Verstehen Sie Spaß?

Der Angeklagte beteuerte dort, er habe sich eher um einen Spaß gehandelt. Er wisse aber, dass er Fehler gemacht hat, sagte der Mann. „Ich konnte mich damals noch nicht so recht anpassen“, betonte der Angeklagte, der jetzt eine deutsche Verlobte habe und mit der Vergangenheit abgeschlossen habe. „Ich bereue alles.“ Der Verteidiger pflichtete ihm bei. „Mein Mandant hat nicht gewusst, dass das strafbar war und Folgen hat“, erklärte der Anwalt. „Wer die kulturellen Gewohnheiten hier nicht kennt und nicht in der hier geltenden Rechtsordnung aufgewachsen ist, für den ist das auch nicht so ersichtlich.“ Bericht bei SZ

  1. #1 von Sophist X am 01/10/2016 - 10:11

    Ein hundertprozentiger Nichtflüchtling und Asylbetrüger hat dem hohen Gericht also erfolgreich weisgemacht, dass es in Tunesien zur Kultur gehört, mit dem Benzinkanister herumzulaufen und zu drohen, die Bude anzubrennen. Wie wäre es – wenn er schon nicht verknackt wird- stattdessen den Richter wegzusperren?

  2. #2 von peter am 01/10/2016 - 17:47

    Klar ist das normal in Tunesien-schon vergessen das der „Arabische Frühling“ mit einer Selbstverbrennung begann`?Wahrscheinlich wollte er hier nur einen neuen Frühling entfachen..

  3. #3 von Michael Pohl am 02/10/2016 - 09:03

    Ich war in den 90`ern mehrmals in Thailand und bin dort niemals irgendwo angeeckt,auch weil ich mich vorher intensiv mit den Sitten und der Kultur des Landes befasst habe.
    Bis ich ohne Visum erwischt wurde,was mir 10 Tage Gefängnis und 2 Monate Abschiebehaft eingebracht hat.
    Solche Gerichtsurteile und Entscheidungen sind wohl nur in einer Demokratie möglich,von der wir zur Zeit offensichtlich Lichtjahre entfernt sind.

  4. #4 von Heimchen am Herd am 02/10/2016 - 11:07

    Unsere Justiz ist die größte Lachnummer aller Zeiten!

    Bei ihren „Urteilen“ hört bei mir der Spaß auf! Sitzen da eigentlich nur Vollidioten??