließlich zur Zerstörung Israels gedacht sei.

  3. #3 von tacheles am 14/02/2017 - 19:24

    Steinmeier ist einer von den ganz Genauen!
    Wo andere mit 8 Semestern JURA Studium hinkommen hat er sich 30 Semester Zeit gelassen.
    Sicherlich ist er jetzt ein „Gelehrter des Rechts“.

  4. #4 von Heimchen am Herd am 14/02/2017 - 20:09

    „Er ist all das nicht, was Donald Trump ist“

    Wie kann man nur auf die absurde Idee kommen, die beiden zu vergleichen?
    Das Amt des US-Präsidenten ist ja wohl um einiges größer und bedeutender, als
    das Amt des deutschen Bundespräsidenten! Steinmeier ist ein Grüßaugust
    und nicht mehr!

    Aber eines muss man ihm lassen, er leidet nicht unter Minderwertigkeitskomplexen!
    Im Gegenteil, er bildet sich ein, er hätte was zu melden in der Welt! 😉

  5. #5 von GrundGesetzWatch am 14/02/2017 - 20:30

    2007 wurden in Afghanistan zwei Deutsche von den Taliban verschleppt. Einer davon war der Bauingenieur Rüdiger D. welcher später tot aufgefunden wurde. Obwohl beim Fund dessen Schusswunden für jeden ersichtlich waren, verhöhnte Steinmeier das Mordopfer mit folgenden Worten:

    Wir müssen davon ausgehen, dass einer der entführten Deutschen in der Geiselhaft verstorben ist. Nichts deutet darauf hin, dass er ermordet wurde, alles weist darauf hin, dass er den Strapazen erlegen ist, die ihm seine Entführer auferlegt haben.

    Eine Obduktion am Rechtsmedizinischen Institut in Köln ergab, dass er zuerst einen Kreislaufkollaps hatte, welcher jedoch nicht zum Tod führte. Erst später wurde Rüdiger G. in beide Knie und dann in den Rücken geschossen. Erst nach dem Todeseintritt wurden noch weitere Schüsse auf den Körper des Opfers abgegeben, siehe
    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/entfuehrung-in-afghanistan-obduktion-deutsche-geisel-erschossen-1463195.html

    Henryk M. Broder schrieb dazu:
    http://www.achgut.com/artikel/strapazen_im_dienst

    Echt wahr, es ist wirklich eine Strapaze, mit zwei durchschossenen Knien durchs Hochgebirge zu laufen. Noch anstrengender ist nur noch der Job des Außenministers, der seine Erklärungen abgeben muss, ohne über die eigenen Worte zu stolpern.

    Selbst der linke Tagesspiegel kommentierte damals dazu kritisch über diese ungeheuerliche Falschaussage oder auf Neudeutsch Fake-News:
    http://www.tagesspiegel.de/meinung/getoetete-deutsche-geisel-das-leben-ist-eine-strapaze/994540.html

    Das Leben ist eine Strapaze

    Die in Afghanistan getötete deutsche Geisel wurde nicht ermordet, sondern war den Strapazen der Entführung erlegen, ist sich Außenminister Steinmeier sicher. Dasselbe ließe sich auch über KZ-Häftlinge sagen, denen man Totenscheine über Kreislaufversagen ausstellte…

    …Auch in diesem Falle muss „differenziert“ werden. Im KZ Flossenbürg sind etwa 3o.ooo Häftlinge ums Leben gekommen. Nichts deutet darauf hin, dass sie ermordet wurden, alles weist darauf hin, dass sie den Strapazen erlegen sind, die ihnen auferlegt wurden, zum Beispiel bei der Arbeit im Steinbruch oder weil sie nicht genug zu essen bekamen. Das belegen auch die Todesscheine, die in Flossenbürg, wie in anderen KZs, ausgestellt wurden. Die beliebteste Todesursache war: Herz- und Kreislaufversagen. Einige Tote hatten auch ein Loch im Kopf oder Würgespuren am Hals, aber die waren ihnen bestimmt erst nach dem natürlichen Ableben appliziert worden.

    Außerdem darf nicht vergessen werden: In 1oo Prozent aller Fälle endet das Leben tödlich. Mal früher, mal später. Aber eine Strapaze ist es in jedem Fall.

    Diese zwei mutigen Kommentare von Broder und dem Tagesspiegel zeigen, es gab damals Leute welche sich gegen solche widerlichen und verlogene Politiker wie Frank Walter Steinmeier entgegenstemmten.

  6. #6 von Gudrun Eussner am 14/02/2017 - 20:49


    Die Bundespräsidentenhymne für Frank-Walter aus Lippe/Detmold

  7. #7 von Heimchen am Herd am 14/02/2017 - 21:05

    Na, wenn das keine Ehre ist, von einer Dreck-Queen beglückwünscht zu werden! 😉

  8. #8 von Heimchen am Herd am 14/02/2017 - 21:08

    Spötter behaupten ja, dass Trump ein Meerschweinchen auf dem Kopf hat.
    WAS für ein Tier hat denn „Frau“ Olivia auf dem Kopf?

  9. #9 von Gudrun Eussner am 14/02/2017 - 22:07

    #7 Heimchen, sie verwechseln den Bundestag mit ’ner Transvestitenbar. Letztere schätze ich übrigens sehr, habe beste Erinnerungen an solche in Berlin, nur sollte der Bundestag doch bei seinen Aufgaben bleiben.

    Übrigens doziert eben Navid Kermani bei Marjellchen Slomka, was wir Deutschen zu tun haben. Man hätte ihn zum Bundespräsidenten küren sollen, dann ginge die islamisierung noch zügiger voran.

  10. #10 von Heimchen am Herd am 14/02/2017 - 22:24

    #9 Gudrun

    „Übrigens doziert eben Navid Kermani bei Marjellchen Slomka, was wir Deutschen zu tun haben. Man hätte ihn zum Bundespräsidenten küren sollen, dann ginge die islamisierung noch zügiger voran.“

    Sag das bloß nicht zu laut, Gudrun, sonst bringst Du die Herrschaften noch auf dumme
    Gedanken! Aber daran wird bestimmt schon gearbeitet. Der nächste Bundespräsident
    wird mit Sicherheit ein Moslem sein!

  11. #11 von democracy am 15/02/2017 - 00:00

    #8 von Heimchen am Herd am 14/02/2017 – 21:08

    Spötter behaupten ja, dass Trump ein Meerschweinchen auf dem Kopf hat.
    WAS für ein Tier hat denn „Frau“ Olivia auf dem Kopf?

    Eine Mohrrübe mit Fell. Sozusagen genverändertes Gemüse. *Kreisch*

    🙂

  12. #12 von Cheshire Cat am 15/02/2017 - 00:14