Im Namen des Friedens

… und der Sitte:

Afghanische Rapperin von zehn „Männern“ fast zu Tode geprügelt

Paradise Sorouri. So lautet der Künstlername der tapferen jungen Afghanin, die in den Texten ihrer Rap-Songs gegen die Unterdrückung der Frauen im Islam aufbegehrt. Für ihre Weigerung, einen Hidschab (Kopftuch) zu tragen, wurde die zierliche Frau jetzt von nicht weniger als zehn „Männern“ fast zu Tode geprügelt. Doch Sorouri will weitermachen.

… Sie selbst hat jedenfalls einen hohen Preis für ihr Engagement bezahlt. Laut verschiedener Meldungen, die in den letzten Stunden kursierten, wurde sie von nicht weniger als zehn „aufrechten Sittenwächtern“ mit Holzprügeln zusammengeschlagen und dabei schwer verletzt. Der freien Presse des Westens ist das natürlich keine Erwähnung wert, passt der Vorgang doch in seiner Gesamtheit nicht so recht in das Lügenkonstrukt des friedlichen Islam und des Kopftuchs als Zeichen besonders engagierter Frauenrechtlerinnen. Doch immerhin in der Slowakei erbarmte sich eine Redakteurin und widmete der tapferen Sängerin einen ausführlichen Artikel. Sorouri will angeblich weitermachen – man kann ihr nur wünschen, dass ihre Geschlechtsgenossinnen im Westen endlich aufwachen und sie in ihrem Kampf unterstützen. Weiter im contra-magazin …

  1. #1 von Heimchen am Herd am 13/12/2016 - 18:02

    Was für eine mutige Frau! Sie hat meinen allergrößten Respekt!

  2. #2 von Cheshire Cat am 13/12/2016 - 23:12

    Der freien Presse des Westens ist das natürlich keine Erwähnung wert,…

    „Falsches“ Opfer, „falsche“ Täter…

    Politisch erwünscht korrekt wäre, dass10 Nazis eine Bekopftuchte prügeln würden.

  3. #3 von Cheshire Cat am 13/12/2016 - 23:24

    Apropos Scharia und Frauen

    Die süße Scharia-Maus des weißen Uhus

    macht Karriere:

    http://www.focus.de/politik/deutschland/wirbel-um-neue-berliner-regierung-cdu-politiker-attackiert-muellers-staatssekretaerin-wegen-scharia-aussage_id_6326154.html
    Sawsan Chebli ist designierte Staatssekretärin der neuen rot-rot-grünen Regierung Berlins. Chebli soll für die Bund-Länder-Koordination zuständig sein, die beim Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) in der Senatskanzlei angesiedelt ist. Kritik an der Personalie kommt vom Berliner CDU-Abgeordneten Kai Wegner.