taz: Verständnis für Judenmord

Ein taz-Kommentar zum Mordanschlag von Jerusalem und zu Netanyahus Vergleich mit Berlin geht sogar manchem linken Leser zu weit:

Während Amri seinen Anschlag plante, handelte Al Kunbar offenbar spontan und unter dem Einfluss eines gesellschaftspolitischen Umfeldes, für das Terror in Teilen nicht nur legitim, sondern ehrenhaft ist – weil es gilt, die Besatzung und damit einhergehende Ungerechtigkeit zu bekämpfen.
Terror ist Terror ist Terror, und die Mütter und Väter der vier toten Soldaten interessiert die Motivation des Mörders wenig. Für die Politik birgt die Tatsache, dass es Gründe gibt für die Verzweiflung, die Palästinenser zu Selbstmordanschlägen motiviert, eine Chance.
Anstatt dem Terror konstruktiv zu begegnen, entzieht sich Netanjahu seiner Verantwortung, wenn er ein Bild von Jerusalemern und Berlinern malt, die im gleichen Boot sitzen.

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  1. #1 von Klaus Pohl am 11/01/2017 - 18:10

    Eine Beziehung auf zu bauen zu so einem Thema ist ein Moslem gar nicht fähig,dazu fehlt im das Gehirn,ungerechtigkeit zu bekämpfen ist bestimmt nicht die Motivation ,Hauptsache anders Gläubige abschlachten,wie es in ihrem Hass Buch verlangt wird.

  2. #2 von Heimchen am Herd am 11/01/2017 - 20:16

    Mein Herz schlägt für Israel und ich habe keinerlei Verständnis für Terroristen!

    Schämen Sie sich Frau Knaul!