Hat der Papst einen Knall?

Papst sieht bei Europas neuen Populisten Parallelen zu Hitler

«Wir schützen uns mit Mauern und Stacheldraht vor den anderen Völkern, die uns unsere Identität nehmen könnten.» ?

Rom/Madrid (KNA) Papst Franziskus zieht Parallelen zwischen den neuen populistischen Bewegungen in Europa und dem Aufstieg Adolf Hitlers vor 1933. Mit Blick auf den neuen US-Präsidenten Donald Trump rät der Papst in einem am Samstagabend veröffentlichten Interview der Zeitung «El Pais» zu Besonnenheit und zum Abwarten.

In der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre sei Deutschland ruiniert gewesen und habe Hitler gewählt, sagte Franziskus. «Hitler hat die Macht nicht an sich gerissen; er wurde von seinem Volk gewählt und hat sein Volk zerstört. In Zeiten der Krise versagt das Urteilsvermögen», so das katholische Kirchenoberhaupt. Mehr auf islam.de …

  1. #1 von Informantin am 25/01/2017 - 16:29

    Der richtige Link führt zur WELT

    https://www.welt.de/politik/ausland/article161392903/Papst-zieht-Parallelen-zur-Lage-Europas-beim-Aufstieg-Adolf-Hitlers.html

    Der Papst kennt sich nachweislich weder in Geschichte noch im Islam aus:

    “Hitler hat die Macht nicht an sich gerissen, er wurde von seinem Volk gewählt”

    Hitler hatte nicht die Mehrheit, er kam durch eine Koalition mit dem Establishment an die Macht, dann gab es keine freien Wahlen mehr. Es gehört auch zum Basiswissen, daß in katholischen Gebieten der Atheist aus Braunau viel weniger Stimmen bekam als in protestantischen.

    Der Papst hat das sorgfältige Lesen des Korans empfohlen, was dann angeblich Gewalt verhindert. Er hat weder die Fachkenntnisse für solche Aussagen, noch ist er legitimiert, sich in die Politik der Länder einzumischen. Der Stifter seiner Kirche hinterließ: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“ – im Gegensatz zum Islamstifter Muhammad. Sein Hofstaat redet ihm nach dem Mund. Wann kritisiert er Saudi-Arabien, Iran, Nord-Korea oder den Terror der sogenannten Palästinenser gegen Israel? Oder den heutigen Genozid an den Christen.

    Dieser Papst mit den zwei Wohnsitzen, der die Barmherzigekeit zelebriert, ist ein Unglück für die Welt, insbesondere die Christen in diesen Tagen.

  2. #2 von Heimchen am Herd am 25/01/2017 - 16:38

    „Hat der Papst einen Knall?“

    Ja!

    Er ist ein Verräter der Christen!

  3. #3 von Cheshire Cat am 25/01/2017 - 19:38

    „Machst Du mit mir Europa kaputt, Papa Franz?“
    „Ja, zusammen sind wir in 3 Jahren fertig!“

  4. #4 von Jürg Rückert am 26/01/2017 - 21:09

    Ist der umstrittene Papst Franziskus Reformator oder Schismatiker?
    Das hängt von der Position des Beobachters und der weiteren Entwicklung ab.

    – Bisher hatten die Päpste alle Verhütungsmittel verboten. Papst Franziskus fordert dagegen den „Dialog“ im internen Streit des Johanniterordens. Er unterstützt den, der gegen die kirchliche Lehre verstieß und verstößt jenen, der dieser folgt. Dialog steht hier ganz konkret für einen Bruch mit bisherigen Lehrauffassungen.
    – Der Streit um die Wiederzulassung Geschiedener zur Kommunion (Apostolisches Schreiben Amoris Laetitia) offenbart auch Laien, dass die Kirche in den vergangenen 2000 Jahren die Scheidung nur in ganz seltenen Fällen erlaubte. Jetzt sollen durch eine einzige Fußnote des römischen Buchhalters die Geschiedenen nach eigenem Gusto entscheiden, ob sie wieder zur Kommunion gehen dürfen. Das ist eine neue Lehre.
    – Er übernahm das „Assisi-Projekt“ von Papst Johannes-Paul II und baut es groß aus. Seine Anbiederungen an den Islam macht aus der nachkommenden Generation der Europäer christliche Märtyrer, Schutzgeldentrichter oder Muslime im ehemals freien Land ihrer Väter. Der Papst steht dafür nicht minder Pate wie Frau Merkel. Beide sind fundamentalistische Anhänger der großen Globalisierung aller Völker (weltweites Mestizentum laut Papst wünschenswert).
    – Er zeigt die Vitalität eines mittelalterlichen Pontifex im Umgang mit seinen Abhängigen.
    Kein Manager von Siemens, kein Landrat würde je vor laufender Kamera seinen Mitarbeitern einen „spirituellen Alzheimer“ bestätigen. In einer brutalen Sprache nannte er die Europäer „Soldaten des Herodes“ in seiner Wutpredigt auf Lampedusa 2013 (da diese bis dahin keine Reisebüros für Wohlstandssuchende eröffnet hatten).
    – Dem früheren Impuls zur weltweiten Verkündigung des Glaubens widersetzt er sich. Wir stehen nach seinen Äußerungen alle Schulter an Schulter und jeder kann nach seiner Façon selig werden. Der Alte Fritz sieht sich bestätigt.
    – Er hat zumindest zwei Orte blühenden Glaubens mutwillig zerstört, da diese der alten Messe anhingen.
    – Er hat die Kirche dem Umweltfundamentalismus unterworfen (Laudato Si).

    Unsere Welt war noch nie so gefährdet wie heute. B. Brecht fragte zwar spöttisch, ob Cäsar in Gallien nicht wenigstens einen Koch bei sich gehabt hätte. Aber Köche schreiben keine Geschichte. Wir haben gerade in dieser Zeit keine Mosesse, höchstens deren Antithesen, jene, die um den Sieg der Amalekiter beten. Ein Orwellscher Wahn geht um.