Erdogans Religionsbehörde propagiert Märtyrertod

Von Ralf Ostner

Recep Tayyip Erdogan ist ein Islamist, der seine neoosmanischen Reichsträume mittels der mit ihm verbündeten islamofaschistischen Muslimbrüder im Greater Middle East zu realisieren wünscht. Es sind alles schon bekannte Indikatoren einer Islamisierung, die in einer islamistischen Präsidialdiktatur gipfeln sollen: Er hat seinen Präsidentenpalast im Stile eines Sultanpalastes gebaut. Seine Leibgarde trägt osmanische Kleidung. Das Kopftuch ist jetzt bei Polizistinnen erlaubt. Er hat die Geschlechtertrennung in Studentenwohnheimen angeordnet. Er überzieht das Land mit Moscheen und möchte auch die Hagia Sophia von einem Museum in eine Moschee umwandeln. Er bennent die Bosporusbrücke nach einem Alewiten schlachtenden Sultan. Die Armee ist nun einem Nationalen Sicherheitsrat untergeordnet, der dem Verteidigungsminister und letztendlich Erdogan persönlich untersteht. Erdogan möchte sie nach dem Vorbild der Revolutionären Garden à la Iran umbauen. Er gründet eine Verteidigungsakdemie, bei der auch Mitglieder von Islamschulen die Reihen des Militärs füllen sollen. Weiter hier auf der Achse …