Kurz bei der CSU

Österreichs populärer Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) spricht beim CSU-Parteitag:

  1. #1 von Cheshire Cat am 06/11/2016 - 18:55

    http://www.mittelbayerische.de/bayern-nachrichten/ja-zu-merkel-oder-doch-lieber-nein-21705-art1449078.html
    Ja zu Merkel – oder doch lieber Nein?

    Eine Revolte der CSU-Basis gegen Kanzlerin Angela Merkel, die der fränkische Delegierte Thomas Schmitt anzetteln wollte, scheitert beim CSU-Parteitag krachend. Unter den Hunderten von Delegierten findet er am Samstag nur 16 Mitstreiter, die für einen Boykott bei einer Wiederwahl zur Kanzlerin votieren. Die überwältigende Mehrheit stimmt dagegen. CSU-Chef Horst Seehofer, in den vergangenen Monaten in der Flüchtlingspolitik selbst häufiger Kritiker der Kanzlerin, freut sich über das Ergebnis.

    Doch es hakt weiter – nicht nur beim Hauptknackpunkt, einer Obergrenze von 200 000 Flüchtlingen pro Jahr. Seehofer verweist beim Parteitag auf Prognosen, wonach bis 2030 bis zu 20 Millionen Menschen nach Europa kommen könnten….

    In der CSU herrscht die Sorge, ein Pro-Merkel-Kurs werde bei der Bundestagswahl wichtige Prozente kosten. Enttäuschte könnten nicht nur zur AfD abwandern. Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger hatte schon vor Monaten angekündigt, welchen Slogan er plakatieren will, wenn die CSU für Merkel kämpft: „Wer CSU wählt, wählt Merkel.“

  2. #2 von Heimchen am Herd am 06/11/2016 - 19:10

    Ein bissl Affront: CSU setzt Kurz auf Merkels Platz

    Die CSU feiert ihren Parteitag erstmals ohne Kanzlerin, dafür mit Österreichs Außenminister. Seine Einladung: ein Zeichen des Protests.

    „Jetzt ist er da! Juhu!“ Dorothee Bär, eine gestandene CSUlerin, verfällt in Jubeltöne; ihre Parteikollegin Angelika Niebler spricht gar vom „Hoffnungsträger der europäischen Parteienfamilie“, als sie ihn mit viel Verve vorstellt: Ein „Mann mit Empathie und Mut“, einer „mit großer Zukunft“ stehe da auf der Bühne, sagt sie.

    Sebastian Kurz muss lächeln, als er das hört. Klar, schwer hat er es nicht hier, der Ehrengast des heutigen CSU-Parteitags, vor allem nicht im Vergleich zu jener Frau, die diesen Titel die letzten 16 Jahre tragen durfte: Heute, im Jahr eins nach dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise, hat die CSU ihn der Kanzlerin vorgezogen.

    Erstmals seit ihrem Antritt als Parteichefin sitzt Angela Merkel nicht neben Parteichef Seehofer, man hat sie diesmal nicht eingeladen. Anwesend ist sie natürlich trotzdem irgendwie, vielleicht auch weil ihr Stuhl heute von Sebastian Kurz besetzt ist: Mit ihrer Nicht-Einladung hat man zwar den „Dissens auf offener Bühne“ vermieden, wie der Parteichef sagt; mit Kurz’ Einladung will man Merkel aber durchaus ärgern. Der Zwist der Schwestern, der nun schon eineinhalb Jahre dauert, geht so nur in die Verlängerung.

    https://kurier.at/politik/inland/csu-parteitag-in-muenchen-ein-bissl-affront-csu-setzt-sebastian-kurz-auf-angela-merkels-platz/228.943.491

  3. #3 von Gudrun Eussner am 06/11/2016 - 21:12

    #1CheshireCat

    Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger hatte schon vor Monaten angekündigt, welchen Slogan er plakatieren will, wenn die CSU für Merkel kämpft: „Wer CSU wählt, wählt Merkel.“

  4. #4 von peter am 06/11/2016 - 22:01

    Das ist doch nur Wählerfanh und Verarschung.

    NICHTS werden sie machen-NICHTS!

  5. #5 von Gudrun Eussner am 07/11/2016 - 09:52

    Kurz bei der CSU? Da kann man nicht kurz genug sein!🙂

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