Kein Aufschrei

Haben Sie den Aufschrei gehört? Ein 27 Jahre alter Mann dringt in die Wohnung einer 70jährigen Rentnerin ein und tötet sie – aus religiösen Motiven, teilt der anklagende Staatsanwalt mit. Ein brutales Haßverbrechen. Da sollten alle Alarmglocken schrillen. Sie haben natürlich keinen Aufschrei gehört. Keine Schlagzeilen auf den überregionalen Titelseiten, keine Kopfmeldung in den Abendnachrichten, keine empörten Verurteilungen und Solidaritätsbesuche von Kanzlerin, Bundespräsident, Landesregierung und den Spitzenpolitikern der Parteien. weiter bei JF

  1. #1 von Heimchen am Herd am 02/10/2016 - 18:50

    „Und der jetzt, nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft, das Bedürfnis hatte, „einen aus seiner Sicht ungläubigen Menschen umzubringen“.

    Ich habe auch manchmal das Bedürfnis, der Staatsanwaltschaft kräftig in den Hintern
    zu treten! Das ständige aufbringen von Verständnis gegenüber diesen fanatischen Verbrechern,
    macht mich sehr wütend! Was ist bloß aus unserer Justiz geworden?

  2. #2 von H.Maas am 02/10/2016 - 19:39

    Religiose Strafen für religiöse Verbrecher! John Pershing hat es auf den Philippinen vorgemacht.
    Ich meine damit definitiv nicht die Einführung der Todesstrafe. Nach dem natürlichen Ableben eines solchen Mörders würde ich den Typen in ein totes Schwein einnähen und anonym begraben. Eigentlich würde schon das Gerücht der religiösen Bestrafung ausreichen um diese Typen abzuschrecken.

  3. #3 von kongomüller am 03/10/2016 - 07:18

    „keine empörten Verurteilungen und Solidaritätsbesuche von Kanzlerin, Bundespräsident, Landesregierung und den Spitzenpolitikern der Parteien.“

    das würde ja auch „den rechten nutzen“, die betreffenden politiker würden den fall ja nur „instrumentalisieren“.
    bei opfern angeblich rechter gewalt(z.b. selbstverursachter brand durch „geflüchtete“ in unterkünften) ist das natürlich gaaaanz anders.
    wenn aber linke und antifanten polizeiautos und bundeswehrfahrzeuge oder afd-büros in brand stecken wie in dresden und anderswo, dann sucht man die die politiker, die gerne in sonntagsreden von sicherheit und mehr polizei schwadronieren, vergebens.
    keine ortstermine, keine pressefuzzis, keine markigen sprüche oder betroffenheitstriefende beileidsheucheleien angesichts von haßerfüllten bekennerschreiben bei linksextremistischer schwerkriminalität gegen mensch und eigentum.

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