Behördenskandal bei Sozialbetrug?

Der Ablauf in der LAB sieht jetzt so aus: Steht ein Asylbewerber vor ihnen und sie erkennen, dass dieser sich bereits unter anderem Namen angemeldet hat, rufen Nadja N. und ihre Kollegen die Polizei, die sich um den Tatverdächtigen kümmert. Später dann, als der große Ansturm nachlässt und in der Behörde etwas Ruhe einkehrt, nehmen sich Nadja N. und ihre Kollegin die Akten der vergangenen Monate vor. Sie entdecken auf unterschiedlichen Fotos dieselben Personen: Manche tauchen doppelt auf, manche aber auch drei-, vier- oder sechsmal. Am Ende sind es mehrere Aktenordner voller Fälle, die Nadja N. der Polizei melden will. Doch dann ist sie völlig irritiert. Sie erinnert sich an folgendes Gespräch mit ihren direkten Chefs: „Da wurde mir gesagt, ich mache jetzt bitte gar nichts mehr. Ich sollte alle sieben oder acht Aktenordner, ich weiß jetzt gar nicht mehr wie viele das waren, in den Keller bringen. In einen Karton packen, in den Keller bringen. Man würde sie nicht vernichten, aber man würde auch nichts damit tun, O-Ton. Damit konnte ich nicht leben.“ Die ganze Geschichte hier

  1. #1 von Cheshire Cat am 24/01/2017 - 20:32

    Die Musel-Mutti weiß warum:

    http://www.br.de/nachrichten/unterfranken/inhalt/angela-merkel-wuerzburg-dioezesanempfang-100.html

    „Wenn ich aus Syrien oder Afghanistan in die Bundesrepublik Deutschland käme, ich könnte das auch nicht gleich verstehen, wie das hier alles geordnet ist. Das ist nicht so einfach, glauben sie es mir. Es war schon nach der deutschen Einheit gar nicht so einfach, sofort zu kapieren, wie das hier lang geht.“

  2. #2 von Heimchen am Herd am 24/01/2017 - 21:33

    Die Vorgesetzten haben „Strafvereitelung im Amt“ begangen. Was sagt denn die
    Staatsanwaltschaft dazu?

    Und Nadja N. wurde gekündigt, das ist ein Skandal sondergleichen!