Traurige Bilder aus Israel

Traurige Bilder erreichen uns seit gestern aus Israel, wo ein Gericht die Räumung einer israelischen Siedlung auf der Westbank angeordnet hat. Die Polizei muss nun die verzweifelten Menschen aus den Häusern tragen. Man muss an die Räumung des Gazastreifens vor vielen Jahren denken – und daran, dass der damals erhoffte Frieden durch das Zugeständnis an die Araber sich als Illusion erwies. damals zerstörten die Moslems die zurückgelassenen hochmodernen Treibhäuser und Bewässerungsanlagen und machten Gaza zu einem der schlimmsten Terrornester der Welt.

  1. #1 von Heimchen am Herd am 02/02/2017 - 10:06

    AMONA – DAS ENDE. ENDE?

    (…)Der erwartete und gefürchtete Schritt, auf dessen Aufhebung lange Zeit gehofft wurde, wurde gestern mittag (Mittwoch) in die Wege geleitet, als an die 3000 Sicherheitskräfte begannen, sich auf die Kleinbauten der Siedlung zuzubewegen. Heute nachts (Donnerstag) wurden die letzten Anwesenden auf dem Hügel herausgeholt.

    Schon 24 Stunden zuvor hatte die Armee entsprechend den Anweisungen Betretungsverbote für Nichteinwohner auferlegt, nur nach Vorzeigen des Ausweises die Menschen auf den Hügel kommen lassen und den Räumungsbefehl an Familien ausgehändigt, welche ihre Bauten für widerrechtlich erklärt und den Betritt dieser nach Ablauf einer 48-Stunden-Frist verbietet. Trotz der Belagerung des Hügels durch die Sicherheitskräfte gelang es mehreren hundert Protestierenden, vor allen Dingen Jugendlichen, auf den Hügel zu gelangen. (…)

    (…)Am späten Nachmittag wurde die Entscheidung mitgeteilt – der Oberste Gerichtshof hatte den Entwurf abgelehnt – ohne dabei die Begründung für die Ablehnung zu veröffentlichen. Gegen seine Annahme hatte die pro-palästinensische Organisation „Yesh Din“ im Namen der Grundstücksbesitzer, auf welchen Amona 1995 errichtet worden war, geklagt, um die Nutzung anliegender Flächen, welche die Kläger ebenso als ihr Eigentum bezeichnen, zu verbieten. Die Nachricht hatte niemanden mehr überrascht.(…)

    Weiterlesen bei Chaya

    https://diesiedlerin.net/2017/02/02/amona-das-ende-ende/

  2. #2 von Heimchen am Herd am 02/02/2017 - 10:07

    Am meisten tun mir die Kinder leid!

  3. #3 von Heimchen am Herd am 02/02/2017 - 10:14

    Chaya schreibt:

    Fakt ist, ganz egal, wie man politisch zur Amona-Frage stehen mag, die Bilder sind dennoch schwer anzusehen und sollten niemandem Genugtuung bereiten. Der Antagonismus der Affäre bekam vor Ort ein Gesicht: zwischen den in Massen auf den Hügel zuschreitenden Grenzschutzpolizisten in Uniformen, den schreienden, rennenden, weinenden und teilweise steinwerfenden Jungen und Mädchen, den Familien mit Kindern in den Häusern, dem Schimpfen und den Gebeten, den Baggern, die sorgfältig angelegte Pfade und Schilder und Gartenzäune niederrissen, der Sonne, dem Sternenhimmel und dem kalten Wind.

    In unserem Viertel hier im Nahen Osten scheint es so schnell nicht ruhig zu werden, ob nun mit oder ohne Amona, das kann ich versichern. Das Unrecht, das den Grundstückbesitzern angetan worden war, kann mit dem Unrecht, Familien und Kinder nach jahrelangem Wohnen und Gedeihen aus ihren Heimen zu zerren, nicht gut korrigiert werden. Es macht keinen Sinn. Menschlich gesehen ist es würdelos, politisch gesehen durchschaubar und lachhaft, und für die Zukunft ist es nicht förderlich und sogar schädlich.

    https://diesiedlerin.net/2017/02/02/amona-das-ende-ende/#comments

  4. #4 von Heimchen am Herd am 02/02/2017 - 10:24

    Vorbereitungen für Evakuierung: Sicherheitspolizei trifft in Amona ein

    (…)Zusätzlich sollte die Vereinbarung dafür sorgen, dass 24 von den 42 Familien auf alternative Grundstücke auf dem selben Hügel umziehen können, auf dem sich Amona gegenwärtig befindet. Neue Häuser und öffentliche Gebäude wurden als Teil des Abkommens versprochen, ebenso wie eine neue Gemeinde für die übrigen 18 Familien, die in die Nähe von Schilo umziehen sollten.

    Die Anwohner von Amona hatten abstimmt und der Vereinbarung zugestimmt, und der Oberste Gerichtshof hatte eine Verzögerung der Umsetzung der Zwangsräumung gewährt, und die Zerstörung vom 25. Dezember auf nicht später als den 8. Februar verschoben.

    Seit die Tinte unter dem Abkommen getrocknet ist, wurde jedoch, wie die Anwohner mitteilten, keine Arbeiten unternommen für die neue Wohngegend, die gemäß dem Abkommen versprochen worden war. Die Anwohner von Amona haben keinen Ort, wohin sie gehen können.

    http://www.aro1.com/vorbereitungen-fur-evakuierung-sicherheitspolizei-trifft-in-amona-ein/#more-31226

    Das ist einfach furchtbar!

  5. #5 von Heimchen am Herd am 02/02/2017 - 10:47

    Amona wird geräumt

    (…)Amona ist schon in der Bibel in Josua 18,24 erwähnt. Es ist letztlich ein Ableger der schon länger bestehenden Siedlung Ofra. Doch der Hügel, auf dem die Häuser errichtet wurden, ist gemäss dem Gerichtsbeschluss palästinensisches Privatland. Ein Palästinenser aus dem benachbarten Dorf Silwad klagte erfolgreich und konnte mit Unterstützung israelischer NGO´s seine Besitzansprüche mit alten Dokumenten beweisen. Daraufhin verfügte das Gericht, dass die Regierung diese Häuser bis Ende 2016 räumen und abreissen müsse, um das Land seinem rechtmässigen Besitzer zu erstatten.

    Mehrere Bitten um Aufschub wurden verworfen. Die Bewohner des Dorfes forderten alternative Wohnungen. Doch die wurden nicht rechtzeitig errichtet, sodass es für manche Familien zu Tragödien kam, als sie ausziehen mussten, ohne zu wissen, wohin. Ab 1995, also vor 22 Jahren, waren sie nach Amona gezogen, im festen Glauben, dass die Regierung alle Rechtsfragen gelöst habe.(…)

    (…)Tatsache ist, dass die meisten Siedlungen auf Berghügel stehen, während die Äcker der Araber im fruchtbaren Talgrund liegen. Bei Efrat südlich von Bethlehem kann man sehen, wie die palästinensischen Felder bis hart an den Zaun der Siedlung reichen, während die Häuser auf den ehemals karstigen Hügeln errichtet worden sind, wo sich niemand die Mühe gemacht hatte, sie als Privateigentum eintragen zu lassen.

    (…)Die Palästinenser halten jegliche israelische Aktivitäten im Westjordanland für „illegal“ und „völkerrechtswidrig“, ungeachtet ob es sich um Privatland oder um „Kronland“ handelt, also Gebiete wie Berge und Wüsten, die niemandem gehören. Doch manche Palästinenser, darunter die Terrororganisation Hamas, gehen noch einen Schritt weiter, und betrachten auch Haifa und Tel Aviv als „illegale Siedlungen“ in denen „jüdische Kolonialisten“ nichts zu suchen hätten. Israels Existenzrecht als „jüdischer Staat“ wird abgestritten.(…)

    http://www.audiatur-online.ch/2017/02/01/amona-wird-geraeumt/

    Wenn es nach den Palästinensern ginge, würde es in Israel keine Juden geben!

  6. #6 von Heimchen am Herd am 02/02/2017 - 10:56

    Israeli police evacuate Amona settlement

  7. #7 von Heimchen am Herd am 02/02/2017 - 11:05

    Amona … The Expulsion of a Beautiful Community.

    Die Menschen lebten glücklich und zufrieden in Amona! Und jetzt wurde ihnen alles genommen!

  8. #8 von quotenschreiber am 02/02/2017 - 12:16

    Hier nochmal ausführlich. Es waren linke Israelis und „Friedensaktivisten“, die die Araber aufhetzten, das Land zu beanspruchen. Dieselben destruktiven Typen wie bei uns und die Moslems sind ihnen willkommen, um das verhasste eigene zu zerstören.

  9. #9 von quotenschreiber am 02/02/2017 - 12:24

    Live aus Amona:

  10. #10 von Heimchen am Herd am 02/02/2017 - 12:56

    Es tut mir in der Seele weh, was man den Menschen dort antut!
    Für die Linken wird es ein Tag zum Feiern sein!

    Was werden sich diese hassenden Linken als nächstes ausdenken um die Juden
    zu schaden? Sie verraten ihr eigenes Volk, wie die Linken bei uns! Pfui Teufel!

  11. #11 von Heimchen am Herd am 02/02/2017 - 13:02

    Das ist natürlich auch wieder ein Fressen für die Presse!

    Sonst interessieren sie sich doch kam für Israel!
    Jetzt können sie von den „bösen“ Juden berichten, die den Arabern ihr Land weggenommen
    haben!

  12. #12 von Heimchen am Herd am 02/02/2017 - 13:04

    Juden bekämpfen Juden, das darf nicht wahr sein!

    Genauso wie bei uns! Deutsche bekämpfen Deutsche!

  13. #13 von quotenschreiber am 02/02/2017 - 13:11

    Und genauso wie in den USA. Und immer sind es die Linken, die alle gegeneinander aufhetzen.

  14. #14 von Heimchen am Herd am 02/02/2017 - 13:13

    Mir kommen die Tränen, es werden schon wieder Juden vertrieben!

    Sie geben alles, aber gegen diese Übermacht an Polizisten kommen sie nicht gegen an!

  15. #15 von Heimchen am Herd am 02/02/2017 - 13:20

    #13 von quotenschreiber

    „Und genauso wie in den USA. Und immer sind es die Linken, die alle gegeneinander aufhetzen“

    Aber was glaubst Du, wenn die Palis jetzt kommen und sagen, Haifa und Tel Aviv sind
    auch illegale Siedlungen, dann ist aber der Teufel los!

    Tel Aviv ist die Hochburg der Linken, Schwulen und Lesben!

  16. #16 von Heimchen am Herd am 02/02/2017 - 13:23

    Die Linken sind wie die Pest, niemand will sie und trotzdem haben sie unheimlich viel
    Einfluss! Das muss sich ändern, denn sonst gehen wir alle unter!

  17. #17 von quotenschreiber am 02/02/2017 - 13:24

    Die „Palästinenser“, also arabische Bauern der Region, haben ihre Äcker in den fruchtbaren Senken und Tälern. Diese steinigen Hügel dazwischen, wo die Siedlungen stehen, haben sie nie interessiert, weil da eh nichts wächst. Das war Brachland, bis die Siedler kamen. Amona war auch nicht wie andere Siedlungen durch Zäune geschützt, weil die Araber sich nicht dafür interessierten. Da mussten erst linke Israelis kommen, die über die religiöse Bedeutung dieser biblischen Siedlung für die Juden bescheid wussten. Die haben dann einen angeblichen arabischen Landbesitzer ausfindig gemacht und ihn zur Klage gedrängt.

  18. #18 von Heimchen am Herd am 02/02/2017 - 13:34

    #17 von quotenschreiber

    Genauso ist es!

    Und wenn die Juden weg sind, wird sich niemand mehr für Amona interessieren!
    Es wird wieder Brachland werden und die Linken sind zufrieden!

  19. #19 von Heimchen am Herd am 02/02/2017 - 13:53

    Auch die letzte Bastion von Amona – das Gebaeude der Synagoge der Ortschaft – faellt in diesen Stunden. Die unangenehme Arbeit der Raeumung von Amona und Ausweisung der Einwohner und Unterstuetzer wird heute wird kaum einen Tag nach ihrem Beginn vollendet werden sein.
    Keine einfachen Stunden fuer viele im Land.

    Zusammenfassung, Bilder, Kommentar und Prognose – in meinem letzten Beitrag. Auf Wiedersehen, Amona.

    https://www.facebook.com/diesiedlerin/?fref=nf

    Es tut mir so unendlich leid!

  20. #20 von Heimchen am Herd am 02/02/2017 - 14:03

    Live: Polizeiausbruch in der Amona-Synagoge

    Polizei evakuierte 800 Menschen aus Amona, 13 verhaftet. 24 Polizisten wurden leicht verletzt.

    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/224284

    Viele Bilder werden gezeigt!

  21. #21 von DFens am 02/02/2017 - 18:14

    Amona…hebr.: = treu. Bedeutung / Übersetzung: die Treue. Es ist okay zu weinen, es ist okay zu trauern, es ist okay, nachzudenken, ist es okay, zu beten. Fest steht, dass die Leute von Amona nicht allein sind. Die Deportierung von Juden aus Amona im jüdischen Stammland Samaria – die Vertreibung von jüdischem Leben aus den Häusern und Synagogen in Amona ist im Moment eine Tatsache. Das die Geschichte ihre Antwort geben wird, ist es auch.

    Wo sollten die Grenzen Israels idealerweise liegen? David Ben Gurion verlas am 14. Mai 1948 die israelische Unabhängigkeitserklärung. Noch in der Gründungsnacht erklärten 6 Nachbarn dem jungen Staat den Krieg.

    Ihr Kinder, Frauen, Männer von Amona, ihr seid dort zuhause! Im Moment weht euch der Wind in’s Gesicht. Die Geschichte aber gibt euch Rückenwind. Hoffnung! DFens, Berlin, Deutschland

  22. #22 von DFens am 02/02/2017 - 18:25