Der Mann, der nicht schweigen kann

Von Chaim Noll.

Wir hatten im Scherz gewettet, wie lange er es schaffen würde, zu schweigen. Man sah ihm an – und mehr noch seiner Frau Michelle –, dass sie das Weiße Haus ungern verließen. Acht Jahre sind eine lange Zeit, da kann es geschehen, dass man sich an eine Immobilie gewöhnt. Es hieß, das Paar werde nach Kalifornien fliegen, in den verdienten Urlaub. Am Strand sitzen, ein gutes Buch lesen, schweigen. Ich gab ihm vier Wochen. Die Wette hätte ich verloren: Schon nach zehn Tagen meldete er sich wieder zu Wort.

Obama war der elfte amerikanische Präsident in meinem Leben. Ich bin noch zur Zeit von Präsident Eisenhower geboren, habe also diesen, seinen Nachfolger Kennedy, dessen Nachfolger Johnson, dann „Tricky Dick“ Nixon, Gerald Ford, Carter, Reagan, Bush den Älteren, Clinton, Bush den Jüngeren, Obama und Trump erlebt, bisher insgesamt ein Dutzend US-Präsidenten, sehr unterschiedliche Männer, beliebt oder weniger, redegewandt oder eher zurückhaltend, doch noch keiner hatte es fertig gebracht, sich schon zehn Tage nach dem Amtsantritt seines Nachfolgers erneut in die Politik einzumischen. Mehr auf der Achse …

  1. #1 von Cheshire Cat am 04/02/2017 - 11:34

  2. #2 von Gudrun Eussner am 04/02/2017 - 15:58

    BHO benutzt den Begriff „fundamental“, weil er ein Fundamentalist ist, ein islamischer (kein „islamistischer“).

    Wolf Blitzer, CNN, träumte einen Tag vor der Amtseinführung von Donald Trump, wie BHO doch noch weiterregieren könnte. Andere, wie Josef Joffe, träumen vom „Mord im Weißen Haus“, und es gibt Kreise in den USA, die daran arbeiten, dessen sollte man gewiß sein.

    Was sich jetzt zuträgt
    Katastrophe könnte Obama-Kabinettsmitglied ins Oval Office bringen
    http://yournewswire.com/cnn-obama-white-house-trump-assassinated/

    Es fehlt nur noch ein laut Allahu Akhbar schreiender Muslim, der die Dreckarbeit verrichtet. Donald Trump ist ja auch sein Feind. Der Mörder sollte tunlichst keine Spuren zu einer von George Soros finanzierten Vereinigung hinterlassen.

    Europäische Politiker und Medien gegen Donald Trump
    http://eussner.blogspot.fr/2017/02/europaische-politiker-und-medien-gegen.html

  3. #3 von Sophist X am 04/02/2017 - 22:33

    Nun, Clinton Bill hat eine Menge, Menge Kohle mit Reden gemacht, nachdem er seine Amtszeit hinter sich gebracht hatte. Der Unterschied ist, dass es vor zahlendem Publikum und in geschlossenen Gesellschaften stattfand. Clinton Bill muss seine Botschaften nicht gratis über die Presshuren verbreiten, weil seine Ware mutmaßlich besser ist und das ein Verlustgeschäft für ihn wäre.
    Ich hoffe, dass Trump Obama in seiner ihm eigenen Art in die Schranken weist, wenn der sich nicht damit abfinden kann, dass er nichts mehr zu melden hat.

  4. #4 von Gudrun Eussner am 05/02/2017 - 01:17

    #3 Sophist, BHO wird von George Soros gut bezahlt.

    USA. Barack Obama ist kein Messias mehr. The GOP Power Plot! 4. November 2014
    http://eussner.blogspot.fr/2014/11/usa-barack-obama-ist-kein-messias-mehr.html

    Money Chooses Sides. By John Heilemann, NY Magazine, October 24, 2007
    http://nymag.com/news/politics/30634/