Nuhr nicht senden

Im vergangenen Jahr schrieb Praetorius ein einstündiges Radioportrait über den streitbaren Kabarettisten. Eine Auftragsarbeit für eine öffentlich-rechtliche Sendeanstalt. Praetorius tat, was Autoren und Journalisten üblicherweise tun, wenn sie eine Person portraitieren: Er rückte einen zentralen Aspekt von Nuhrs Schaffen und Denken in den Mittelpunkt des Features – seine teils recht scharfe Religions- und Kirchenkritik. Um Nuhrs auf der Bühne und im Interview geäußerte Kritik an Religion im Allgemeinen sowie Islam und Christentum im Besonderen zu vertiefen, interviewte Praetorius für das Feature ferner den Philosophen Michael Schmidt-Salomon, der für seine kritischen Auseinandersetzungen mit Religion und Kirche bekannt ist. Doch als Praetorius das Manuskript der Redaktion vorlegte, die ihn mit dem Radioportrait des Kabarettisten Dieter Nuhr beauftragt hatte, wurde es abgelehnt. Zu religionskritisch. Praetorius wollte im Verlauf der Auseinandersetzungen nicht auf einen Gegenvorschlag der Redaktion eingehen. Ein neues Manuskript hätte nur dann den Segen der Redaktion gefunden, wenn der Autor bereit gewesen wäre, seinen vorhandenen Text völlig auf den Kopf zu stellen. Religionskritische Inhalte hätte nur noch als kleines Randthema vorkommen dürfen. Bericht bei hpd. Beitrag bei QQ:

  1. #1 von WahrerSozialDemokrat am 04/01/2017 - 19:46

    Gutes Video allerdings mit einem großem ABER!

    Alle Vergleiche zum Christentum sind letztendlich anti-religiös motiviert konstruiert und haltlos!

    Wer den Islam sich nicht ohne Querentschuldigungen bzw. Querverweise kritisieren zu traut, hat den Islam noch nicht wirklich verstanden…

  2. #2 von Cheshire Cat am 04/01/2017 - 21:15

  3. #3 von Klaus Pohl am 04/01/2017 - 23:54

    Die haben es geschafft, Kritik am Islam wird verboten unsere Medien und Politiker haben gejubelt als die ersten Musels in höhere Ämter gehievt wurden, sie haben über die Jahre ganze Arbeit geleistet und keine hat gemerkt das alle nur Uboote sind und im Sinne ihre Glaubensbrüder handeln.