Eine Aggressivität hat sich „eingeschlichen“

An diesem Ort sollen sich Menschen gerne treffen. Eigentlich. Doch eine unangenehme Aggressivität hat sich hier eingeschlichen. Dabei kann die Lage am Jungfernstieg durchaus entschärft werden.
Wann sind es Einzelfälle, wann wird es zum Trend und dann zum Problem? Über Straftaten und Vorfälle in einer Großstadt zu berichten und das angemessene Maß zu finden, ohne zu dramatisieren – es ist ein schmaler Grat. Auch im Fall der Glitzerwelt Jungfernstieg, die ganz Deutschland kennt und die sich doch in der letzten Zeit verändert hat. Sicher, die Fälle häuften sich, besonders in den letzten Wochen. Ein Auszug: Die Polizei nimmt drei Männer fest, die über Wochen die Gegend terrorisiert hatten – mit einem Messer zugestochen, eine Frau begrapscht und sich immer wieder geprügelt hatten. Ein Drogenverkäufer springt in die Alster. Ein Mann will einen anderen mit einer Bierflasche aufschlitzen.

So versucht die WELT, mit Sprache zu verschleiern, was Journalismus aufklären müsste. „Eingeschlichen“ hat sich hier gar nichts. Es ist laut pöbelnd und gewalttätig durch ganz Europa gezogen, bis es in Deutschland mit großem Hallo und Teddybären begrüßt wurde. So viel Wahrheit muss sein.

  1. #1 von Sophist X am 26/08/2016 - 15:19

    Philipp Woldin, Die Welt:

    Wann sind es Einzelfälle, wann wird es zum Trend und dann zum Problem?

    Das ist einfach: Wenn es kein Problem wäre, würde bestimmt niemand solche verblödete Schülerzeitungs-Poesie verzapfen.

    Über Straftaten und Vorfälle in einer Großstadt zu berichten und das angemessene Maß zu finden, ohne zu dramatisieren – es ist ein schmaler Grat.

    Straftaten und Vorfälle (Die keine Straftaten sind?): Verblödete Schülerzeitungs-Poesie #2 .

    Gewimmer wie dieses hätte ich bei irgendeiner Dorfzeitung vermutet. Es war Springer immer egal, ob der Grat schmal oder breit ist, die Dramatisierung war in den letzten Jahrzehnten die Erfolgsformel des Verlages. Man hätte Merkel rösten können, als sie Deutschland zur Besetzung freigab, man stieg aber lieber mit ihr ins Bett und klagt nun über Spätfolgen, ohne den wahren Grund zu verraten.

    Unfreiwillig komisch:
    Am Jungfernstieg braucht es jetzt klare Grenzen.
    Klare Grenzen hätte Springer vor 18 Monaten fordern sollen.

  2. #3 von Cheshire Cat am 26/08/2016 - 17:14

    Wenn in einer Stadt (nennen wie sie Blödstadt) eine verrückte Bürgermeisterin in einem Wahnanfall die Zoo-Käfige öffnet und wilde Tiere in die Stadt rein lässt
    (mit der Begründung: „Man kann die Stadt von wilden Tieren nicht schützen, die kommen sowieso irgendwie rein“),
    dann wird es auch in der Blödstadt ungemütlich.

    Dann dürfen Blödjournalisten über die Gründe philosophieren, bis sie von einer Herde Gorillas erschlagen werden.

  3. #4 von Cheshire Cat am 26/08/2016 - 17:17

    Wer mit Merkel ins Bett steigt,
    holt sich eine bunte Psychose,
    verglichen mit der
    Rinderwahn ein kleiner Kopfschmerz ist.

  4. #5 von Heimchen am Herd am 26/08/2016 - 18:35

    „Dazu braucht es klare Grenzen für die jungen Männer, die dort über die Stränge schlagen. Sonst könnte sich die Situation weiter verschärfen und bald zur Munition für rechte Scharfmacher taugen.“

    Die rechten Scharfmacher, also die normalen Bürger Hamburgs, werden mehr gefürchtet, als
    diese „Lausbuben“, die ein bisschen über die Stränge schlagen.

    Ich fahre im Oktober nach Hamburg, meine Schwester und ihren Mann besuchen, (beide
    sind absolute Gutmenschen). Wir werden auch wieder im Block House Jungfernstieg essen
    gehen. Von dort oben hat man genau den Blick auf den Ort des Geschehens. Mal sehen,
    was die beiden von den „Lausbuben“ halten?

    Der Standardspruch meiner Schwester lautet immer: „Wir sind eine Weltstadt und kein Dorf.“
    Und: „Es geht uns doch so gut.“ Das wird wieder sehr lustig werden!

  5. #6 von quotenschreiber am 26/08/2016 - 20:35

    #2 von GrundGesetzWatch am 26/08/2016 – 16:01
    QQ. Link vergessen?

    Nee, durch Blödheit beim Hochladen selber wieder gelöscht 😉 Jetzt isser drin. Danke für den Hinweis!

  6. #7 von Schildmaid am 27/08/2016 - 08:54

    Es gab mal eine Zeit, da konnte eine Frau im Minirock unangetastet über den Jungfernstieg laufen. Diese Zeit ist offenbar vorbei. Aber solange die Gutmenschen nicht einsehen wollen, dass Moslems Nazis und Barbaren in Personalunion sind, geht das auch so weiter.

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