Zum Tage

  1. #1 von Heimchen am Herd am 27/01/2017 - 20:46

    Da wird man ganz still… es fehlen einem die Worte…

  2. #2 von Heimchen am Herd am 28/01/2017 - 10:09

    73 Jahre danach: Mutter und Tochter sprechen über den Holocaust

    Sie wurde als junges Mädchen nach Auschwitz verschleppt, gequält und erniedrigt, der nächsten Angehörigen beraubt. Sie hat dennoch überlebt. Hier spricht Rosa Kahan, geb. Stern, mit ihrer Tochter über ihre Erlebnisse und darüber, wie diese Erlebnisse ihr Leben und ihr Denken seither beeinflussen.

    (…) Ja. Sobald sich die Türen der Viehwagone öffneten, hörten wir schon die gellenden Schreie der SSler: “Schnell, schnell, raus, raus”. Chaos brach aus. Jüdische Häftlinge in gestreiften Kleidern riefen uns zu, Kleinkinder den Grosseltern zu übergeben. Dann wurden wir, Männer und Frauen getrennt, zur Rampe getrieben, wo Mengele mit dem Daumen, mal nach rechts und mal nach links zeigte.

    Ich stand mit meiner Mutter — Deiner Grossmutter — und meiner Tante, Hinda, in einer Fünferreihe. Mengele teilte die Reihe ab, deutete meine Mutter und mich nach Rechts; meine Tante und die beiden anderen Frauen nach links. Meine couragierte Mutter begann mit Mengele zu diskutieren, flehte ihn an, sie nicht von ihrer Schwester zu trennen. Er erwiderte, sie könne mit der Schwester mitgehen, oder mit mir. Sie solle wählen. Meine Mutter zögerte einen Augenblick, ich zog sie fest am Arm. Wir haben Hinda nie wieder gesehen.

    Wie konnte man in Auschwitz überleben?

    Mit striktem Zusammenhalt und mit täglichen wundersamen Ereignissen. Sobald wir in Auschwitz eine andere Tante und zwei Cousinen trafen, blieben wir fünf unzertrennlich. Wir halfen einander, teilten jeden Krümel Brot und stützten einander auch seelisch. Es war dieser Zusammenhalt, der uns am Leben erhielt.

    Weiterlesen hier: http://www.audiatur-online.ch/2017/01/27/73-jahre-danach-mutter-und-tochter-sprechen-ueber-den-holocaust/

    Wie grausam Menschen zu Menschen sein können…

  3. #3 von Heimchen am Herd am 28/01/2017 - 16:31

    Trump erwähnt ermordete Juden nicht

    Die vom Weißen Haus veröffentlichte Erklärung von Präsident Trump zum Holocaust-Gedenktag sorgt für Irritationen. Ein Satz zu den sechs Millionen ermordeten Juden fehlt.

    DAs Weiße Haus hat in einer Erklärung zum Holocaust-Gedenktag das Schicksal der sechs Millionen von den Nationalsozialisten ermordeten Juden unerwähnt gelassen. Die am Freitag veröffentlichte Erklärung gedenkt der „Opfer, Überlebenden und Helden“ des Holocaust, ohne aber auf die Ermordung der Juden einzugehen.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/holocaust-gedenktag-trump-erwaehnt-ermordete-juden-nicht-14778622.html

    Trump ist ein Freund der Juden, er heißt doch nicht Obama! 😉

    Die Medien versuchen wirklich alles, um Trump in den Dreck zu ziehen!