Ohnmacht, Bürger, Staat (1): Ausgeliefert

Von Rainer Grell

„Wenn Wissen Macht ist, ist Unwissen Ohnmacht“, hat ein unbekannter Autor mal geschrieben. Ohnmacht heißt ja nicht nur „ohne Bewusstsein“, sondern auch ganz wörtlich „ohne Macht“. Das ist die Beschreibung des Zustandes, dass man nichts, aber auch rein gar nichts tun kann. Man muss „ohnmächtig“ zusehen, wie etwas geschieht, das man – eventuell oder tatsächlich – verhindern könnte, wenn man eingreifen könnte. Aber man kann nicht – aus welchen Gründen auch immer.

Dabei denke ich gar nicht an so extreme Fälle, dass der Ehemann gefesselt zusehen muss, wie seine Frau vergewaltigt und anschließend umgebracht wird. Oder die Kinder vor den Augen der Mutter erschossen oder erschlagen werden. Weiter auf der Achse …

  1. #1 von kongomüller am 07/01/2017 - 13:44

    „Wenn Angela Merkel die Terroranschläge als „schwere Prüfung“ bezeichnet, erklärt sie zum Schicksal und Gottesgericht, was wesentlich auf ihre fatalen Entscheidungen zurückgeht. Ein Staat aber, der seine Schutzfunktion aufgibt, verliert den Anspruch auf das Vertrauen, die Loyalität und Rechtstreue seiner Bürger.“

    https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2017/pflicht-zum-ungehorsam-gegen-den-staat/

  2. #2 von Cheshire Cat am 07/01/2017 - 14:27

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