Die Leiden des Björn Höcke

Von Jennifer Nathalie Pyka

Nachdem der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke in einer Rede gegen die deutsche Erinnerungspolitik mobil machte und seine Anhänger auf einen „langen, entbehrungsreichen Weg zum absoluten Sieg“ einschwor, ist in Teilen seiner Partei die Distanziereritis ausgebrochen. Wirklich logisch ist das allerdings nicht. Denn Höcke denkt lediglich die Schuldabwehr-Übungen zu Ende, die bei Kollegen und Anhängern seiner Partei schon länger zum Repertoire gehören.

Bei der „Alternative für Deutschland“ ist immer was los. Nachdem Björn Höcke in einer Rede gegen diese „dämliche Bewältigungspolitik“ und für eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ mobil machte, rätselt der Rest seiner Partei darüber, ob der AfD-Fraktionsvorsitzende aus Thüringen das alles denn wirklich so gemeint hat. Alexander Gauland kann die Aufregung nicht verstehen, André Poggenburg findet Höckes Einlassung dagegen „nicht zielführend“. Die einen meinen also so, die anderen so, und am Ende will es auch Björn Höcke selbst gar nicht so gemeint haben. Mehr auf der Achse …

  1. #1 von Heimchen am Herd am 20/01/2017 - 12:25

    Zum Glück besteht die AfD nicht nur aus Björn Höcke!

    Seine Rede war auf jeden Fall nicht hilfreich für den Wahlkampf!
    Ich möchte nicht wissen, wie viele Wahlstimmen seine Rede gekostet hat!

    Musste das sein? Können wir uns das erlauben? Nein! Wir brauchen jede Stimme!

    Wenn das so weitergeht, erledigt sich die AfD von selbst!

  2. #2 von kroraina am 20/01/2017 - 13:03

    @#1 von Heimchen am Herd
    volle Zustimmung. Höcke muss weg!

  3. #3 von Cheshire Cat am 20/01/2017 - 15:47

    Ehrlich zu sagen, habe gar nicht verstanden, was der Artikel von „Achse“ sagen will.
    Es ist bei „Achse“ aber häufig so: relativiert und verklausuliert, weder Fisch noch Fleisch.
    Das ist halt die Folge, wenn man intellektuell feige ist.

    Was AfD / Höcke anbelangt.
    Höcke hat nichts Falsches gesagt, es war allerdings absolut unnötig im Wahljahr überhaupt damit anzufangen.
    Nun, wenn es passiert ist, musste AfD zu seinem Mann stehen und die Diffamierungen der Lügenpresse entlarven.
    Intern musste der Vorstand allerdings Höcke scharf abmahnen, damit er mit seinen „wissenschaftlichen“ Vorträgen aufhört – es gibt im Wahljahr wirklich andere Sorgen.

    Statt dessen greift ein Teil der AfD-Führung Höcke öffentlich an und liefert somit ein erbärmliches Bild der Partei.
    Sind die völlig irre?

  4. #4 von Cheshire Cat am 20/01/2017 - 15:50

    @#2 von kroraina am 20/01/2017 – 13:03
    „volle Zustimmung. Höcke muss weg!“

    Höcke ist „Sahra Wagenknecht“ der AfD.
    Ist er weg, ist die Hälfte der AfD-Anhänger weg.

    Höcke muss bleiben, sich aber der Partei-Disziplin unterwerfen.

  5. #5 von Cheshire Cat am 20/01/2017 - 16:57

    Ein Beispiel, wie man es auf gar keinen Fall machen darf:

    „Schlimmer als Höcke, ist die Zustimmung Meuthens! Die AfD hat noch einen weiten Weg vor sich.“

  6. #6 von TB am 20/01/2017 - 17:32

    Pyka ist einfach nur eine Witzfigur!

    Einfach mal diesen Müll lesen:

    https://jennifernathalie.blogspot.nl/2016/09/donald-trump-der-siebener-im-lotto-fur.html

    Hinter Pyka stehen die typischen Transatlantiker.
    Darum geht es.
    Und da ist neben Trump auch die AfD eine Gefahr.
    Seltsam, dass Pyka nicht auch auf Broder eingegangen ist.
    Schließlich hat der sich auch schon eindeutig übers Mahnmal geäußert:

    Pyka ist Paolo Pinkel in Weiblich!