Wissenschaftliche Zweifel an Darwin

  1. #1 von Kommentarspender am 26/12/2016 - 10:23

    In Minute 13:00:
    „Bis ich vor vielen Jahren ein Buch von dem australischen Genetiker Michael Denton las, der viele wissenschaftliche Argumente gegen Darwins Theorie vorbringt, von denen ich noch nie etwas gehört habe.“

    Die meisten Unis in der westlichen Welt sind so dermaßen sozialistisch abgerichtet, das sie nur noch die Funktion der Hirnwäsche haben. Gender, Evolution, totale Gleichheit… An Fakten und Diskussion besteht kein Interresse mehr. Im Gegenteil, wer die falsche Meinung vertritt oder der falschen Partei angehört wird von der Diskussion ausgeschlossen.

  2. #2 von Jörg am 26/12/2016 - 10:57

    Ich bin Buddhist, aber wie jeder weiss – dort gibt es KEINEN SCHÖPFER! Es geht auch OHNE! Es gibt auch eine buddhistische Erklärung, die vielleicht ein wenig abstrakt wirkt. Wir sind selber die „Erschaffer“ der Welt, die wir wahrnehmen! Eine tibetische Erklärung ist, das aus der Energien, den Gedanken, Gefühlen und Handlungen(dem wie wir in der Welt wirken), unsere Zukunft und eben auch zukünftige Welten entstehen. Im Prinzip werden die Gefühlszustände einem physikalischen Aggregatzustand zugeordnet. Aus allem Stolz entsteht alles Feste, aus dem Zorn alles Flüssige, usw. Buddha selber hat niemals eine Frage auf den Ursprung von allem gegeben, erklärte allerdings, das alles ein immerwährender Zustand von Tod und Wiedergeburt allen Lebens sei. Auf das Ende eines Universums entstehe – soweit genug „Brennstoff“ vorhanden sei, immer wieder ein neues Universum, bis …..jeder die Natur seiner Existenz selber begreife und den „Brennstoff“ sozusagen auflöse. Es gab auch kein Dogma – man müsse diesen Lehren folgen, sondern, die Freiheit: Sollte es zu irgendeiner Zeit eine Wissenschaft, eine Religion oder irgendeine Art von Erklärung geben, die näher an der letztendlichen Wirklichkeit sei – so solle oder könne man dieser folgen. Heutzutage könnte man z.b. problemlos der modernen Quantenphysik folgen, da diese von ihrer abstrakten Sichtweise durchaus der letztendlichen Wirklichkeit sehr nahe kommt. Es gibt auch andere, nicht ganz so einfach-ersichtliche Wissenschaften, wie Morphogenetische Felder von Rupert Shaldrake, die z.b. solche Strukturen, wie die DNA erklären könnte. Doch im Prinzip hat es für einen Buddhisten nicht einmal eine Bedeutung, wie die Welt entstanden ist, DENN es geht nur darum soviel zu meditieren, bis man die frei ist von störenden Gefühlen, alles freudvoll und voller Möglichkeiten erkennt. Man löste seine „Ich-„Illusionen auf, bzw. überhaupt alle logisch konstruierten Sichtweisen auf das Leben. Es braucht weder einen Schöpfer, noch es eine Verkörperung des Bösen. Trotzdem bekommt jeder die Folgen von negativen Handlungen in zukünftigen Leben zu spüren, in Form einer schwierigen Wiedergeburt, in einem entsprechenden Land, bei entsprechenden Eltern, usw.

  3. #3 von Sophist X am 26/12/2016 - 11:04

    Ich werde mir die Stunde nicht von meinem Feiertag abknapsen, aber der Untertitel des Videos weckt schon eine gelinden Verdacht:
    Der Spiegel vom 09.09.2013 berichtete. Mathematiker bestätigen Gottesbeweis !!

    Das bezieht sich auf die Erkenntnis, dass Gödels sogenannter Gottesbeweis formal richtig ist.
    Die Einschränkungen ’sogenannt‘ und ‚formal‘ wurden in der Berichterstattung übrigens prinzipiell weggelassen.

    Das Problem: Es ist kein Gottesbeweis, und war nie als solcher konzipiert.
    Als Gottesbeweis scheitert es an mehreren Punkten: An der Definition Gottes, die nicht möglich bzw. immer willkürlich ist, und genauso an den Axiomen der Logik, die per definitionem nicht beweisbar sind.
    Aus unbeweisbaren Axiomen kann man keinen Beweis für etwas außerhalb der Gegenstände dieser Axiome ableiten. Diese Erkenntnis stammt übrigens auch von Gödel.

  4. #4 von Heimchen am Herd am 26/12/2016 - 11:18

    I AM. 365 Names of God wmv

    AMEN

  5. #5 von Sophist X am 26/12/2016 - 11:25

    Ah… es geht um Intelligent Design. Ich werde mir damit nicht den Festtag verderben.

  6. #6 von Gudrun Eussner am 26/12/2016 - 11:40

    Du mußt verstehn!
    Aus Eins mach Zehn,
    Und Zwei laß gehn,
    Und Drei mach gleich,
    So bist du reich.
    Verlier die Vier!
    Aus Fünf und Sechs,
    So sagt die Hex,
    Mach Sieben und Acht,
    So ist’s vollbracht:
    Und Neun ist Eins,
    Und Zehn ist keins
    Das ist das Hexen-Einmal-Eins!

  7. #7 von Sophist X am 26/12/2016 - 11:43

    >#3 von Heimchen am Herd am 26/12/2016 – 11:18
    >I AM. 365 Names of God wmv
    >AMEN

    Ich glaube, er hat einen (oder mehrere) Namen vergessen 😉

    https://de.wikipedia.org/wiki/Amun-Re

    …wie sagt man doch gleich Amen auf ägyptisch…

  8. #8 von quotenschreiber am 26/12/2016 - 12:05

    Es lohnt sich schon, das erstmal anzusehen und dann zu urteilen. Es geht nicht um einen Gottesbeweis und auch nicht um intelligent design, sondern vorrangig darum, dass Darwin mit dem geringen Wissen über Biologie / Biochemie seiner Zeit vieles nicht berücksichtigen konnte, was heute bekannt ist und seiner Theorie, soweit sie grundsätzliche Fragen über den Ursprung des Lebens betreffen, widersprechen. Darwin selbst ging es auch nur um die Entwicklung bereits bestehenden Lebens. Die Entstehung der Arten, aber Fragen nach dem Ursprung des Lebens hat er wohlweißlich immer ausgespart. Seine heutigen Anhänger sind da weniger zurückhaltend.

  9. #9 von Lomar am 26/12/2016 - 12:10

    Ich bin selbst Chris, setze also in meinem Leben Gott als Grundlage meiner Existenz voraus. Jedoch denke ich, dass es dem Intelligenten Design nicht um einen Gottesbeweis geht. Es geht nur darum, dass Intelligenz EINE Komponente in der Entstehung des Lebens ist. Natürlich kann diese Intelligenz mit einem Gott gleich gesetzt werden (ich glaube, deshalb wird diese Theorie auch hierzulande ins Lächerliche gezogen), muss es aber nicht. Genauso gut, um es mal plump auszudrücken, könnten vor Milliarden Jahren, „Konstrukteure“ von anderen Bereichen des Universums hier gewesen sein, und diese Entwicklung in Gang gesetzt haben. Wobei das natürlich gleich wieder die Frage aufwirft, wo deren Lebensursprung liegt. Ich erinnere mich an eine Theorie, die ich erstmals vor vielen Jahren in einem Fernsehbeitrag gehört habe, die besagt, dass der Ursprung des Universums, den wir heute den Urknall nennen, natürlich keine Materie gewesen sein kann. Wie kann denn auch alle Materie und Antimaterie des kompletten Universums in einem so winzingen kleinen Punkt komprimiert vorliegen? Das ist physikalisch nicht möglich. Diese Theorie besagt also, dass also im Urknall keine Materie vorhanden war, sondern lediglich die Information zu allem und dass Materie und Antimaterie und Strahlung, alles, was geworden ist, dann erst aus dieser Information entstanden sein soll. Diese Theorie hat sich nach meinem Kenntnisstand heute durchgesetzt, auch in der modernen Naturwissenschaft. Da klingt ja m.E. schon das Intelligente Design mit.
    Ich selbst bin kein Naturwissenschaftler, finde es aber sehr befremdlich, dass das ID hierzulande ideologisch verteufelt wird, wohl aus panischer Angst, dass ein wie auch immer gedachter Gott damit in die Naturwissenschaften wieder einziehen könnte, wo man ihn doch gerade erst ausgeschlossen hat. Es ist ja fundamental für die moderne Wissenschaft, dass eben gerade nicht auf einen Gott zurück gegriffen werden soll. Im Film kam es ja auch, dass es ja inzwischen unmöglich ist, Wissenschaft auf dem Hintergrund einer Gottesexistenz zu betreiben. Was man auch irgendwie verstehen kann, da ja damit auch alle Ungeklärtheiten und noch nicht erkannten Zusammenhänge immer auch an einen Gott zu delegieren wären. Das wäre in der Tat zu einfach. Alles muss in der modernen Wissenschaft aus menschlicher Logik auf Basis von Naturgesetzen zu erklären sein. Diese Auffassung gelangt natürlich mit dem ID an ihre Grenzen, denn da geht es in der Tat um diese ersten Fragen, worauf die Evolutionstheorie keine Antworten hat. Mir ist der Gedanke an sich sehr sympathisch, der in dem Film geäußert wurde, dass Intelligenz, woher auch immer und wie immer man sie nennen mag, in irgendeiner Form bei der Entstehung des Lebens EINE Rolle gespielt haben könnte. Das schließt eine weitere evolutionäre Entwicklung auch nicht aus. Das ID ist eine für mich ernstzunehmende Theorie, die erstmal nur im Raum steht, ihr muss wissenschaftlich begegnet werden und nicht ideologisch, wie es sich hier durchgesetzt hat. Dieses Springen im Kreis und stampfen mit dem Fuß, was uns hierzulande in der Auseinandersetzung mit dem ID begegnet, ist nichts anderes als Ideologie und hat mit Naturwissenschaft auch nichts mehr zu tun.
    Ein kleiner Impuls, der mich als Christen (Glaube und Wissenschaft widersprechen sich keineswegs) im Blick auf das ID beschäftigt, sei hier noch von mir eingebracht.
    Das Johannesevangelium wird mit den Worten eröffnet: „Im Anfang war das Wort (Information?) und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.“ Das hieße in Konsequenz, dass Gott Information ist bzw. kulminierte Intelligenz. Finde diese philosophische Aussage auch wissenschaftlich sehr modern inzwischen. 😉

  10. #10 von Sophist X am 26/12/2016 - 12:16

    >Es lohnt sich schon, das erstmal anzusehen und dann zu urteilen.

    Mit Clowns wie Behe sollte niemand seine Zeit verschwenden. Dass Darwin nicht in allen Punkten richtig lag ist schulwissenschaftlicher Konsens.

  11. #11 von Lomar am 26/12/2016 - 12:49

    Man muss es sich ja auch nicht ansehen. Ich habs allerdings getan.

  12. #12 von Sophist X am 26/12/2016 - 13:07

    >#11 von Lomar am 26/12/2016 – 12:49
    >Man muss es sich ja auch nicht ansehen. Ich habs allerdings getan.

    Schmunzel… selbstverständlich. Vielleicht kommt gleich Gott zur Tür herein und klärt mich auf. Als Rationalist darf ich nichts ausschließen und es wäre passend zum Fest.

    http://www.lehigh.edu/bio/News/evolution.html

    Das ist Behes Universität.

    It is our collective position that intelligent design has no basis in science, has not been tested experimentally, and should not be regarded as scientific.

    (Es ist unsere gemeinsame Position, dass Intelligent Design nicht auf Wissenschaft basiert, nicht experimentell geprüft wurde und nicht als Wissenschaft angesehen werden sollte.)