Wie Zustimmung zum Problem gemacht wird

Von Ulli Kulke

„Da wirst du aber von Rechts viel Beifall bekommen“. Zwischen den Zeilen: „Schäm dich!“ Das habe ich in jüngster Zeit öfters gelesen und gehört. Anlass waren Essays, Blogs, Facebook-Posts oder ähnliche Äußerungen, in denen ich meines Erachtens ganz konkrete, aber haltlose Anschuldigungen „gegen Rechts“, oft genug gegen die AfD, kritisiert hatte. In einigen Fällen rollten die Vorwürfe wie eine Lawine durch die Medienlandschaft, von der Wahrheit nicht zu stoppen. Allein die bloße Vorstellung, dass es haltlose Angriffe auch gegen rechte Gruppierungen oder deren Äußerungen geben könnte, und dass man das zur Sprache bringt, reichte für vorschnelle Einwände und Urteile. Nach dem Motto: Warum gehst du dem überhaupt nach? Bist du Funktionär der AfD? Weiter auf der Achse …

  1. #1 von Heimchen am Herd am 14/12/2016 - 11:44

    Das lese ich jetzt aber nicht alles, ist viel zu lang! In der Kürze liegt die Würze!

  2. #2 von Gudrun Eussner am 14/12/2016 - 13:14

    #1 Heimchen, sehe ich auch so, das ist Gelaber. Was oben bei QQ im Anreißer steht und die Zwischenüberschriften im Text reichen schon. Es ist nichts Neues.

  3. #3 von Sophist X am 14/12/2016 - 21:36

    …der einzige Effekt, den Sendeanstalten mit ihrem gut gemeinten Schweigen erzielen, ist Vertrauensverlust. Bis hin zum abgenudelten – und weitgehend blödsinnigen – Vorhalt der „Lügenpresse“.

    Weitgehend blödsinnig? Was bedeutet das? Ich glaube auch eher, der „Vorhalt der ‚Lügenpresse’“ ist weitgehend begründet. Haltet das Wiesel!

    Der Text ist in der Tat kaum lesbar, es geht drunter und drüber. Eine der edelsten Künste des Schreibers ist die Kunst des Kürzens.