Deutsche Medienkonsumenten: Immer gut informiert

wahlprognose

  1. #1 von Gudrun Eussner am 10/11/2016 - 11:44

    Die Umfrage-Agenturen sind wie die Medien Wahlkampfmaschinen des Establishments. In den USA hat allein Dan Schnur, für die Los Angeles Times, die ihrerseits ebenfalls eine Wahlkampfmaschine der Demokraten ist, korrekt vorausgesagt,daß Donald Trump gewinnen wird. Da Kalifornien aber unter jeder Bedingung (noch) ein sicherer Staat für die USA ist, konnte sich das Blatt das vielleicht leisten. Hier der Stichtag 1.November 2016:

    Trump 46.9, Hillary 43.3, USC Dornsife LA Times Presidential Election Daybreak Poll through Oct. 31, 2016, published Nov. 1

    Trump 46.9
    Hillary 43.3

    11/1/16, USC Dornsife LA Times Presidential Election Daybreak Poll
    http://doingadvancework.blogspot.fr/2016/11/trump-469-hillary-433-usc-dornsife-la.html

    In Deutschland ist es nicht anders, was ich schon Anfang der 60er Jahre im Seminar der Dr. Elisaeth Noelle-Neumann gelernt habe, mit allen Tricks.

    Und hier seht Ihr, wie das schon vor zwölf Jahren bei den Kandidaten George W. Bush gegen John Kerry war, ich habe mein Schaf blöken lassen, weil es ab einem gewissen Tiefpunkt nicht mehr sinnvoll ist, sich damit hieb-&stichfest auseinanderzusetzen:

    „Schaf“, sagt sie heute morgen, „in Europa sollen 65 Prozent aller Menschen traurig sein, dass John Kerry nicht gewonnen hat.“ Als ich ihren belämmerten Blick sehe, kriege ich ´nen Anfall: „Macht es dich nicht stutzig, dass du nichts anderes vorbringst als eine Fixierung auf die Politik der USA? Wohnen wir im 51. Staat, oder wo? Ahnst du vielleicht, warum in Europa so viele für John Kerry sind? Ich sag´s dir: weil die Europäer keine eigene Politik auf die Beine kriegen, um den Herausforderungen der US-Politik etwas Brauchbares entgegenzusetzen!

    Hast du dich nie gewundert, warum Russland, China und Israel für George W. Bushs Wiederwahl sind? Das sind Länder, die wie die USA eigene in sich konsistente Vorstellungen über ihre und über die Weltpolitik haben. Sie warten nicht wie die Europäer darauf, dass ihnen der US-Präsident mundgerecht etwas hinwirft.

    Wen es interessiert, hier geht’s weiter:

    Kerry oder Bush? Vom Schaf, 4.11.2004
    http://www.eussner.net/schaf_2004-11-04_18-43-43.html

  2. #2 von Gudrun Eussner am 10/11/2016 - 11:46

    #1 Es muß heißen:

    Da Kalifornien aber unter jeder Bedingung (noch) ein sicherer Staat für die Demokraten ist, konnte sich das Blatt das vielleicht leisten.

  3. #3 von Cheshire Cat am 10/11/2016 - 23:41

  1. Trump — was bisher geschah

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