Wir lassen uns die Erderwärmung nicht von Trump kaputtmachen

Von Günter Ederer

Die 22. Konferenz des UNFCCC (United Nations Framework Convention on Climate Change) – jenes gigantischen Wanderzirkusses von fast 200 Staaten, der sich um die ultimative Rettung der Menschheit vor dem Hitzetod kümmert – könnte an keinem ungünstigeren Termin als jetzt in Marrakesch stattfinden. Während die vielen Politiker, Scharen von Wissenschaftlern im Staatsdienst und noch mehr hauptberufliche Funktionäre der Klimareligion ihre Macht auf die einzelnen Staaten zur Rettung der Welt ausbauen wollen, wurde in den USA Donald Trump zum Präsidenten gewählt. Der ließ keine Gelegenheit aus, den menschengemachten Klimawandel als einen ausgemachten Schwindel (hoax) zu bezeichnen. So schwebt die existenzbedrohende Frage über der Konferenz: Was wird aus dem mühsam erarbeiteten Pariser Übereinkommen, in dem sich die Staaten verpflichtet haben, alles zu unternehmen, um die Welttemperatur nicht mehr als 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit ansteigen zu lassen.

Fast schon flehentlich bittet UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in Marrakesch, der neugewählte US-Präsident Donald Trump möge seine Haltung zum Klimaschutz doch noch einmal überdenken. Während in Marokko die meisten Propagandisten des menschengemachten Klimawandels mit einem trotzigen „Jetzt erst recht“ weitermachten, um den Amerikanern zu zeigen, dass sie alleine auf der Welt stehen, fragen sich die Politiker, was Trump wirklich machen wird, und hoffen im Stillen darauf, dass nicht alles von ihm umgesetzt wird, was er in seinen Wahlreden angekündigt hat. Weiter hier auf der Achse …

  1. #1 von Sophist X am 17/11/2016 - 13:34

    Ich weiß nicht, warum er diesen Satz an das Ende des sonst sehr guten Artikels packen musste:

    Muss erst ein solcher Kotzbrocken wie Donald Trump Präsident der USA werden, damit wir eine offene und journalistisch unvoreingenommene Auseinandersetzung über die Ursachen und Folgen des Klimawandels bekommen?

    Erstens: Ja.
    Zweitens: Komm‘ damit klar.
    Drittens: Seine persönliche Meinung über Trumps Persönlichkeit kann man sich verkneifen, wenn es um was ganz anderes geht als um Trumps Persönlichkeit. Das heißt Journalismus.

  2. #2 von Heimchen am Herd am 17/11/2016 - 13:45

    „Muss erst ein solcher Kotzbrocken wie Donald Trump Präsident der USA werden, damit wir eine offene und journalistisch unvoreingenommene Auseinandersetzung über die Ursachen und Folgen des Klimawandels bekommen?“

    Merkt dieser Typ eigentlich gar nicht, dass er sich mit diesem Satz selbst widerspricht??

    Blödmann!

  3. #3 von Gudrun Eussner am 17/11/2016 - 19:45

    Ach, Leute, das ist doch nichts gegen meinen Liebling Philippe Gélie, im Figaro. Nun hat seine Favoritin verloren, und er kann sich wieder voll auf Donald Trump konzentrieren.

    Donald Trump peine à constituer son équipe. Philippe Gélie, Le Figaro, 16 novembre 2016
    http://www.lefigaro.fr/international/2016/11/16/01003-20161116ARTFIG00335-donald-trump-peine-a-constituer-son-equipe.php

    Eine gute Woche nach dessen Sieg titelt er seine Kritik: „Trump hat es schwer, seine Mannschaft zusammenzustellen“. Im Text folgt, daß Donald Trump sich mit seinen engsten Beratern im Trump Tower „eingeschlossen“ hätte, Trump, Pence, Kushner, Sessions, also so ähnlich wie beim Papst-Enklave, dann viel Kaffeesatzlesen, es geht weiter mit Jared Kushner, der es Chris Christie angeblich heimzahlt, weil der seinen Vater seinerzeit verurteilt hat, viele Namen streut der Washington-Korrepsondent. Nein, wen alles der kennt!

    Ganz zumSchluß berichtet er doch eben noch, worum es bei dieser Mannschaft geht, die Donald Trump noch immer nicht zusammen hat. Besetzt werden müssen folgende Stellen:

    15 Minister
    363 Angestellte des Weißen Hauses
    1270 durch den Senat zu bestätigende Beamten und
    3 000 weitere Stellen.

    Na, und das kriegt Donald Trump nicht in einer guten Woche hin!

  4. #4 von tyrannosaurus am 17/11/2016 - 23:21

    Ich garantiere jedem der mir 5 € überweist das ich die Temperatur dieses Planeten in 100 Jahren auf exact zusätzlichen 2 Grad einstelle.
    Bei Nichtgefallen gibt’s 10 € zurück.
    „Wenn das Geld im grünen Kasten klingt
    die Gutmenschen Seele aus dem Öko-Feegefeuer springt!“
    Also her mit dem Zaster!

  5. #5 von Gudrun Eussner am 17/11/2016 - 23:24

    Ich bin heute hier, im Pays catalan, gewandert und konnte wieder von Windrädern verschandelte Landschaften bewundern.

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